Lo Sceneggiatore (Der Drehbuchautor) 1999

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Lo Sceneggiatore (Der Drehbuchautor) 1999

Beitragvon mingi17 » 24. Aug 2012 11:34

Da doch eine Diskussion entstanden ist um diesen Kurzfilm, der jetzt aufgetaucht ist, mache ich ein Thema auf.

Hier ist der Link zum Film:

http://www.youtube.com/watch?v=ByT1bfm2Qbw

der Film ist von 1999, außerdem ist er in der Tat bei verschiedenen Kurzfilmwettbewerben preisgekrönt:
"and another prize went to Cristiano Celeste for Lo sceneggiatore that starred Remo Girone."
Ein weiterer Preis ging an Remo Girone für die männliche Hauptrolle.
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
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Re: Lo Sceneggiatore (Der Drehbuchautor) 1999

Beitragvon mingi17 » 24. Aug 2012 11:41

Hier die bisherigen Diskussionsbeiträge, also die, die zum Film was sagen ;) :mrgreen: , die anderen könnt ihr ja in der Plauderecke nachlesen:

anna » Mi 22. Aug 2012, 15:33
Hallo meine Lieben,

melde mich nach kurzer Auszeit wieder zurück, musste einige Besuche bei meiner Verwandtschaft erledigen. Das war zwar wie immer sehr unterhaltsam, aber warum ich Depp bei dem Wetter in eine Gegend gefahren bin, wo weit und breit kein Gewässer zum Abkühlen ist, weiß ich auch nicht :evil:
In der Zwischenzeit hat sich in unserem Forum wieder viel angesammelt, bin gerade beim Nachlesen und besonders beim Nachschauen ;) . Zum Kurzfilm muss ich sagen, ich finde den Film so absolut verstörend und beklemmend (und gerade deshalb preiswürdig), ich kann ihn mir einfach nicht öfter ansehen. Mir ist auch gleich der "Woyzeck" eingefallen, besonders die Verfilmung von Fassbinder (dem Großmeister der Verstörung). Und dann all die realen Amokläufe, von denen ich den Eindruck habe, dass sie immer öfter passieren ...... Seid mir bitte nicht böse, dass ich da ein wenig den Troll spiele, vielleicht ist es nur Östrogenmangel ... wie ihr wisst sind wir alle nur ein Spielball unserer Hormone ;) :mrgreen:

Liebe Grüße
Anna

von mingi17 » Mi 22. Aug 2012, 17:17
Hallo Anna, hallo Mädels,

also ganz ehrlich, im Gegensatz auch zu den italienischen Mädels, die den Film doof oder grottenschlecht fanden und nur die Sequenzen mit dem Buben interessant fanden, möchte ich das nicht sagen. Auch ohne den "nackerten" Alessio fand ich ihn eigentlich gut, verstörend, aber mal ehrlich, haben wir nicht alle schon mal in Gedanken jemanden, der uns getriezt hat, zumindest verdroschen, wenn nicht noch was Schlimmeres, gedankliche Folter, Mord, Totschlag, Rache, ihn/sie in den Ruin getrieben....so wie der Drehbuchautor, dessen Kopfkino die Rache an all denen, die ihn gedemütigt haben, vornimmt, sein inneres Drehbuch. Und der Bub, na ja, mmmmmmmm :roll: :oops: :mrgreen: ja, ich gesteh's ja, da machen dann die mütterlichen Gefühle schon mal Pause, aber da war er auch besser beieinander, heut ist ja nur noch ein Rest von damals vorhanden.

von anna » Mi 22. Aug 2012, 18:08
Birgit, der Film ist alles andere als schlecht, ich finde ihn eigentlich genial, weil er einen (also zumindest mich) durch den offenen Schluss nicht loslässt (denn wenn ich das richtig verstanden habe, der Hund wird tatsächlich erschossen, das stellt er sich nicht nur vor, und was dann kommen könnte ...). Ich bin nur derzeit nicht in der Stimmung für solche Filme .... so wie sweety eben keine Krimis mag!
Und dieser Kurzfilm steht in guter Tradition was Fime betrifft die wirklich verstören. Ich denke da an "Crash" (David Cronenberg), "Benny's Video" (Michael Haneke) oder an "A Clockwork Orange" (Stanley Kubrick) usw... Aber wie gesagt, derzeit ist das nix für mich!
Auf die 70ger Trilogie bin ich auch schon neugierig, die Idee ist schon mal toll!


von Sweety » Mi 22. Aug 2012, 22:02
Hallo Ihr Lieben, -
Hi Charmaine, - greetings from Vienna!!!!!!

Also ich muss gestehen, - mir hat der Kurzfilm nicht gefallen, - und abgesehen, dass ich Alessio in "allen Positionen" gerne sehe, finde ich seine Darstellung hier nicht nur merkwürdig sondern auch überflüssig. Na klar schau ich mir gerne seinen Popo an und auch seinen restlichen Body, ich kann nicht sagen, ob das die Hormone sind oder ob das die Frau ist, die nun Mal gerne einen schönen Mann anschaut, - aber der Film selbst hat mir gar nichts gegeben. Ich verstehe auch nicht, wofür der Preis, - tut mir leid. Wenn uns der Film das Böse im Menschen zeigen will tuts mir leid, das sehe ich jeden Tag und irgendwie origineller. Dass Alessio die Raus-Rein-Bewegung beherrscht, habe ich angenommen, ich finde den Film weder schauspielerisch groß noch vom Drehbuch her und auch nicht von der Kamera. Außer dass ich Alessios Popo sehe (und den habe ich vom jüngeren Alessio auch schon bewundert - Birgit, Du erinnerst Dich?) lässt mich der Film kalt. Tut mir leid. Aber ich gestehe ein, das ist, wie bei allen Dingen des Lebens, eine Geschmacksfrage und mein Geschmack ist das nicht. Aber ehrlich, wenn ich sagen würde, sein Ärschchen gefällt mir nicht, wäre das eine Lüge, allerdings würde ich dem Buben viel lieber zwei Stunden zuhören, wenn er das Telefonbuch von Rom vorträgt als dass ich ihm zwei Stunden beim Vögeln zuschaue, - das war jetzt einmal Sweetys ganz ehrliche Meinung zu dem Film. Und ich kann Euch beruhigen, prüde ist Eure Sweety noch nicht geworden, aber so sehe ich das nun mal. Gaby, danke dass Du den Film gefunden und reingestellt hast, - es ist schön, wenn es wieder einmal verschiedene Meinungen und Diskussionen gibt.
Einen schönen Abend,


mingi17 » Fr 24. Aug 2012, 12:08
Hallo zusammen,

na dann schaun mer mal, Gabi im Bikini! Also ich sag euch das gleich, mich kriegt ihr mit so einem Ding nicht zusehen!!!

Nochmal zum Film: wichtig ist ja das "Drehbuch", das da im Kopf des Autors abläuft, in dem er all seine Demütigungen und seinen aufgebauten Hass zum einen erwirbt, zum anderen in Gedanken durch die Taten abbaut. Insofern sehe ich es schon gerechtfertigt, da eine Bettszene einzubauen, wo er seine Frau/Parterin inflagranti erwischt. In diesem Fall ist halt der "Betthase" unser allseits geschätzter Herr AB, damals, 1999, am Anfang seiner Karriere. Er dürfte also froh gewesen sein, die Rolle bekommen zu haben und mit einem bekannten Regisseur und einem in Italien wohl sehr geschätzen älteren Kollegen arbeiten zu dürfen. Das zur möglichen Motivation Alessios, bei diesem Kurzfilm mitzumachen und das in dieser Form (zumindest ein Kostüm haben sie ja eingespart). Den Film jetzt aber auf diese Szenen zu reduzieren find ich nicht korrekt, denn Herr AB ist hier wirklich nur eine Nebenerscheinung;vielleicht hätte es ein wenig weniger Bettgynmastik und Nacktheit auch getan, aber: der Ältere demütigt ja seinerseits den jungen Lover in der zweiten Szene, so wie dieser ihm in der ersten seine Überlegenheit gezeigt hat. Und wenn jemand nackt vor dir kniet, dann hat das eine andere Qualität.

Gabi, diese andere Szene werd ich mein Lebtag nicht vergessen und die anderen Beteiligten sicher auch nicht. :lol: :lol: :lol:

von gaby » Fr 24. Aug 2012, 12:23
Liebe ,Gabi,ich stimme mit deiner Meinung zu.Den Film habe bis Ende gekuckt nur wegen Alessio.(noi siamo un po inamorate di Alessio).Fur mich ist das nur einen kurzen Film,wo alles was schlecht im Leben dieser Drehbuchautor (ich weiss nicht schon die Name des Schauspielers,aber ich errinere sich,das er im Serie La Piovra einen Mafioso gespielt) vorstellt ein bellender Hund,den hat am Ende der Mann erschossen,aber so wie so,sind seine Probleme geblieben.

So, also dann bitte weitere Diskussionsbeiträge!! Wär doch schön, wenn wir mal wieder so richtig im Gespräch wären.
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Re: Lo Sceneggiatore (Der Drehbuchautor) 1999

Beitragvon Sweety » 24. Aug 2012 13:52

Danke, für diese Ecke Birgit, -
nein, nein, - ich reduziere den Film nicht auf die Bettszene, - ich weiß auch ungefähr, was der Autor des Films mir sagen will, - aber ich finde die Demütigungen ein bisschen zu wenig, - wenn Du ein gewisses Alter hast, bist Du schon betrogen worden und es ist immer eine Demütigung, weil es mit Vertrauensverlust, Lügen etc. zu tun hat, - ich denke - aber das wird sich in der kurzen Zeit nicht so ausgehen - es hätte viel größerer und viel mehr Demütigungen bedurft, um so auszurasten, - weiß Gott, eine Mutter die Dich noch bis aufs Blut quält, ein Chef, der Dich nicht nur mit der Arbeit sondern auch persönlich bis aufs Tiefste verletzt. - Leute, jetzt ehrlich, was müssen wir oft alles aushalten und dürfen nicht auszucken. Und ehrlich gesagt, die Sexszene hätte angedeutet gereicht, wenn man die beiden nackt im Bett erwischt. - aus, - ich finde halt, wenn eine Sexszene so wichtig wird und in einem so kurzen Film so lange dauert, dann kriegt das für mich die Qualität eines B-Movie, - meiner Meinung. Ihr kennt doch alle Pretty Woman, - denkt an die Szene in der Bar am Klavier, da siehst Du fast gar nichts, hörst nur hin und wieder eine Taste anschlagen und weißt aber alles. Das ist für mich halt Spannung und auch Erotik.
Vielleicht ist mir der Film aber auch nur zu kurz um das alles rüber zu bringen, was man rüber bringen will. Ich denke, der "Drehbuchautor" hat keine Chance, mir sympatisch zu erden, damit ich seine Situation und sein Handeln verstehen kann. Ich persönlich müsste so in Spannung versetzt sein und mich müssten die handelnden Personen genau so mit demütigen, damit ich zum Schluss sagen kann, es ist nicht in Ordnung, was der Mann gemacht hat, aber ich verstehe es. Diese Möglichkeit habe ich hier nicht. Die Frau/Freundin betrügt ihn, der Chef ist ein Ekel und dann bellt ein Hund und das reicht? Für mich zu wenig für seine Reaktion. Da hätte Birgit ihren "Pfeifer" auch killen und einbetonieren müssen.
S.
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Re: Lo Sceneggiatore (Der Drehbuchautor) 1999

Beitragvon mingi17 » 24. Aug 2012 14:33

Woher weißt Du, dass ich es nicht gemacht habe :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :twisted: :twisted: :twisted:
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Re: Lo Sceneggiatore (Der Drehbuchautor) 1999

Beitragvon Sweety » 24. Aug 2012 15:18

Na gut, dann möge er sanft ruhen und Du kannst nur hoffen, dass er unterm Beton seine Lippen nicht mehr spitzen kann :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Lo Sceneggiatore (Der Drehbuchautor) 1999

Beitragvon Rio » 24. Aug 2012 20:24

Hhmm, also mir hat der Film auch nicht gefallen. Alessio hat nun wirklich keine tragende Rolle, wenn auch eine sehr ansehnliche :oops: :oops:
Um den Drehbuchauto richtig verstehen zu können, ist der Film meiner Meinung nach auch zu kurz und zu einseitig. Warum ist er eigentlich überhaupt so ein Loser? War er tatsächlich schon immer ein Loser? Aber wie ist er dann eigentlich Drehbuchautor geworden? Nur weil man mal einen schlechten Tag hat, reicht es nicht, um Probleme gleich so drastisch zu lösen.
In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man sechzig glückliche Sekunden seines Lebens.
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Re: Lo Sceneggiatore (Der Drehbuchautor) 1999

Beitragvon anna » 27. Aug 2012 10:26

Also meine Lieben, muss mich doch noch einmal zu Wort melden. Ich mag den Film zwar nicht, finde ihn aber dennoch gut gemacht, in aller Kürze ist da doch einiges gelungen.

Statt langer Charaktereinführungen (dazu fehlt die Zeit) sehen wir Archetypen, deren Eigenschaften wir als Zuseher unbewusst sowieso im Kopf haben. Da gibt es den alten und wenig attraktiven Ehemann (überfordert ? ...), die schöne junge Ehefrau (gelangweilt, unterfordert ...), den jungen schönen Liebhaber (hier besonders schön!), den bösen Chef.
Dann das nervende Hundegebell. Hunde sind bekanntlich sehr metapher- und symbolbehaftet. Schlafende Hunde soll man nicht wecken, bellende Hunde beißen nicht (manchmal doch), man leidet wie ein Hund .....
Der Hund ist ein altes Symbol, steht einerseits für Treue, aber auch für die Unterwelt, für alles Dunkle (Höllenhund, Cerberus ...). In manchen Kulturen gilt er als unrein. In der Traumdeutung stehen böse Hunde für Gewalt, Aggression, den Teufel, die Hölle.
Und wie ein Telefon nerven kann wissen wir alle.
Den Spannungsaufbau finde ich gelungen, und wenn die Rückblenden und die Phantasien des Hauptdarstellers für uns Zuseher fast verschmelzen so denke ich, ist das durchaus gewollt.

In der Natur von Kurzfilmen liegt es in der Regel, dass der Zuschauer viel Assoziationsarbeit leisten muss, viel nur angedeudet wird ( hätte den Bettszenen auch gut getan, bin da ganz Deiner Meinung, Gabi), durch die erwähnten Stilmittel fällt das eigentlich ziemlich leicht.
Fazit: Handwerklich gut (deshalb die Preise), über die Sinnhaftigkeit des Werks kann man aber wirklich streiten.
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