Interviews mit Alessio/Interviste

Alles über Alessio als Künstler und Mensch, aktuelle Informationen, Fotos und Links, Interviews, Presse etc.

Tutto su Alessio, artista e uomo, informazione, foto e links, interviste, stampa...

Anything about Alessio as an artist and as a person, informations, picture and links, interviews, press...

Moderatoren: honey379, mingi17, Sweety

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 34151

Re: Interviews mit Alessio/Interviste

Beitragvon gaby » 26. Sep 2010 10:49

noch eine frage von ersten Seite:
La vedremo ancora con gli occhialini dell"ornitolog svagato in Tutti pazzi per amore 3?
No il personaggio si e esaurito: mi sono divertito finché aveva quella massa di capelli,poi e diventato troppo simile a me! Le cosde ripetitive non mi interessano,con ogni ruolo voglio esplorare il nuovo.Come nell corto di Michela Cescon(Come un soffio),appeno passato a Venezia

Una cosa che ha cambiato la tua vita?
Un spettacolo teatrale, La Gatta Cenerentola di Roberto di Simone. L'ho vista a Roma, al Sistina, lo stesso giorno che sono stato respinto all'esame per entro al Centro Sperimentale..Avevo 21 anni ed erà già pronto a rinunciare a questo mestiere, ma La Gatta mi ha dato la certezza: recitare era quello che volevo fare nella vita.

La spalla su cui piagere?
Quella della mia madre: E la persona che mi cognosce meglio e mi sa sempre consigliare.
Non ci vediamo spesso e può passare anche una settimana tra una telefonata e l'altra, ma è il mio punto di riferimento. I fratelli (uno, Andrea, è sacerdote) e gli amici vengono dopo.
gaby
 
Beiträge: 1646
Registriert: 04.2009
Geschlecht:

Re: Interviews mit Alessio/Interviste

Beitragvon mingi17 » 26. Sep 2010 17:07

Wie bewältigen Sie körperliche Arbeit?
Ausgesprochen gut. Von kleinen Reparaturarbeiten am Haus bis zur Olivenernte ( auf dem Land habe ich 120 Bäume). Das Merkwürdige ist aber, dass das nicht auf meine Herkunft zurückgeht (Papa ist Bauunternehmer und bis zu meinem 16. Lebensjahr habe ich als Fliesenleger bei ihm gearbeitet), sondern auf meinen Lehrer an der Akademie Orazio Costa, der ein Theoretiker des "Machens" war.

Herrenfrisör oder Friseurin?
Nun, in der Regel machen sie mir die Haare auf dem Set, aber wenn ich selber wählen kann, Herrenfrisör, nichts anderes.

Die Lieblingsstadt?
Rom! Ja, es ist chaotisch, aber es hat unvergleichliche Denkmäler und ein unvergleichliches Licht. Auch wenn ich jetzt in ein Landhaus in der Provinz Arezzo umgezogen bin, habe ich meine Zweitwohnung in der Nähe des Pantheon nicht aufgegeben.

Welches Buch lesen Sie gerade?
"39 Dolchstiche" von Giacomo Battiato ( vielleicht besser bekannt als Regisseur). Die Geschichte eines Mordes spielt im 19. Jahrhundert in Sizilien, eine Gegend die ich liebe und gut kenne. Ich habe dort einen Film gedreht und besuche oft Luigi (Lo Cascio)in Palermo.

Nie ohne...??
Einen Kaschmirpullover. Sei es in der Stadt ( mit den Klimaanlagen ist heute nicht zu spaßen), sei es auf dem Motorrad oder auf dem Schiff. Er paßt bestens zu meinem üblichen Look: Jeans, Hemd und Lederjacke.

Welches Auto fahren Sie?
Einen gebrauchten BMW X3 . Ich habe noch nie ein Auto gekauft, das nicht gebraucht war. Mein "historisches" Auto war ein Panda: als ich nach Rom kam, um die Prüfungen für das Centro Cinematografico zu versuchen, schlief ich darin, um zu sparen. Ich hatte mich bei einem Sportstudio angemeldet, so konnte ich mich dort duschen.

Welches Geschenk haben Sie zuletzt gemacht? Einen Kühlschrank. Ich habe ihn für eine Person gekauft, die umgezogen ist und keinen hatte....ich gebe es zu: er war für meine neue Freundin. Aber ich sage kein Wort mehr über sie: sie erscheint nicht in der Welt des Showbusiness und hat ein Recht auf Anonymität.

..............

Werden wir Sie noch einmal mit der Brille des zerstreuten Ornithologen in TPPA 3 sehen?

Nein, die Figur ist ausgeschöpft. Es hat mir Spaß gemacht, solange er die Masse an Haaren hatte, jetzt ist er mir zu ähnlich geworden. Wiederholungen interessieren mich nicht, ich möchte mit jeder Rolle das Neue erkunden. Wie in dem Kurzfilm von Michela Cescon ("Wie ein Hauch"), der kürzlich in Venedig vorgestellt wurde.

Eine Sache, die Ihr Leben verändert hat?

Eine Theatervorstellung, La Gatta Cenerentola von RS. Ich habe sie in Rom gesehen, am gleichen Tag, an dem ich beim Zugangsexamen zum Centro abgewiesen wurde. Ich war 21 und war schon bereit, diesenBeruf aufzugeben, aber La Gatta hat mir die Sicherheit gegeben: Theaterspielen ist das, was ich in meinem Leben machen will.

Die Schulter zum Ausweinen?
Die meiner Mutter: sie ist der Mensch, der mich am besten kennt und mir immer einen Rat weiß. Wir sehen uns nicht oft und es kann schon auch eine Woche zwischen einem Anruf und dem nächsten vergehen, aber sie ist meine Bezugsperson. Die Brüder (einer, Andrea, ist Priester) un die Freunde kommen danach.


Wer das Original sehen möchte, schreibe mir bitte eine PN mit der normalen Mailadresse, ich habe die Pdf des Interviews, nur kann ich die hier leider nicht reinstellen. Unser Text ist komplett, es sind nur Bilder dabei, wie das Auto ausschaut bzw. Rom, Pantheon....
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 10026
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Interviews mit Alessio/Interviste

Beitragvon mingi17 » 4. Nov 2010 00:12

Cultura e Spettacoli >> Cinema >> Protagonisti

Alessio Boni: l'antidivo gentiluomo
Riservato ma generoso, uno dei più acclamati attori italiani del momento racconta i suoi ultimi lavori, gettando uno sguardo appassionato anche al passato. Un viaggio professionale e umano sull'onda dell'autenticità.

Paola Simonetti (03/11/2010)


http://www.nannimagazine.it/articolo/59 ... gentiluomo

AB, der anti-Divo Gentleman

Hier ist ein neues langes Interview mit Alessio, die Übersetzung steht unten; wer mehr vom italienischen Text lesen möchte, kann das über den Link machen oder den Text als Mail bei mir anfordern.
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 10026
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Interviews mit Alessio/Interviste

Beitragvon mingi17 » 4. Nov 2010 10:57

Alessio Boni: der Gentleman, der kein Divo ist

Reserviert aber großzügig, einer der renommiertesten italienischen Schauspieler des Augenblicks erzählt von seinen letzten Arbeiten, wirft aber auch einen leidenschaftlichen Blick auf die Vergangenheit. Eine berufliche und persönliche Reise getragen von Authentizität

Er ist von einer Höflichkeit, die heute leider aus der Mode ist. Jede Verabredung ist Pflicht, zu fehlen ist für ihn undenkbar. Nur ein böser Unfall, wie eine Autopanne auf einer abgelegenen Straße, hält ihn davon ab, ein Versprechen einzuhalten. Wenn doch, dann macht er es gut, indem er sich fast uneingeschränkt hingibt. Die stillschweigende Vereinbarung ist, dass das Privatleben außen vor bleibt, aus Respekt für seine Person.Eine vertretbare Abmachung. „Journalisten wissen, wie man wirlich unerträglich ist.“ sagt er unter Beibehaltung seiner sprichwörtlichen Höflichkeit.

Alessio Boni, 45 (!)Jahre, Lombarde von Geburt, Wahl-Toskaner, einer der beliebtesten und berühmtesten Schauspieler der letzten Generation, versteht es, sich persönlich etwas zu gönnen. Er zeigt sich offen schon seit den ersten Kontakten, keine Pressestelle, kein Anrufbeantworter. Authentizität ist seine existenzielle Praktik auf und hinter dem Set. Ein Wert, den er, so erzählt er, vor ca. 20 Jahren in der Accademia d'arte Drammatica Silvio D'Amico in Rom gelernt hat, wo sein Lehrer Orazio Costa war. Von ihm hat er auch „die Fähigkeit, das Leben zu umarmen und zu betrachten um dann wieder zurückzukehren, auf die Szene, in die Nacktheit des Gefühls“ übernommen. Der Wirbelwind seiner Argumentation hat eine ansteckende Energie, fähig, die perfektionierte Gliederung der Fragen in Stücke zu zerschlagen. Vielleicht hält er so auch die lästigsten Journalisten in Schach.

Alessio, fühlst Du Dich wohl als Schauspieler in Italien?

„ Es ist ein ständiger anstrengender Kampf. Denn es ist ein gedemütigter Beruf. Es breitet sich eine Unkultur des Auftretens um jeden Preis aus, die die Professionalisten zugunsten der Schlitzohren bestraft hat. Sie sollten zum Verständnis zurückkehren, dass diese Arbeit Ausbildung, Engagement, Lernen, Jahre des harten Weges erfordert. Ohne an den Erfolg zu denken.“

Der Erfolg ist ein so schädlicher Wert?

„Er ist das größte Risiko, das Du in diesem Beruf eingehen kannst. Davon sollten die Anfänger Distanz halten genau wie jene, die schon Popularität errungen haben. Er kann dich vergessen lassen, wo die Wurzeln des Lebens, deiner Menschlichkeit liegen, aus denen dann die Quellen des nötigen Lebenssaftes entspringen, der diesen Beruf nährt. Wenn Du damit anfängst, Dich mehr um die 5-Sterne-Hotels und die exklusiven Clubs zu kümmern als um Deine Arbeit, dann bedeutet das, dass Du zu einem „Ding“ geworden bist und als Schauspieler gescheitert bist. Die Sektarismen muss man, meiner Meinung nach, übergehen. Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit gegenüber dem Zuschauer ist ein Wert, den ich immer verfolgt habe. Das eine, das in meinem Arbeitsleben einen Sinn hat und dass ich weiß, wie man den Respekt, den ich suche, hervorrufen kann.“

Wie bleibst Du mit Deinen Wurzeln verbunden?

„Es reicht Dir zu wissen, dass Du,während Du mit den Headset sprichst, barfuß auf dem Rasen des Gartens auf meinem Hof in der Toskana spazieren gehst. Ich beschneide meine Olivenbäume, denn im November ist Olivenernst und ich habe gerade einen mit mir befreundeten Bauern verabschiedet, der mir seine fachliche Beratung anbietet. Es ist dieser Rhythmus des Lebens, der mir erlaubt, in Kontakt mit mir selber zu sein. Ich habe diesen Ort ausgewählt um von der Natur umarmt zu sein, das einzige, was in der Lage ist, mich zu regenerieren bevor ich in eine neue Persönlichkeit schlüpfe. Ich brauche diese totale Neutralität. Ich verstecke nicht meine anderen Leidenschaften, als da sind Schwimmen, Motorradfahren, Reisen, aber es ist hier, wo alle meine lebendigsten Energien wieder aufleben.Die Natur hat eine Perfektion, die in mich eindringen kann. Hier kann ich mühelos den Wechsel der Jahreszeiten und der Stunden überwachen: wenn ich aufwache brauche ich keine Uhr anzufassen und weiß von der Beobachtung des Tageslichts wie spät es ist. In der Stadt sehe ich keine Sonne."

Ist das Deine wahre Freiheit?

„Ich investiere Energie und Arbeit nur in dieses mein Haus auf dem Land. Ich habe nie eine Wohnung in der Stadt erworben. Ich habe nur eine Mietwohnung in Rom, rein aus praktischer Notwendigkeit. Dies hier, das ich mir ausgesucht habe, um hier zu leben, ist der magische Ort den ich gesucht habe. Es ist ein Traum und es ist verboten, Träume mit Füßen zu treten (während er spricht pflückt er eine Pflaume vom Baum und ißt sie.. Anm. d. Verf.)

Sprechen wir von Deinen letzten Arbeiten. Du bist von den Dreharbeiten in Litauen zurück, wo Du mit Deiner Kollegin Vanessa Incontrade „I Cerchi nell'acqua – Die Kreise im Wasser“ gedreht hast, das wir vielleicht in der nächsten Saison auf Medaset sehen werden. Wie ist es gelaufen?

„Für mich war es eine Art von Rückkehr: in Litauen habe ich 5 ½ Monate lang „Krieg und Frieden“ gedreht. Aber dies ist das erste mal mit dem Regisseur Umberto Marino und das erste Mal mit Vanessa. Ich fand es sehr gut.“

Du wirst mit einem Mystery gemessen.

„Ein ungewöhnliches Genre für das Fernsehen. Ich glaube, es macht ein bisschen Angst, nach „The Sixth Sense“ wagt niemand, es wieder zu machen. Diese Miniserie hat einen Hauch des Übernatürlichen, der wirklich spannend ist. Er zieht dich an und bringt Dich bis zum letzen Teil, weil Du wissen willst, wie die Dinge wirklich gelaufen sind. Ich bin ein Fotograf, der in New York lebt und in seinen Heimatort zurückkehrt, mit dem er keinen Kontakt mehr gehabt hatte. Der Grund ist unbekannt und langsam enthüllt sich das Geheimnis. Das Publikum wird Assoziationen machen mit einigen Fakten, die sich langsam ergeben.“

Ein Genre, das Du bis jetzt wenig erforscht hast.

„Daher hat es mich neugierig gemacht und mich sofort ja sagen lassen. Es war nicht nur die Rolle, die mich angezogen hat, das ganze Drehbuch hat mich fasziniert. Die Interpretation jedoch hat eine komplexe Arbeit beinhaltet. Es war eine sorgfältige Balance, eine besondere Harmonie gefragt: ich konnte nicht darüber hinausgehen, stand immer auf Messers Schneide, mußte verständlich machen, aber nicht zu viel. Umberto war darin außerordentlich: er machte eine Mixtur aus Drehbuch (das er selber geschrieben hatte) und Regie, er verstand es, die feinen Fäden zu berühren. Er hat mich geführt, indem er mir sehr, sehr pragmatische, präzise Anweisungen gegeben hat, welche Sachen ich geben und welche ich hängen lassen sollte. Manchmal habe ich Nuancen für selbstverständlich gehalten, die sich für die, die hingegen notwendig waren, als ungünstig erwiesen. Ich war sehr glücklich mit dieser Arbeit, auch durch die Gegenwart von außergewöhnlichen litauischen Schauspielern, abgesehen von den italienischen Interpreten.“

Ist es anstrengend oder anregend in einer Crew, einer Truppe zu arbeiten, die aus Italienern und Ausländern zusammengesetzt ist?

„Unbestreitbar muss man sich am Anfang eingewöhnen, die neuen Dynamiken einer anderen Kultur verstehen. Danach reicht nur ein Blick um sich zu verstehen. Es entsteht ein besonderer Einklang. Der Wettkampf wird zu einem Austausch. Auch weil, wenn man meine Arbeit macht, man mehr Zeit auf dem Set verbringt als mit dem eigenen Mann oder der Frau. Die überraschendste Sache ist, dass auch der Fahrer, der Anweisungen im römischen Dialekt gab, sich dem litauischen Techniker, der nicht ein Wort Italienisch sprach, verständlich machen konnte: „He, beweg Dich!“, und, das ist interessant, er hat es verstanden (lacht, Anm. d. Verf.)“

Das ist die instinkive Sprache der Menschen, die sich treffen.

„Gut, genau! Und das bedeutet immer einen kleinen Sieg. Mir gefällt es sehr, wenn es diesen Unterschied zwischen den Mensche, das Verständnis, die Empathie gibt, die Fähigkeit, sich über die Sprache hinaus zu verstehen, weil sie auf das gleiche Ziel hingehen. Es ist eine Energie, die sich erhebt, eine treibende Kraft, die alles trägt.

Hast Du oft diese Atmosphäre am Set?

„Im Gegenteil, es ist wirklich eine Seltenheit. Die Apotheose dieser Verhältnisse war „La meglio gioventú“, ein wahrer Zustand der Gnade. Ich spürte, dass alles von selber ging, mit einer Art von Alchemie. Jeder gab sein Bestes, wie man das wahrscheinlich bei jedem Film macht, aber in diesem Fall konnte die Hand von Giordana noch eine Stufe mehr erreichen. Er fand in jenen 12 Schauspielern erster herausragender Güte nicht Darsteller, sondern Menschen, die Seelen verkörpern konnten. Der vereinte Wert machte das, verstärkt die Bravur jedes Einzelnen. Keiner wollte je die Grenzen des anderen überschreiten, wir halfen einander, wir diskutierten, wir waren mit einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit konfrontiert. Wir waren eine Gruppe, die einander die Stange hielt. Nichts konnte uns ablenken, auch nicht praktische Nachteile: einmal mußten wir uns ineinem Zelt umziehen, weil wir keinen Wohnwagen hatten. Die Arroganz, die oft die Atmosphäre eines Sets runiniert, war dort vollkommen abwesend.“

War das vielleicht die Stärke eines Films, der eine Ära markiert zu haben scheint?

„Ich glaube, dass die Kamera in der Lage ist, eine Röntgenaufnahme der Gefühle zu machen. Wenn zwei Schauspieler auf dem Set gestritten haben, dann fängt der Film es ein. Denn das, was Du als Person lebst, bleibt Dir verbunden, auch wenn das Make-up das Gesicht verdeckt, wenn Scheinwerfer wieder angehen. Es gibt kein Entkommen. Dort gab es keine Feindseligkeit irgendwelcher Art, niemals in den 6 Monaten der Dreharbeiten, das versichere ich Dir. Im Vordergrund standen die Neigungen aller, sich in den Dienst eines Projekts zu stellen, das wir alle liebten. Wir Schauspieler telefonierten daheim miteinander um über eine Szene, einen Dialog nachzudenken, der am nächsten Tag gespielt werden sollte. Um verständlich zu machen, auf welchem Niveau sich die Leidenschaft bewegte, sage ich Dir, dass nach 6 Monaten Arbeit (wir begannen im Januar 2002 und beendeten im folgenden Juli) Giordana begann, den Film zu montiern, aber im Oktober zeigte sich, dass zwei Szenen fehlten, die für ihn für die Logik der Geschichte entscheidend waren. Er rief mich an, um es zu besprechen, warnte mich aber auch, dass das Geld schon aufgebraucht war. Ohne einen Moment zu zögern mobilisierten wir alle für einen Samstag und einen Sonntag, um wieder zu drehen. Zwei außergewöhliche Tage, gemacht durch eine authentische freundschaftliche und berufliche Wärme. Wir werden uns noch lang daran erinnern.“

Alessio, derzeit bist Du auch in einem Werk der Regisseurin Margarethe von Trotta.

„Ja, es handelt sich um „Il viaggio di Teresa – Teresas Reise“, einer von 4 jeweils eigenständigen Filmen , die ein gutes Gemeinschaftswerk der RAI ergeben, produziert von Claudia Mori unter den Titel „Un corpo in vendita – Ein Körper zu verkaufen“: 4 Geschichten, um von der Gewalt gegen die Frauen zu berichten und sie zu verurteilen. Ich interpretiere die Rolle eines Arztes, der auf seine Frau, Stefania Rocca, eine der heimtückischsten Arten von Gewalt ausübt, die psychologische. Die Note, die mich interessiert hat, als ich das Drehbuch las ist die Zerstörung eines Klischees: dass die Unterdrückung, die Brutalität verbunden ist mit der Voraussetzung einer sozialen Verwahrlosung. Das ist absolut falsch. Meine Rolle ist bestialisch, kalt. Wir werden sehen, was dabei herauskommt.“

Bist Du kritisch mit Dir selber?

„Wehe wenn ich es nicht wäre! Ich habe mir nie innerlich gesagt „ was für eine außergewöhnliche Arbeit habe ich geleistet“. Das ist nie vorgekommen. Ich weiß auch nicht, wie man einen ähnlichen Gedanken formulieren kann. Ich bin geneigt zu einer beständigen Suche, einem kontinuierlichen Kontrast. Und aus einem bestimmten Blickwinkel ist es anregend, wenn ich enttäuscht bleibe von dem, was ich gemacht habe, es ist ein Anlass, wieder damit zu beginnen, das Beste zu suchen.“

Bist Du auch so analytisch mit der Arbeit Deiner Kollegen?

„Ja, aber durch das außergewöhnliche Talent der anderen bin ich fähig, große Sprünge zu machen. Ich bin herausgerissen aus dem Wettstreit, der oft diese Welt durchdringt. Das Schöne gefällt mir, weil es mich von Grund auf bereichert fühlen läßt, ich fühle mich gut.“

Am Abend kommst Du nach Hause, machst die Tür hinter Dir zu, gehst zu Bett, Augen zur Decke: machst Du eher Bilanz oder Pläne?

„ Gute Frage! Bis vor einiger Zeit war ich viel eher Plänen zugeneigt, neuen Vorschlägen. Seit ein paar Jahren, vielleicht wirklich seit ich in diesem Haus bin, ziehe ich hingegen Bilanz. Aber im Inneren gibt es nicht nur mich , da sind alle, die um mich herum sind. Es ist eine allgemeine Bilanz: mein Vater und meine Mutter, die Freunde, Menschen, die ich im Leben treffe und die mich dadurch beeindrucken, wie sie mitten im Leben stehen. Die anderen haben mich immer fasziniert.
Vor allem die Eifrigen, jene die gegen alle und alles, gerade wie der Flug eines Pfeils, sich ins Verderbe stürzen nur um ihre Ziele zu verfolgen, eine Sache, die sie unbedingt realisieren wollen. Wie Caravaggio es gemacht hat. Zum Glück war er so hartnäckig!“

Und für Dich selber ziehst Du eine positive Bilanz?

„ Ich betrachte mich als privilegiert. Ich kann quasi kaum sagen, wie all das Gute zu mir kam, das ich das Glück hatte, leben zu dürfen. Da waren meine herausragenden Kollegen, die aus der Akademie hervorgegangen sind,die wir absolviert haben. Und in meinem Alter angekommen, als sie begannen Familen zu haben, wurde Frustration und praktische Probleme wirklich schwer, begann eine tiefe Krise. Wenn die Leidenschaft allumfassend ist, Sie aber etwas anderes tun müssen, ist das Leiden riesengroß.“

Eine Sache die vielen Arten der Leidenschaft gemein ist

„ Wenn Du gerne schreibst, kannst Du das auch in der Einsamkeit machen, für Dich allein. De Schaupielerberuf kannst Du leider nicht vor dem Spiegel ausüben: Du mußt ein echtes Publikum haben. Ohne riskierst Du zu verwelken.“
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 10026
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Interviews mit Alessio/Interviste

Beitragvon mingi17 » 24. Feb 2011 10:07

#
Alessio Boni: ci vorrebbe un amico

Anzi, tre. Riuniti davanti a una tela bianca, a parlare d’arte, ma soprattutto dei delicati meccanismi che reggono un legame sincero tra uomini. È la trama di Art, lo spettacolo che vede Alessio Boni in tournée per l’Italia
# Alessio Boni: ci vorrebbe un amicoAlessio Boni: ci vorrebbe un amico
Bild
© Francesco Escalar
Alessio Boni: ci vorrebbe un amico
#

Immaginate tre uomini che si conoscono da 15 anni e che un giorno, spaparanzati in poltrona, anziché pizzicarsi su donne, motori e pallone, litighino per un’opera d’arte contemporanea: una tela bianca, pagata una fortuna. Un affare o una presa in giro? Se lo chiedono il dermatologo Alessio Boni, l’ingegnere Gigio Alberti e il cartolaio Alessandro Haber. Da questa curiosa disquisizione è nato Art, il testo di Yasmina Reza, già tradotto in una trentina di lingue, che sta spopolando nei teatri d’Italia (per informazioni sulle date: http://www.alessioboni.it). «L’arte è solo un pretesto per esplorare le infinite declinazioni dell’amicizia maschile», spiega Alessio Boni. «Se credo in un legame sincero tra uomini? Assolutamente sì, ma a una condizione: che si confidino anche le verità più scomode, quelle che saresti tentato di tacere. L’amicizia è merce rara: nella mia vita ci sono solo tre persone con cui mi apro completamente».

A proposito di amici: si dice che il gruppo di “La meglio gioventù”, il film che l’ha lanciata, sia molto affiatato.
«Sì. Con Luigi Lo Cascio e Fabrizio Gifuni eravamo compagni di corso in Accademia, a Roma. Ma la magia di quel cast fu un caso: quando Lo Cascio vinse il David di Donatello per I cento passi, organizzammo per lui una festa su un barcone sul Tevere. C’era anche il regista Marco Tullio Giordana che, tre mesi dopo, nel ricevere il copione di La meglio gioventù, ci chiamò tutti a raccolta».

Invece, di recente, ha girato una fiction per la tv con Vanessa Incontrada: che impressione le ha fatto?
«Una donna solare, sempre sorridente e con una grande voglia di crescere artisticamente. Abbiamo lavorato insieme in I cerchi nell’acqua, una fiction che dovrebbe andare in onda a breve su Canale 5. È la storia di un uomo che torna al suo paese dopo 24 anni e non trova proprio ciò che si aspettava…».

Lei è di Sarnico, un paesino sul lago di Iseo. Quando ha deciso di partire per Roma e iscriversi all’Accademia Silvio D’Amico?
«È stato un caso. Studiavo Psicologia a Milano e una sera, con alcuni amici, sono andato a teatro a vedere La gatta Cenerentola di Roberto De Simone. Sono rimasto folgorato. “Farò l’attore”, ho detto uscendo dallo spettacolo. I miei amici erano interdetti - fino ad allora, gli unici palcoscenici che avevo calcato erano stati quelli dei villaggi turistici, dove lavoravo come animatore - ma, quando sono partito per Roma, hanno capito che non scherzavo. Ho fatto il provino per entrare al Centro sperimentale di cinematografia: a giudicarmi c’erano Luigi Comencini, Mauro Bolognini e Giulietta Masina. Ne prendevano dieci e io sono arrivato undicesimo. Ma l’anno dopo, forte di un bel corso di dizione, sono entrato in Accademia».

Così è iniziata quella carriera invidiabile che l’ha portata persino sul set di “The tourist”, accanto a “mostri” come Angelina Jolie e Johnny Depp. A proposito: la Jolie è così irresistibile come sembra?
«È bellissima, niente da dire. Ma non ho potuto conoscerla a fondo: quella è gente che arriva sul set con quattro bodyguard, gira la scena e si sigilla nel proprio camper. Lì capisci la differenza tra gli attori italiani e quelli di Hollywood. Loro sì che sono dei divi».

Dalla Incontrada alla Jolie, la sua fidanzata è gelosa delle sue bellissime partner?
(Ahi! Alessio Boni, con la stessa gentilezza con cui ci ha risposto finora, fa capire che la domanda non è gradita. Così, spiritosamente, si toglie d’impaccio con una bugia). «Non ho sentito bene...».

In molte interviste lei tuona contro il matrimonio. Perché?
«Sono contento di questa domanda, così finalmente posso chiarire davvero la mia posizione. Io non sono contrario al sacramento in sé - figuriamoci, ho un fratello prete! - ma non accetto che in Italia, per sposarsi, sia necessario stipulare prima un contratto con lo Stato. Un vincolo burocratico sull’amore è un controsenso. Detto questo, ho assistito a matrimoni fantastici in Africa, dove vado spesso come ambasciatore dell’Unicef, e in Medio Oriente. Mi hanno colpito molto i riti ebraici, ma lì si respirano tradizione e verità. Da noi, invece, il matrimonio puzza di convenzione. Senza contare il calderone di interessi che muove anche quando si sfascia, con tutti quegli avvocati che si ingrassano…».

Lei, invece, è sempre in forma... Come convive con il fatto di essere considerato un sex symbol?
«Benissimo. Anche se, come attore, non ho mai puntato solo sull’aspetto fisico. Altrimenti non mi sarei giocato le notti su endecasillabi e settenari ai tempi dell’Accademia!».

Adesso le è stato affidato il ruolo di Walter Chiari in una fiction tv. Una bella responsabilità.
«Le riprese inizieranno a maggio. Certo, è una bella sfida. Qui non si tratta di interpretare Puccini o Caravaggio, a cui ho prestato il volto sempre in tv: la gente conosceva Walter Chiari, si ricorda di come parlava, camminava, gesticolava. Mi tremano i polsi solo a pensarci...»

23 Febbraio 2011 Laura Magnetti in Grazia
Um das schöne Foto anzuschauen, bitte in den Artikel klicken, kann nicht kopiert werden da Copyrightschutz
http://www.graziamagazine.it/people/on- ... -un-amico#
Übersetzung kommt
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 10026
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Interviews mit Alessio/Interviste

Beitragvon mingi17 » 24. Feb 2011 18:42

Alessio Boni: ein Freund wäre nötig

Besser noch drei:. Vereint vor einer weißen Leinwand, im Gespräch über Kunst, aber vor allem über die zarten Mechanismen, die die aufrichtigen Beziehungen zwischen Menschen tragen. Es ist die Geschichte von „Art“, das Stück, in dem man Alessio Boni in Italien auf Tournee sieht.

Stellen Sie sich drei Männer vor, die sich seit 15 Jahren kennen und die eines Tages, hingefläzt im Sessel, anstatt über Frauen, Motoren und Ball zu lästern über ein modernes Kunstwerk streiten: eine weiße Leinwand, gekauft für ein Vermögen. Ein Deal oder ein Scherz? Das fragen sich der Dermatologe Alessio Boni, der Ingenieur Gigio Alberti und der Schreibwarenhändler Alessandro Haber. Aus dieser kuriosen Darlegung ist „Art“ entstanden, ein Text von Yasmina Reza, der bereits in ca. 30 Sprachen übersetzt worden ist und der in den italienischen Theatern Furore macht (für Informationen über die Daten: http://www.alessioboni.it). „Die Kunst ist nur ein Vorwand um die unendlichen Variationen der Männerfreundschaft zu erklären.“ erklärt Alessio Boni. „Ob ich an eine aufrichtige Bindung zwischen Männern glaube? Absolut, aber unter einer Bedingung: wenn man sich auch die eher unangenehmen Wahrheiten anvertraut, die du versuchen würdest zu verschweigen. Die Freundschaft ist ein rares Gut: in meinem Leben gibt es nur drei Personen, denen ich mich vollständig öffne.“

A propos Freunde: es heißt, dass die Gruppe von „La meglio Gioventu“, der Film der Sie bekannt gemacht hat, sehr miteinender vertraut sei.

„Ja. Mit Luigi Lo Cascio und Fabrizio Gifuni war ich zusammen in Kursen auf der Akademie, in Rom. Aber die Magie dieser Gruppe entstand durch einen Zufall: als Lo Cascio den David di Donatello für „I cento passi“ bekommen hatte, organisierten wir ein Fest auf einem Boot auf dem Tiber. Mit dabei war auch der Regisseur Marco Tullio Giordana, der drei Monate danach, nachdem er ein Skript von „Meglio Gioventu“ erhalten hatte, uns alle zusammen rief.“

Kürzlich hingegen haben Sie einen Film für das Fernsehen mit Vanessa Incontrada gedreht: was war Ihr Eindruck von ihr?

„Eine sonnige Frau, immer lächelnd und mit einem großen Willen, künstlerisch vorwärts zu kommen: wir haben in „I cerchi nell'acqua“ zusammengearbeitet, ein Film, der in Kürze auf Canale 5 auf Sendung gehen müßte. Es ist die Geschichte eines Mannes, der nach 24 Jahren in sein Dorf zurückkehrt und nicht wirklich das vorfindet, was er erwartet hatte...“

Sie stamen aus Sarnico, einem kleinen Ort am Iseosee. Wann haben Sie sich entschlossen, nach Rom zu gehen und sich bei der Akademie von Silvio D'Amico einzuschreiben?

„Es war ein Zufall. Ich studierte Psychologie in Mailand und an einem Abend ging ich mit einigen Freunden ins Theater um „La gatta Cenerentola“ von Roberto De Simone zu sehen (Anm. d. Übers.: Sorry, steht so da, auch wenn wir die Geschichte bisher anders kennen, das Psychologiestudium wäre mir neu :-)) ). Ich war wie vom Blitz getroffen. „Ich werde Schauspieler“, habe ich gesagt, als wir aus dem Theater herauskamen. Meine Freunde waren verblüfft – bis dahin waren die einzigen Bühnen, auf denen ich gestanden hatte, die des Touristenvillages, wo ich als Animateur gearbeitet habe – aber als ich dann nach Rom ging hatten sie verstanden, dass ich keine Scherze machte. Ich habe das Vorsprechen für den Eintritt ins Centro sperimentle di cinematografia gemacht: um mich zu beurteilen waren da Luigi Comencini, Mauro Bolgnini und Giulietta Masina. Sie nahmen 10 und ich hatte den 11. Platz erreicht. Aber im Jahr danach, gestützt durch einen schönen Kurs in Aussprache, bin ich in die Akademie eingetreten.

So begann diese beneidenswerte Karriere, die Sie sogar auf den Set von „The Tourist“ gebracht hat, an die Seite von „Monstern“ wie Angelina Jolie und Johnny Depp. Übrigens: ist die Jolie so unwiderstehlich wie es scheint?

„Sie ist sehr schön, nichts zu sagen. Aber ich konnte sie nicht näher kennenlernen: das sind Leute, die auf dem Set mit 4 Bodyguards erscheinen, ihre Szene drehen und in ihrem eigenen Wohnwagen
hermetisch abschließen. Dort verstehst Du den Unterschied zwischen den italienischen Schauspielern und denen aus Hollywood. Das sind wirklich Diven.“

Von der Incontrada zur Jolie, ist Ihre Freundin eifersüchtig auf die sehr schönen Partnerinnen?

(Ah! Alessio Boni läßt mit der gleichen Freudlichkeit, mit der er bisher geantwortet hat, erkennen, dass die Frage nicht erwünscht ist. So zieht er sich auf witzige Weise mit einem Schwindel aus der Verlegenheit) „Ich habe das nicht gut gehört...“

In vielen Interviews haben Sie gegen die Ehe gewettert. Warum?

„Ich freue mich über diese Frage, denn so kann ich endlich meine Position klarlegen. Ich bin nicht gegen das Sakrament an sich – wo denken Sie hin, mein Bruder ist Priester! - aber ich akzeptiere nicht, dass es in Italien nötig ist, erst einen Vertrag mit dem Staat zu schließen um sich zu verheiraten. Eine bürokratische Bindung der Liebe ist Widerspruch. Wie gesagt, ich habe fantastischen Eheschließungen in Afrika, wo ich oft als Unicef-Botschafter hinfahre, und im Mittleren Osten beigewohnt. Mich haben die jüdischen Riten sehr berührt, aber dort atmen sie Tradition und Wahrheit. Bei uns hingegen stinkt die Eheschließung nach Vertrag. Ganz zu schweigen von dem Kessel von Interessen, der sich in Bewegung setzt selbst wenn es zerfällt, mit all den Rechtsanwälten, die daran fett werden...“

Sie hingegen sind immer in Form..Wie lebt es sich mit der Tatsache, dass man als Sexsymbol betrachtet wird?

„sehr gut. Selbst wenn ich, als Schauspieler, mich nie nur auf das Aussehen gestützt habe. Sonst hätte ich mir nicht in Zeiten der Akademie die Nächte mit elfsilbigen und siebenfüßigen Versen um die Ohren geschlagen.“

Jetzt hat man Ihnen die Rolle des Walter Chiari anvertraut. Eine große Verantwortung.

„Die Dreharbeiten beginnen im Mai. Sicher, es ist eine große Herausforderung. Hier handelt es sich nicht darum, Puccini oder Caravaggio darzustellen, denen ich im Fernsehen immer das Gesicht geliehen habe: die Leute kannten Walter Chiari, sie erinnern sich, wie er sprach, ging, gestikulierte. Mir zittern die Hände/flattert der Puls, wenn ich nur daran denke....“
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 10026
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Interviews mit Alessio/Interviste

Beitragvon mingi17 » 4. Apr 2011 19:14

AB, nächster Drehort Stresa (Ort am Lago Maggiore)

An den Ufern des Sees wird er den Film über Walter Chiari drehen. Am Samstag ist er Gast bei Cortisonici

Varese: AB wird in seiner Eigenschaft als Unicef-Botschafter Gast bei Cortisonici in Varese sein. Der Termin ist festgelegt auf Samstag Nachmittag um 17:30 in Theater Santuccio.

Wie hat dieses Ihr Engagement begonnen?
Vor 5 Jahren hat mich Antonio Sclavi, der Präsident von Unicef Italia gefragt. Drei Tage habe ich nicht geschlafen, aber oft beendet die Leidenschaft etwas Gutes zu tun die Sache. Ich nehme Teil an Begegnungen, um in Schulen und an den Universitäten die Sensibilität zu fördern und reise, um mit der Hand die Realität der Kinder zu berühren. Ich war in Mosambik, Malawi, Indonesien und Madagaskar, vorher hatte ich auch schon einige Reisen mit NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) nach Kambodscha und Brasilien gemacht.

War es Ihr Bruder, der Priester, der Ihnen diese Werte vermittelt hat?

Nein, es war eine meiner Initiativen, sobald es angefangen hat, mir wirtschaftlich gut zu gehen bin ich während der Ferien an den Orten hingegangen und habe die Missionsgemeinschaften besucht.

Warum widmen Sie sich den Kindern?

Alle Kinder haben ein Recht auf Leben, sie werden geboren aus einer Begegnung der Liebe, es scheint mir absurd, dass sie nicht die Möglichkeit haben, gesund aufzuwachsen, weil Wasser oder Milch fehlt, oder weil sie in desaströsen hygienischen Verhältnissen leben. Die Kinder, die von HIVpositiven Müttern empfangen werden, sind solange sie von der Plazenta eingewickelt sind, geschützt vor der Ansteckung (???? etwas kryptisch, der Satz) , wenn man der Mutter vor der Entbindung ein retrovirales Serum verabreicht, das 56 Eurocent kostet, dann würden sie gesund geboren. Einige Espressi weniger für jeden von uns könnten das Schicksal vieler Kinder verändern.

Machen Sie auch etwas in Italien?

Bis jetzt mache ich nur Vorträge: es ist meine Absicht, die Campi in Rom zu besuchen. Ich habe an Unterrichtsstunden teilgenommen, der von Lehrern erteilt wird, die nach den Schulstunden diese Kinder kostenlos unterrichen.

In Gallarate haben Sie gerade die Theatertournee mit „ART“ abgeschlossen, wie ist es gelaufen?

Gut, es ist zum zweiten Mal, dass ich einen Text von Yasmina Reza interpretiert habe, ich habe es sehr gut gefunden , sei es mit Giampiero Solari, sei es mit Gigio Alberti und Alessandro Haber. Das Publikum hat es immer gewürdigt, aber auf unterschiedliche Art reagiert.

Sie lieben das Theater sehr?

Es ist eine Bereicherung, als ich zu spielen begann, habe ich 7 Jahre lang nur Theater gemacht: ich denke, dass ich es niemals aufgeben werde, für einen Schauspieler ist es der grundlegende Lebensssaft. Mir würde es auch gefallen zu singen, in der Akademie hatte ich lyrischen Gesang studiert. Der Gesang ist befreiend.

Sehen Sie einer Erholungsphase entgegen oder bereiten Sie sich auf die Rolle des Walter Chiari im angekündigten Fernsehfilm vor?
Es ist noch ein bisschen Zeit mich in die Rolle zu vertiefen, ich habe das Buch von M. Sancisi gelesen und mir werden Leute helfen, die ihn sehr gut gekannt haben, S. Annichiarico....und B. Guidazzi, der zuerst Tennislehrer und dann Agent von Walter Chiari war. Mir hilft auch viel Luca Barbareschi, der Produzent des Films, der mit ihm in Rätoromanisch rezitiert hat und dadurch in den letzten 5 Jahren seines Lebens sein Freund geworden war. Vorher lese ich Texte von Pasolini und Pavese in der Toskana. Die Dreharbeiten beginnen Ende April, Anfang Mai zwischen Rom, Turin und Stresa.

Nehmen Sie auch Unterricht im Boxen?
Ja, aber es wird eine sehr spezielle Art des Boxens sein, die man in den 40er Jahren praktiziert hat, mehr plump und weniger athletisch. Mit 16 habe ich es probiert, aber nach der ersten Begegnung habe ich es aufgegeben.

In Sinestesia von Erik Bernasconi haben Sie Alan gespielt, einen jungen,durch einen Motorradunfall Behinderten, woran erinnern Sie sich beidieser Erfahrung?

Es war in psychologischer Hinsicht sehr interessant, oft macht man sich nicht bewußt, welche Schwierigkeiten auftreten, wenn man gezwungen ist, die anderen von unten nach oben anzuschauen. Die Perspektive des Lebens wechselt, auch eine Stufe wird ein Hindernis. Ich hatte zwei Instruktoren, die mich gelehrt haben, Geduld zu haben und iener von ihnen hat mir beigebracht, vom Rollstuhl aus Basketball zu spielen.

Ambretta Sampietro

Das Original dieses Textes ist erschienen in Prealpina am 22.5.2011, das Interview liegt mir als Pdf vor, die ich leider hier nicht reinstellen kann, aber wen es interessiert, dem schicke ich gern den Text zu.
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 10026
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Interviews mit Alessio/Interviste

Beitragvon Sweety » 8. Mai 2011 09:48

http://www.cittanuova.it/contenuto.php? ... rgomento=6


Intervista all'attore Alessio Boni: il teatro è la mia passione più grande

Alessio Boni, attore di teatro, cinema e televisione è uno degli artisti più amati dal nostro pubblico. Riportiamo l’intervista che ha voluto rilasciarci al termine della sua lunga tournée teatrale che lo ha visto protagonista, con Alessandro Haber e Gigio Alberti, in Art, dell’autrice francese Yasmina Reza.

Lo scorso anno ti abbiamo visto a teatro in Dio della Carneficina della Reza. In questo stagione sei ritornato ad un testo della Reza, “Art”, una commedia collaudata da un successo internazionale. Perché?
«Penso che Yasmina Reza sia una delle più interessanti autrici di teatro del nostro tempo, sia per la profondità dei contenuti che per la rappresentazione scenica che si basa essenzialmente sulla potenza della parola, una parola mai volgare o ammiccante, ma sempre capace di indurre una riflessione, un pensiero, anche quando si ride».

Cosa in particolare ti ha spinto a lavorare su questo nuovo testo?
«Sono stato colpito dal modo in cui la Reza affronta due temi importanti e per certi versi vitali del nostro vivere: l’amicizia e la continua provocazione dell’arte all’interno della società. L’amicizia è uno dei sentimenti più belli che lega le persone, ma non sempre essa è vissuta con autenticità e spesso interessi intellettuali, formalismi, categorie di subordinazione si nascondono dietro apparenze di condivisioni. Nell’amicizia occorre una profonda onestà intellettuale, una stima reciproca, l’accettazione piena della diversità dell’altro. L’amico lo si sceglie, nella verità, senza finzioni o meschinità. Il testo Art della Reza smaschera le ipocrisie e ci porta a comprendere che non può esserci amicizia vera senza la forza della verità, che non va mai taciuta, anche se essa fa male. Se in un rapporto di amicizia non si ha il coraggio di parlarsi senza finzioni, quel rapporto prima o poi crollerà impietosamente e farà ancora più male».

Come dicevi, il testo tocca anche un altro tema: la provocazione dell’arte.
«La commedia inizio proprio nel momento in cui Serge, il personaggio da me interpretato, acquista una tela da un autore contemporaneo di fama dipinta solo col bianco, pagandola moltissimo, e la mostra ai due più cari amici: Marc il mèntore del trio e Yvan afflitto da problemi esistenziali. In realtà questi due amici reagiranno in maniera diversa, ma con un giudizio sostanzialmente negativo sulla scelta di Serge. Sappiamo che l’arte ha sempre provocato e ci sono voluti secoli perché alcuni innovatori diventassero classici, Prendiamo Van Gogh, in vita non ha venduto un quadro. Quella sua pittura spiazzava e provocava. In realtà l’uomo è spesso sulla difensiva davanti al nuovo, ma la vera arte, espressione dell’animo dell’ artista, opera un salto, rompe il già precostituito, lascia intravedere sempre la perenne novità della vita che non può essere mai rinchiusa in schemi rigidi. Nella commedia il quadro bianco di Serge scatena una serie di giudizi e pregiudizi sui loro rapporti a tal punto da mettere in discussione un’amicizia che sembrava collaudata. Le strade che si aprono davanti ai tre amici sono due: la rottura insanabile o il convergere verso un’unità più profonda che accolga le diversità e le valorizzi nel rispetto vero di ciascuno».

Quale è la motivazione profonda che ti sollecita continuamente alla fatica e all’impegno del teatro, nonostante il successo televisivo e nel cinema?
«Il teatro è la mia passione. Sono nato come attore di teatro. Infatti dopo i quattro anni di Accademia, per sette anni ho fatto solo teatro. Mi piace questo lavorare sul testo, comprenderlo, farlo mio…Ci lavori per due mesi poi entri nel personaggio e percorri i suoi passaggi così come l’autore suggerisce, ma ai quali tu devi aderire con la tua sensibilità, i tuoi sentimenti, la tua voce, lo sguardo, i movimenti. E infine sali sul palcoscenico e ti cimenti cercando il rapporto con il pubblico, perché stai lì per quel pubblico, ed è questo rapporto col pubblico un’esperienza straordinaria irripetibile, sempre nuova, perché sempre nuova è la platea, che ti esalta e ti stimola a dare il meglio di te stesso. Ma è anche un termometro di cosa sia la nazione oggi, perché nonostante tutto incontri l’umanità con le sue pulsioni, le sue criticità, il suo entusiasmo, le sue sconfitte e mentre tu reciti, entri in dialogo profondo con questa umanità ed avverti la sua reazione, in quanto si crea un rapporto intimissimo, un’atmosfera tutta particolare che induce sempre una riflessione nuova sull’uomo e sulla vita».

Ma anche un film dotato di una buona sceneggiatura può offrire riflessioni sentimenti, valori di questo tipo.
«Certamente, ma per l’attore è molto diverso il modo di interpretare un testo teatrale. Nel teatro una volta impostata la scenografia, la musica, il testo è la linfa vitale che prende ogni elemento dello spettacolo e lo trascina con sé: l’attore è solo col suo testo e sviluppa il tema progressivamente, così come in una partitura musicale, per cui solo alla fine riesci a dare di esso il senso compiuto in quella determinata unità di tempo. Non così nel cinema o nella televisione dove l’attore è una pedina nelle mani del regista».

Pur nella drammaticità del testo c’è molta ironia in questo tuo ultimo lavoro.
«Mi sembra una caratteristica della Reza che, senza mai cadere nella volgarità o nelle allusioni sessuali, quasi con leggerezza, entra nella complessità dei rapporti umani e, con una buona dose di satira, smaschera le contraddizioni per sanarle o annullarle. Alla fine si resta pensosi e il pubblico si pone qualche domanda. Quando il teatro, pur divertendo, lascia qualche riflessione sulla vita e sui rapporti vuol dire che è entrato nella dimensione interiore dello spettatore e certamente gli ha lasciato qualcosa che prima o poi porterà i suoi frutti».

Ti condiziona una critica non favorevole?
«Per niente. Sarei però ipocrita se dicessi che una buona critica non mi fa piacere. Ma quello che mi stimola di più e che mi interessa è il rapporto con il pubblico, incontrarlo dopo lo spettacolo, sentire dal vivo le reazioni degli spettatori, riflettere su quanto hanno colto o non capito. Quando recito capto “il respiro” del pubblico presente in sala, la sua partecipazione, il suo coinvolgimento, e se non riesco a sentire tutto questo allora sì che devo mettermi in discussione. Senza questo rapporto il mio lavoro non è teatro, ma puro esercizio e tecnicismo sterile. È in questo rapporto che io incontro la dimensione culturale della mia gente ed allora nasce un'osmosi che arricchisce me e lo spettatore e il teatro, in questa sorta di reciprocità, diventa esperienza costruttiva dell’uomo».

Il teatro generalmente ha un pubblico di una certa età e difficilmente vedi giovani. Ma la critica resta sempre sorpresa nel vedere molti giovani in platea per i tuoi spettacoli. Penso che questo ti gratifichi.
«Moltissimo, anche perché nello scegliere i testi da rappresentare io non trascuro i giovani, che sono il nostro futuro, per cui ho davanti a me un percorso ideale attraverso il quale voglio offrire loro strumenti culturali capaci di annullare quelle violente suggestioni di certi squallidi programmi televisivi. Per questo, se posso usare una parola impegnativa, direi che faccio scelte propedeutiche, in modo da portare il pubblico che mi segue a scoprire piano piano quelle grandi potenzialità che sono in ognuno di noi, per poi metterle in campo nella vita di ogni giorno».
"Wir sind auf Erden, um das Glück zu suchen, nicht um es zu finden." - Sidonie-Gabrielle Colette
Benutzeravatar
Sweety
 
Beiträge: 4543
Registriert: 01.2008
Wohnort: Wien
Geschlecht:

Re: Interviews mit Alessio/Interviste

Beitragvon mingi17 » 22. Jul 2011 07:46

http://assomet.presstoday.com/_Standard ... s/33525115
Essere Caravaggio...
Hier ist ein neues Interview mit Alessio. Die Übersetzung werde ich reinstellen, den TExt nicht, weil ausdrücklich auf die Rechte hingewiesen wird.

Habs mal kurz überflogen, er sagt, dass er noch nicht weiß,welche Rolle er in "Coast of Utopia" spielen wird. Schlechte Karten für uns!
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 10026
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Interviews mit Alessio/Interviste

Beitragvon mingi17 » 22. Jul 2011 12:53

L'intervista
«Gli alpini erano soldati rudi
ma si commuovevano per un fiore»
Alessio Boni sull'Adamello per «Passi nella neve». «La montagna? Sono di Sarnico, sono cresciuto lì» L'intervista

«Gli alpini erano soldati rudi
ma si commuovevano per un fiore»

Alessio Boni sull'Adamello per «Passi nella neve». «La montagna? Sono di Sarnico, sono cresciuto lì»


Alessio Boni ha interpretato anche il partigiano in «Sangue pazzo»
Non si può camminare nella neve senza lasciare impronte, tracce di un passaggio che diventa ricordo e memoria. Lo sanno bene gli ideatori di «Passi nella neve» che, per rintracciare quella memoria e seguire le orme lasciate dai nostri antenati nella storia d'Italia, hanno dato vita a una manifestazione che da sei anni racconta la Grande guerra nei luoghi dove è stata combattuta e patita, ricordando quanti si sono sacrificati per permettere a noi, oggi, di dirci italiani e vivere la libertà della montagna. Lo scenario è il gruppo dell'Adamello, dove passava il confine tra l'Italia e l'Impero austroungarico, fronte di combattimento che dal 1915 al 1918 vide fronteggiarsi gli Alpini da una parte e i Kaiserjäger dall'altra. Gli ospiti di questa edizione lo scrittore e alpinista Erri De Luca e l'attore Alessio Boni. Il primo domani, nel prato della chiesa di Santa Giulia a Temù interverrà con Giancarlo Maculotti (ideatore ella manifestazione con Carla Bino e Francesco Gheza) sul tema «Montagna: teatro di guerra, teatro di pace», per identificare le cime non solo con scenari di lotta e di morte, ma anche di bellezza e fratellanza; il secondo domenica 7 agosto (ore 8.30 del mattino), dal Rifugio Bozzi in località Montozzo, Ponte di Legno (2500 metri d'altezza), leggerà «Montagne in guerra» liberamente tratto da «La guerra nelle montagne» di Rudyard Kipling.

«È un testo intenso» spiega Alessio Boni «che descrive il conflitto e il ruolo dei nostri alpini e dei loro nemici non tanto dal punto di vista bellico, indugiando su battaglie, mitragliatrici e cannoni, quanto da quello umano, ponendo l'accento sui caratteri, le emozioni, le speranze, le paure di chi era schierato in prima linea. Per questo l'ho scelto: perché è una metafora della vita, ma della "vera vita" che non è fatta di apparenza, ricerca a tutti i costi del successo, come è intesa oggi, ma è fatta di eroi che lavorano nell'ombra, di sacrifici, di una quotidianità nascosta e ignorata su cui si regge invece tutto il nostro Paese. Eroi come quegli alpini che sfidando e resistendo alle condizioni di vita più estreme, morendo per difendere qualche metro di terra hanno salvato e custodito l'Italia per noi che saremmo venuti dopo».

Ecco allora la descrizione della corporatura dei soldati, del loro contegno, del modo di camminare agile con cui, scrive Kipling «sembrano prendere possesso del terreno su cui camminano»; ecco il raglio dei muli, gli scoppi dei motori, il ronzio delle macchine, i sobbalzi dei carri. Ed ecco le montagne, «simili a giganti in agguato» che «tra gelo, neve e acque sotterranee hanno sempre da fare» e dove «tutto è precario».

Quelle montagne che Boni conosce bene, e ama, fin da piccolo. «Io sono di Sarnico, sul lago d'Iseo e la montagna è sempre stata una parte di me. Non solo ci andavo nei weekend, ma anche dopo la scuola, con un panino nello zaino, per sciare tutto il pomeriggio. La montagna è silenzio, solitudine, profumi: e, al contrario del mare, favorisce l'introspezione. Mi piace il contatto con la terra, ascoltarla respirare quando mi ci distendo sopra; mi piace camminare, sentire il mio corpo adattarsi all'altitudine, cambiare la postura, i movimenti, il respiro. Per questo sono convinto che il momento più bello, più intenso di una scalata non sia il raggiungimento della vetta, ma il percorso che ti porta in cima. Perché è lì, nella fatica, nel sudore, nei dubbi che ti assalgono - ce la farò? - la poesia della montagna».

La montagna che, scrive Kipling, è la sola «capace di preparare gli uomini a una prova terribile come la guerra». Proprio come è successo agli alpini, gli unici temprati alla durezza della lotta in montagna: «uomini forti, rudi, spigolosi come la roccia», conclude Boni, «ma nello stesso tempo puri, diretti, limpidi; capaci di resistere al gelo, ma anche di commuoversi davanti a un fiore».


Lorenzo Viganò
22 luglio 2011 13:52

http://milano.corriere.it/milano/notizi ... 5533.shtml
_________________
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 10026
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

VorherigeNächste

Zurück zu "Alessio Boni"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron