Rezepte/Omas Küche

Moderatoren: honey379, mingi17, Sweety

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 3230

Rezepte/Omas Küche

Beitragvon mingi17 » 12. Okt 2008 16:42

So, und hier jetzt bitte Kochrezepterein!
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 10006
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Rezepte/Omas Küche

Beitragvon Kaja38 » 12. Okt 2008 20:11

Spaghetti-salat

500g Spaghetti ( in 3 Teile brechen und kochen )
6 Päckchen Gartenkräuter von Knorr in 1/2 Liter Wasser verrühren
1 Tasse Öl oder 18 Esslöffel Öl ( bitte kein Olivenöl)
2 Knoblauchzehen
200g geriebenen Käse ( Gouda oder Emmentaler)
Schnittlauch
und es muss 1 Tag vorher zubereiten und dazwischen paar Mal umrühren.

Kaja
Kaja38
 
Beiträge: 421
Registriert: 09.2008
Wohnort: Sulingen
Geschlecht:

Re: Rezepte/Omas Küche

Beitragvon Sweety » 31. Okt 2008 12:47

Kürbis - Suppe für 8 Leute

Zustaten

750g Kürbis
1 l Hühnerbrühe
1 EL Butter
1 EL Mehl
2 EL brauner Zucker
Salz
Pfeffer
gemahlener Ingwer
1 TL Zimt
150g magerer gekochter Schinken
200 ml Sahne (30% Fett)

Zubereitung:

Zuerst den Kürbis schälen, entkernen, in große Würfel schneiden und 15 Minuten kochen. Anschließend die Masse durch ein Sieb gießen und in die heiße Hühnersuppe geben. Die Butter mit dem Mehl verkneten, mit etwas Brühe anrühren, in die Suppe geben und einmal kurz aufkochen lassen. Dabei gut umrühren, damit sich keine Klumpen bilden. Anschließend mit braunem Zucker, Salz, Pfeffer, Ingwer und Zimt abschmecken. Den Schinken in feine Streifen schneiden und dazugeben. Kurz vor dem Servieren die Sahne unterrühren, noch einmal erhitzen,aber nicht kochen. Mit einem Schuß Sahne garnieren.
Garzeit: ca. 25 Minuten
Bild
"Wir sind auf Erden, um das Glück zu suchen, nicht um es zu finden." - Sidonie-Gabrielle Colette
Benutzeravatar
Sweety
 
Beiträge: 4542
Registriert: 01.2008
Wohnort: Wien
Geschlecht:

Re: Rezepte/Omas Küche

Beitragvon Sweety » 2. Nov 2008 20:19

LIPTAUER:


Zutaten:

1/4 kg Butter
1/4 kg Brimsen oder Topfen höherer Fettstufe
2 EL Sauerrahm
1 große, sehr fein gehackte Zwiebel
1 EL fein gehackte Kapern
2-3 EL edelsüßes Paprikapulver
1 Messerspitze scharfer Rosenpaprika
1 Messerspitze Estragonsenf
1 EL Tomatenmark
1 TL Sardellenpaste
1 KL Salz
1 EL gehackter Schnittlauch

Zubereitung:

Die Butter mindestens eine halbe Stunde vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen und in nussgroße Stücke zerteilen. Die Butterstücke gemeinsam mit dem Brimsen bzw. Topfen und dem Sauerrahm gut verrühren (am besten mit dem Handmixer), Zwiebel, fein gehackte Kapern, Rosenpaprika, Senf, Tomatenmark, Sardellenpaste, Salz sowie Schnittlauch hinzufügen und alles gut durchführen bis eine cremige (allerdings nicht flüssige) und leicht streichbare Masse entsteht.
Liptauer in eine Schüssel füllen, an der Oberfläche mit Hilfe einer Gabel Längs- und Quermuster ziehen und den Aufstrich durch ein Teesieb rundum paprizieren.
"Wir sind auf Erden, um das Glück zu suchen, nicht um es zu finden." - Sidonie-Gabrielle Colette
Benutzeravatar
Sweety
 
Beiträge: 4542
Registriert: 01.2008
Wohnort: Wien
Geschlecht:

Re: Rezepte/Omas Küche

Beitragvon Kaja38 » 13. Nov 2008 22:24

Weihnachtsgelee

Zutaten:
1.25l Apfelsaft
500g "3:1" Gelierzucker
2 Teelöffel Lebkuchengewürz

Zubereitung:
Alle Zutaten in einem grossen Kochtopf unter ständigen Rühren zum Kochen
bringen und mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen. sofort in heiss ausgespülte leere Marmeladengläser
füllen und fest mit einem gut passenden Deckel verschliessen.

Kaja
Kaja38
 
Beiträge: 421
Registriert: 09.2008
Wohnort: Sulingen
Geschlecht:

Re: Rezepte/Omas Küche

Beitragvon mingi17 » 13. Nov 2008 22:44

Kleine Erklärung zu Sweetys Rezept, denn "Brimsen" war mir auch kein Begriff:

Brimsen ist die österreichische Bezeichnung für körnigen Frischkäse aus Schafmilch.

Brimsen (von slowakisch bryndza) ist ein Frischkäse aus Schafsmilch, der heute vor allem in der Slowakei, im östlichen Österreich sowie in Rumänien unter dem Namen Brindza hergestellt wird. In vielen Ländern der ehemaligen Sowjetunion ist dieser Frischkäse ebenfalls sehr verbreitet, meist unter dem Namen Brynsa.

Er stammt ursprünglich aus Siebenbürgen und gelangte zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert, vermutlich im Zuge der Besiedlung der Nord-Slowakei durch die Walachen, in die Slowakei. Seit dem 18. Jahrhundert wird er auch in der Slowakei hergestellt und hat sich in die benachbarten Gebiete ausgebreitet.

Die Herstellung von Brimsen ist mit der von Quark vergleichbar; im Unterschied dazu wird er gesalzen und in kleine Holzfässer gefüllt. Seine Haltbarkeit ist wie bei jedem Frischkäse begrenzt, Liebhaber schätzen ihn allerdings auch in gereiftem Zustand. Brimsen wird nur während einiger Monate (März bis September) des Jahres hergestellt und angeboten.

Und "paprizieren" meint "mit Paprika würzen"

Klingt sehr lecker und kalorienreich ;) , guten Appetit, ebenso so Kajas Weihnachtsgelee.

LG Birgit
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 10006
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Rezepte/Omas Küche

Beitragvon Kaja38 » 17. Nov 2008 18:09

SCHLESISCHER MOHNKUCHEN

Einen Hefeteig herstellen.

Belag: 500g gmahlenen Mohn
3/8 l kochende Wasser überbrühen.

von 1/ l Milch
70g Griess
1 Prise Salz
150g Zucker
250g Rosinen
1 Ei
50g gehackte Mandeln

Griessbrei kochen, heiss unter den Mohn geben, alles Zutaten darunterheben.

Streusel: 250g Mehl
250g Zucker
250g Butter
obenrauf zuletzt Puderzucker streuen.


Das Rezept ist von meinen Grossmutter aus Breslau, sie hat damals dort alte R- Buch gelassen , als sie geflüchtet, obwohl im Kopf behalten . Sie wurde gesagt. Ich hab noch nicht gebacken .

Gruss Kaja
Kaja38
 
Beiträge: 421
Registriert: 09.2008
Wohnort: Sulingen
Geschlecht:

Re: Rezepte/Omas Küche

Beitragvon Sweety » 23. Mär 2009 14:57

Bärlauch-Gnocchi

500 g mehlige Erdäpfel (Kartoffel) , am Vortag gekocht
70 g Bärlauch
90 g Mehl (glatt)
1 Ei (Gewichtsklasse groß)
2 Dotter
30 g zerlassene Butter
Salz
Muskat
Mehl (glatt) zum Ausarbeiten
20 g Bärlauch, geputzt, gewaschen
2 EL Butter


Die Zubereitung
Erdäpfel schälen und zweimal durch die Erdäpfelpresse drücken. Hinweis: Dadurch wird der Teig besonders flaumig. Bärlauch putzen, waschen gut trocken schleudern. Dotter mit Bärlauch pürieren. Erdäpfel mit Mehl, Ei, Bärlauch-Dottern sowie Butter vermengen, mit Salz sowie Muskat würzen und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer etwa 2 cm dicken Rolle formen und diese mit einem Messer in 1 cm breite Stücke teilen. Jedes Teigstück mit den Zinken einer Gabel etwas niederdrücken. Gnocchi in reichlich siedendes Salzwasser einlegen und bei geringer Hitze etwa 5 Minuten ziehen lassen. Hinweis: Die Gnocchi sind gar, wenn sie an die Oberfläche steigen. Abseihen.

Bärlauch in aufgeschäumter Butter zusammenfallen lassen. Gnocchi darin kurz schwenken und mit Salat als Beilage servieren.

Wissenswertes:
Bärlauch in der Küche
Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze, die seit einigen Jahren eine Renaissance erlebt. Die Pflanze ist zwar komplett essbar, genutzt werden aber vorwiegend die Blätter, frisch als Gewürz oder Gemüse in der Frühjahrsküche. Mittlerweile gibt es immer mehr Köche, die Bärlauch verwenden. In den Reformhäusern hat der Bärlauch in den letzten Jahren als Pesto Einzug gehalten.

Bärlauch verliert durch Erhitzen wertvolle Geschmackstoffe und büßt seinen hohen Vitamin-C-Gehalt ein. Vor allem aber werden durch die Hitzeeinwirkung die schwefelhaltigen Stoffe verändert, welche für Geschmack und Heilwirkung maßgeblich sind. Daher wird empfohlen, Bärlauch lieber klein geschnitten und roh unter Salate oder andere Speisen zu mischen. Da der Bärlauch zu Beginn des Jahres das erste wachsende Kraut im Garten ist, kann er zunächst Schnittlauch oder Zwiebelkraut ersetzen.

Die Bärlauchblätter sollten vor dem Erblühen geerntet werden, da sie sonst einen bitteren Geschmack annehmen und somit kaum noch genießbar sind.


Bärlauch in der Heilkunst
Bereits die Römer kannten den Bärlauch als „Herba salutaris“, was so viel bedeutet wie Heilkraut, und schätzten ihn als magen- und blutreinigendes Mittel.

Über die tatsächliche medizinische Wirkung liegen keine gesicherten Kenntnisse vor. Die Volksmedizin schreibt der Pflanze positive Wirkungen bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Verdauungsstörungen zu, insbesondere bei Appetitlosigkeit, Blähungen und Durchfall. Sie wirkt angeblich auch als gutes pflanzliches Antibiotikum. Wenn der Bärlauch bereits aufgeblüht ist, gelten die Blätter nicht mehr als heilsam; wohl aber die Blüten.

Bild
"Wir sind auf Erden, um das Glück zu suchen, nicht um es zu finden." - Sidonie-Gabrielle Colette
Benutzeravatar
Sweety
 
Beiträge: 4542
Registriert: 01.2008
Wohnort: Wien
Geschlecht:

Re: Rezepte/Omas Küche

Beitragvon Babs » 6. Apr 2009 16:26

Hallo zusammen,
hat einer für mich noch ein Knallerdessertrezept?
Werde wohl Himbeertraum, Nonnenspeise und Mascarponecreme machen aber vielleicht gibts ja noch den absoluten Knaller :!: grüße babs
Babs
 
Beiträge: 1043
Registriert: 01.2008
Geschlecht:

Re: Rezepte/Omas Küche

Beitragvon Kaja38 » 6. Apr 2009 21:46

Araber_Creme

1/2 l Milch
40g Speisestärke
60g Blockschokolade
1P. Vanillezucker
4Essl. Zucker
1 1/2 Nescafe
1 Stich Butter
2 Blatt Gelatine
1/4 Sahne

Gelatine einweichen. Milch kochen und mit dem angerührten Stärkemehl andickem.
In die kochenheisse Creme gibt man die ausgedrückte Gelatine , Butter , Nescafe , Zucker, und Blockschokolade.
Creme erkalten lassen ,die geschlagene Sahne unterziehen, in Gläser füllen und mit Sahne und Mokkabohnen verzieren.
Kaja38
 
Beiträge: 421
Registriert: 09.2008
Wohnort: Sulingen
Geschlecht:

Nächste

Zurück zu "Küche"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron