RUND UM GESUND - In Good Health

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RUND UM GESUND - In Good Health

Beitragvon Sweety » 17. Jul 2010 19:50

Ich habe mir überlegt, ein neues Thema zu eröffnen, das uns alle betrifft. Es geht um Gesundheit, Gesundheitstips, Erfahrungsaustausch bei Erkrankungen, kleineren Wehwehchen, Großmutters Naturheilmittel etc.
Ziel des Themas "Rund Um Gesund" ist es, dass wir uns gegenseitig austauschen, wobei die Betreuung duch einen Arzt oder Therapeuten dabei nicht ersetzt werden darf.
Auch vom eigenmächtigen Absetzen verordneter Medikamente ist zwingend abzuraten. Alle Angaben, Informationen und Empfehlungen sind ohne jegliche Verpflichtung und sind auch ohne Garantie des jeweiligen Schreibers.
Bei gesundheitlichen Problemen ist in jedem Fall der Arzt zu Rate zu ziehen. Wir tauschen hier lediglich Erfahrungen aus, berichten über Gelesenes, Gehörtes oder Erfahrungen, - k e i n e r von uns ist ein Arzt und will diesen auch nicht ersetzen.


Ich hoffe damit, wieder ein interessantes Thema eröffnet zu haben, schauen wir einmal, wie es im Forum ankommt.
"Wir sind auf Erden, um das Glück zu suchen, nicht um es zu finden." - Sidonie-Gabrielle Colette
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Re: RUND UM GESUND - In Good Health

Beitragvon Sweety » 17. Jul 2010 20:10

DIE GROSSE HITZE:

Schwitzen hat Flüssigkeitsverlust zur Folge. Bitte, aufs Trinken nicht vergessen. An besonders heißen Tagen braucht der Körper bis zu vier Liter Flüssigkeit. Sonst drohen Kopfschmerzen, Schwindel und Kreislaufprobleme.Trinkt Mineralwasser, bitte handwarm, Kräutertee (am besten eignet sich Lindenblütentee oder ein aromatisierter Grüner Tee oder ein Tee mit dem Geschmack der Zitronenmelisse).
Es ist besser, leichtes Essen zu sich zu nehmen. Obst und Gemüse wie Tomaten, Gurken, Paprika und Salat sorgen auch für den Ausgleich des Wasserhaushaltes im Körper. Über den Tag verteilt - drei Tassen kühlen Salbeitee trinken, der mindert starkes Schwitzen.
Die Fettzufuhr auf ein Minimum herunterfahrenr, denn Fett ist etwas für kalte Tage. Eine kalte Gemüsesuppe, ein kalter Pudding, ein leichtes Essen mit Salat und gegrilltem Fisch - da lässt sich die Hitze aushalten. Alkohol meiden bzw. darauf ganz verzichten.
Die heißen Temperaturen belasten den Körper bringt Euch nicht zusätzlich in stressige Situationen. Kühlende Dusch- und Körpergels sowie ätherische Öle (Pfefferminzöl, Zitronengrasöl) bringen den Kreislauf auf angenehmere Weise in Schwung. In klimatisierten Räumen ist es besonders wichtig zu trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten. Sonst werden sie anfällig für Bakterien.
Man kann sich zwischendurch immer wieder abkühlen, wenn man Puls und Unterarme einige Minuten unter das laufende kalte Wasser aus der Leitung hält.
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Re: RUND UM GESUND - In Good Health

Beitragvon Sweety » 20. Okt 2010 17:28

WIE SCHÜTZE ICH MICH VOR ERKÄLTUNG: (Tips von Hademar Bankhofer)

http://www.monteverde-portal.com/155-so ... f-had.html

Mehr von Prof. Hademar Bankhofer ...
http://www.prof.bankhofer.at/
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Re: RUND UM GESUND - In Good Health

Beitragvon Sweety » 9. Apr 2011 22:27

Säfte aus Obst und Gemüse sind flüssige Naturarzneien
Rundum gesund und vital mit Prof. Bankhofer

Unser Körper besteht zu 70 Prozent aus Flüssigkeit. Er braucht das flüssige Milieu. Für einen gesunden Kreislauf, für den Stoffwechsel, für geistige Fitness und für gute Laune. Da wir in der warmen Jahreszeit bis zu 3 Liter am Tag über Schweiß und Harn abbauen, müssen wir den Organismus laufend mit Flüssigkeit versorgen. Sonst kann es zu Kreislaufversagen, zu Störungen der Herz- und Bronchien-Tätigkeit und zu Depressionen kommen. Wer regelmäßig trinkt, beugt Nierensteinen vor, steigert die Leistungsfähigkeit und fühlt sich wohler.
Wasser ist immer ein optimales Getränk. Allerdings müssen wir unserem Körper mit der Flüssigkeit auch Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Bioaktiv-Stoffe zuführen. Daher macht es Sinn, zur Erfrischung und zum Durstlöschen Obst- und Gemüse-Säfte mit Wasser verdünnt zu konsumieren. Das hat mehrere Vorteile: Die Säfte liefern viele wertvolle Vitalstoffe. Sie löschen den Durst. Die meisten schmecken auch gut. Und sie haben spezielle Wirkung auf unsere Gesundheit. Es ist nicht übertrieben, wenn man sagt: Obst- und Gemüse-Säfte sind flüssige Naturarzneien aus dem Reformhaus.

Schauen wir uns einmal die Gemüsesäfte an, die sich zum Beispiel ganz besonders für den Diabetiker eignen:
• Sauerkrautsaft liefert uns reichlich Vitamin C und schützt uns auf diese Weise vor Erkältungen und macht uns stressfest. Die Milchsäurebakterien stärken die Darmflora, die Welt der positiven, gesundheitsfördernden Darm-Bakterien. Schon Pfarrer Kneipp hat das Sauerkraut und den Sauerkraut-Saft als den „Besen für den Darm“ bezeichnet. Das bedeutet: Sauerkrautsaft fördert auch die Verdauung, bekämpft Verstopfung.
• Der Karottensaft oder Möhrensaft ist reich an Vitamin A und der Vorstufe, dem Provitamin A Betacarotin, von dem man heute weiß, dass es sich um einen sekundären Pflanzenstoff oder Bioaktivstoff handelt. Mit Karottensaft kann man die Sehkraft, die Atemwege und die Immunkraft stärken.
• Weisskohlsaft schützt den Darm und senkt das Risiko für Darm-Erkrankungen.
• Milchsauer vergorener Kartoffelsaft beruhigt die Magenschleimhaut und kann gezielt bei Gastritis eingesetzt werden. Da trinkt man über einen längeren Zeitraum jeweils 15 Minuten vor einer Mahlzeit ein Schnapsgläschen voll von dem puren Saft.
• Eine ganz besondere Stellung nimmt der Rote Rüben Saft ein: Der Farbstoff Betanin macht Erkältungs-Erreger inaktiv und schützt daher vor starken Schnupfen. Der Eiweißbaustein Betain hingegen stärkt die Leber und fördert den Abbau von Fettzellen.
• Topinambur-Saft fördert den Aufbau der Darmflora und bremst den Hunger, was beim Abnehmen sehr förderlich ist.

Im Reformhaus gibt es aber auch interessante und wertvolle Obstsäfte:
• Der Kirschsaft aus dunklen Kirschen liefert unserem Körper den Farbstoff Anthocyan. Und der kann - wie eine Studie des deutschen Arztes Dr. Paul Blau in den USA ergeben hat - Rheuma- und Gichtschmerzen lindern, weil er den Abtransport von Harnsäure fördert. Außerdem kann Kirschensaft beim Sport einen Muskelkater verhindern.
• Holunderbeer-Saft enthält Farbstoff-Moleküle, welche die Atemwege stärken. Sie können bereits angegriffene Bronchien-Härchen wieder aufrichten und zu neuerlichder Aktivität anregen. Außerdem hilft Holunderbeer-Saft gegen Husten.
• Eine besondere Kostbarkeit im Reformhaus ist der Heidelbeer-Muttersaft, purer Saft ohne Wasser- und Zuckerzusatz. Die blauen Anthocyan-Farbstoff-Moleküle der Heidelbeeren bauen nach einer Darmgrippe nicht nur die Darmschleimhäute wieder auf und helfen gegen Durchfall. Sie stärken die Netzhaut der Augen und sind eine gute Hilfe für die Nachtsicht beim Autofahrer. Und sie schützen die Augen vorm Geblendetwerden durch entgegenkommende Fahrzeuge. Wer lange nächtliche Autofahrten - etwa in die Ferien - vor sich hat, sollte eine Woche lang vorher täglich 1/2 Liter Heidelbeersaft trinken.
• Der Granatapfelsaft wird vielfach von Frauenärzten gegen Wechseljahr-Probleme empfohlen, weil er große Mengen an östrogenähnlichen Hormonstoffe liefert. Er enthält aber auch Bioaktiv-Stoffe, welche nach jüngsten Studien in den USA die Prostata-Werte des Mannes positiv beeinflussen.
• Eine besondere Stellung als flüssige Naturarznei im Reformhaus nehmen der Preiselbeersaft und der Cranberry-Saft aus den amerikanischen Beeren ein. Der Saft hilft zur Vorbeugung und zur Behandlung von Blasenkatarrh und wird diesbezüglich von vielen Hausärzten empfohlen. Die Blasenentzündung wird von Koli-Bakterien ausgelöst, die in der Blase ihre Füßchen und Arme ausstrecken, sich in der Schleimhaut festsetzen und dort Entzündungen auslösen. Die hellroten Farbmoleküle aus dem Preiselbeersaft - die Proanthocyane - setzen sich auf die Koli-Bakterien drauf und verhindern, dass sie sich in den Blasenschleimhäuten festsetzen.
Mehr von Hademar Bankhofer unter http://www.gesundheitswelten.com/index.php?article_id=3
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Re: RUND UM GESUND - In Good Health

Beitragvon Sweety » 26. Mär 2012 15:28

http://www.naturheilpraxis-am-wald.de/e ... hjahr.html

Naturheilkunde im Frühjahr (TIPS VON HADEMAR BANKHOFER - siehe Link oben)


Teile Österreichs und Deutschlands versinken im Schnee. Im März herrscht tiefster Winter. Jetzt müssen wir besonders viel für unsere Gesundheit tun. Wir können es kaum erwarten, bis es wieder Frühling ist. Damit wir diese schöne Zeit dann aber auch gesund genießen können, müssen wir Einiges dafür tun. Nur so ist es möglich, dass wir gesund, fit und vital der warmen Jahreszeit entgegengehen. Das Thema von "Prof. Hademar Bankhofer" in einem aktuellen Interview von gesundheitswelten.com lautet: Naturheilkunde im Frühjahr.



Herr Professor Hademar Bankhofer, was müssen wir denn tun, um gesund und fit in den Frühling zu kommen, der noch so weit weg zu sein scheint ?

Hademar Bankhofer : Unser Ziel sollte sein: die natürlichen körpereigenen Abwehrkräfte gegen die letzten, nervenden Erkältungen oder gar gegen eine ernsthafte Grippe, die uns noch immer droht, zu stärken, Glückshormone gegen das oft noch sehr triste März-Wetter in uns aufzubauen und die lähmende Müdigkeit, die so typisch für die Übergangszeit zum Frühling ist, zu bekämpfen.



Und was alles ist notwendig fürs Stärken unseres Immunsystems ?

Hademar Bankhofer : Wer jetzt von der letzten Erkältung der Saison - angefangen von einem Schnupfen bis zu einem grippalen Infekt - verschont bleiben möchte, der muss seine Immunkraft stärken, die Abwehrzellen aktivieren. Das ist auch das Wichtigste gegen die Angst vor der Virus-Gippe, die durch die Ausbreitung der Vogelgrippe sehr angeheizt worden ist. Das bedeutet in erster Linie auch, dass wir alles vermeiden müssen, was unsere Abwehrkräfte schwächt. Und das sind die wichtigsten Gebote zum Trainieren des Immunsystems für den Frühling:

Ständigen Stress, Ärger und körperliche Überanstrengung reduzieren. Die beste Waffe gegen Stress: Wasser trinken, Nahrung konsumieren, die reiche Magnesium und B-Vitaminen ist: Nüsse, Naturreis, Vollkornprodukte.
Ausreichend und ungestört schlafen. Ideal: etwa 7 Stunden.
Einmal am Tag nach Möglichkeit entspannt und aus vollem Herzen lachen.
Sport treiben, am besten im Freien. Ideal: Wandern, Joggen, Radfahren. Der Körper muss gleichmäßig belastet werden. Dadurch bekommen unsere Immunzellen Sauerstoff. Kraftsport, Hochleistungssport schwächt das Immunsystem.
Atemübungen im Freien durchführen.
Den Körper abhärten: Wassertreten in 25 Zentimeter tiefem, kaltem, aber in dieser Jahreszeit nicht zu kaltem Wasser in der Bade- oder Duschwanne, am besten jeden Morgen.
Reizüberflutungen abbauen: zuviel Lärm, Licht. Auch faulige, ätzende Gerüche schwächen das Immunsytem.
Risiko-Faktoren ausschalten: Rauchen, zuviel Alkohol, zuviel Kaffee und Schwarztee. Und beim Essen: nicht zuviel, nicht zu fett und nicht zu süß. Und natürliche Nahrung mit vielen Vitalstoffen zu sich nehmen. Leichte Kost, reichlich Obst und Gemüse, 5 kleine Mahlzeiten. Sie müssen tierische Fette, zuviel Fleisch, aber auch Konservierungsstoffe meiden.
Innere Ruhe finden, abschalten lernen. Musik hören, ein Buch lesen, die Natur auf sich einwirken lassen.


Das war also alles, was wir vermeiden sollten, um die Immunkraft nicht zu schwächen. Was sollten wir aber im Vorfeld des Frühlings konkret tun, damit wir weniger gefährdet sind, krank zu werden ?

Hademar Bankhofer : Da gibt es genug zu beachten:

Die Darmflora muss gesund sein. Sie stützt entscheidend unser Immunsystem und baut es zu 70 Prozent auf. Unterstützen Sie die Darmflora: Trinken Sie probiotische Joghurts mit lebenden Bakterien. Nehmen Sie 3 Mal täglich 1 Gabel voll rohem Sauerkraut. Gut kauen. Damit führt man positive, gesundheitsfördernde Bakterien zu, in erster Linie Michsäurebakterien.
Auch die Zufuhr von reichlich Ballaststoffen fördert die Entwicklung der positiven Bakterien und die Stärkung der Darmflora. In der Ernährung bedeutet das Vollkorn, Leinsamen, Gemüse und Obst.
Flüssigkeit zuführen, damit Giftstoffe und Stoffwechsel-Müll abtransportiert werden können. 1 1/2 Liter Wasser pro Tag. Ideal in diesen Wochen : Hagebuttentee. Er liefert große Mengen an Vitamin C. 8 Hagebutten haben mehr Vitamin C als 5 Orangen.
Auf die Versorgung mit Vitaminen achten: An sich sind alle Vitamine im Verbund wichtig, besonders aber Vitamin A, Provitamin Betacarotin, E und C. Vitamin C schützt die Zellflüssigkeit jeder Körperzelle ,A und Betacarotin die Zellstruktur, E die Zellwand. Anregung: Essen Sie öfters einen Immunsalat mit all diesen Vitaminen: Paprikaschoten, Petersilie, Tomaten, geriebene Karotten, Weizenkeimöl.


Gibt es Naturprodukte, die wir verstärkt einsetzen sollten, um gesund in den Frühling zu kommen ?

Hademar Bankhofer : Ja, das sind Naturprodukte, die in diesen Wochen unsere Immunkraft aufbauen und stark machen, weil sie antiviral, antibakteriell und pilzabwehrend wirken:

Knoblauch: Man muss reichlich davon essen, etwa 4 Zehen am Tag. Er verbessert dann auch die Vitamin-Aufnahme. Er enthält Zink und Selen.
Der Saft der Aloe vera: Der Hauptwirksstoff Acemannan stärkt die Immunkraft. Trinken Sie 3 Wochen 1/8 Liter am Tag. Die Fresszellen werden dabei vermehrt.
5 Tassen grüner oder weißer Tee pro Tag . Er liefert viel Vitamin C und schützende Polyphenole.
Eberraute-Tee. Studie an der Uni Köln hat ergeben - an den Eishockey-Spielern “Die Haie“ - dass sich nach 8 Wochen die Abwehrzellen stark vermehren.
Schwarzkümmelöl. Studien von dem Immunologen Dr. Peter Schleicher in München haben ergeben, dass die Wirkstoffe im Schwarzkümmel vor allem die Immunkraft der Atemwege aufbauen.


Wie sehr kann man mit Sport die Immunkraft für den Frühling stärken und sich fit machen, Prof. Bankhofer ?

Hademar Bankhofer : Da gibt es eine Untersuchung von skandinavischen Wissenschaftlern: Etwas Sport, der moderat und mit Freude durchgeführt wird, stärkt das Immunsystems. Wenn man sich dabei aber übernimmt und danach erschöpft ist, was bei vielen der Fall ist, dann schwächt man das Immunsystem. Die natürlichen Abwehrkräfte dulden keine Übertreibung, keine Überforderung des Organismus. Ganz besonders wichtig ist die Ruhephase nach dem Sport, bei Frauen noch wichtiger aus hormonellen Gründen - wie beim Mann. Aber auch die kleinen Gymnastik-Übungen zuhause machen Sinn. Zum Beispiel auf den Zehenspitzen auf und ab wippen, dabei die Arme hochstrecken. Oder der Stehstütz, die leichte Variante zum Liegestütz. Die idealen Sportarten im Frühling: Laufen, Power Walking, Nordic Walking, Radfahren, Wandern.



Speziell in der Übergangszeit zum Frühling und in den ersten Frühlings-Wochen haben viele Menschen das gleiche Problem: Sie fühlen sich müde und schlapp, würden sich am liebsten tagsüber hinlegen. Was kann man nun wirklich gegen die Frühjahrsmüdigkeit tun ?

Professor Hademar Bankhofer : Bei vielen von uns sind derzeit die Leistungsfähigkeit und Konzentration sind stark herabgesetzt.

Der amerikanische Wissenschaftler Prof. Dr. Jeffrey Bland, hat nachgewiesen, dass frühjahrsmüde Menschen einen erheblichen Mangel an Vitamin E aufweisen. Mit höheren Gaben von Vitamin E kann die Schlappheit ganz schnell wieder aus der Welt geschafft werden. Das bedeutet: Essen Sie im Frühling verstärkt Weizenkleie, Weizenkeime, Weizenkeimöl, Milch und Milchprodukte, Nüsse, Vollkorn, Eier.
Wer frühjahrsmüde ist, hat meist zu wenig Eisen im Blut. Essen Sie daher Sojaprodukte, Sonnenblumenkerne, Rote Rüben und Hühnerfleisch. Ein ideales Frühjahrs-Essen gegen die Müdigkeit: ein Stück Vollkornbrot mit etwas Butter und dick mit frischgehacktem Schnittlauch belegt. Der Schnittlauch liefert zusätzlich viel Vitamin C.


Gibt es auch einen speziellen Tee gegen die Frühjahrsmüdigkeit ?

Hademar Bankhofer : Ja hier wäre die Brennnessel und der Löwenzahn besonders erwähnenswert. Beides sind Pflanzen, welche im Frühling sehr bald hervor sprießen. Die zarten Blätter dieser Kräuter können das ganze Jahr über der Gesundheit nützen. Gegen die Frühjahrsmüdigkeit hilft eine Kräutertee-Kur. Trinken Sie eine Woche lang 3 Mal täglich 1 Tasse Brennnesseltee, dann 1 Woche lang 3 Mal täglich Löwenzahnwurzeltee aus der Apotheke oder Drogerie. Sie können auch eine Woche lang 3 Mal täglich 2 Esslöffel Brennnessel-Frischpflanzensaft (Reformhaus) in etwas Wasser verrührt, danach eine Woche lang 3 Esslöffel Löwenzahn-Frischpflanzensaft in etwas Wasser verrührt zu sich nehmen. Wenn Sie den Löwenzahn und Brennnnessel selbst von einer Wiese holen, dann dürfen Sie diese nicht nahe der Straße oder in der Nähe einer Industrieanlage ernten. Da enthalten die Pflanzen zu viele Schadstoffe und Gifte. Die Blätter müssen stets gut gereinigt und rasch getrocknet werden, damit sie nicht von Pilzen und Bakterien befallen werden.



Sie haben doch immer einen Akupressur-Griff parat. Gibt es den auch gegen Frühjahrsmüdigkeit ?

Hademar Bankhofer : Es gibt auch eine chinesische Akupressur - Übung gegen die Frühjahrsmüdigkeit: Auf der Spitze des Mittelfingers beider Hände sitzt der Energie-Punkt KS 9. Von hier aus gehen Energie-Bahnen, die den Kreislauf beleben, direkt zum Gehirn. Reiben Sie nun einfach mit dem Daumen der jeweiligen Hand die Kuppe des Mittelfingers so fest und intensiv, bis ein Wärmegefühl eintritt. Dann machen Sie eine Pause von 10 Sekunden und wiederholen die Übung.



Was ist eigentlich die Ursache für die Frühjahrsmüdigkeit ?

Professor Bankhofer Da gibt es viele wissenschaftliche Meinungen:

Nach den langen Wintermonaten ein Defizit an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.


Unser Urinstinkt hat noch immer ein Restbewusstsein für einen notwendigen Winterschlaf, den wir aber nicht durchführen. Seit Erfindung des elektrischen Lichtes schlagen wir noch weniger, machen die Nacht zum Tag.

Daraus resultiert die nächste Ursache: ein Mangel an natürlichem Licht, die negativen Einflüsse des künstlichen Lichtes. Es macht müde, nimmt Lebensfreude.


Nach dem langen Winter fehlt uns die Sonnen-Energie.


Zusätzlich belastet das Grau der Natur, die zögernd erwacht, die Seele.


Hormonexperten sind der Ansicht: Wir tanken plötzlich wieder Licht und Sonne. Der Körper reagiert mit einer Mammut-Produktion an Hormonen, die unseren Körper überschwemmen. Er weiß mit diesem Überangebot nichts anzufangen. Dadurch werden wir schlapp.


Was sind denn so die typischen Anzeichen, dass ich nicht krank, sondern schlicht und einfach an Frühjahrsmüdigkeit leide ?

Hademar Bankhofer : Starkes Schlafbedürfnis, tagsüber lähmende Müdigkeit, Leistungsabfall, etwas depressive Stimmungen, die keine Ursache haben, leichte Kopfschmerzen und Migräne, herabgesetzte Immunkraft, müde Glieder, etwa wie Muskelkater.



Kann man auch mit Düften und Gerüchen die Frühjahrsmüdigkeit besiegen ?

Professor Hademar Bankhofer Die Aromatherapie gegen die Frühjahrsmüdigkeit ist sehr wirksam: Besorgen Sie sich aus der Apotheke oder aus dem Reformhaus 1 Fläschchen Rosmarinöl. Reiben Sie damit Handrücken, Handgelenke und Schläfen ein. Schnuppern Sie tagsüber daran. Oder riechen Sie am geöffneten Fläschchen. Oder geben Sie ein paar Tropfen in ein Taschentuch und schnuppern Sie tagsüber immer wieder daran.



Wie wichtig ist die Sonne im Kampf gegen den Frühjahrsmüdigkeit ?

Hademar Bankhofer : Wir sollten Sonnenenergie tanken: Aber man muss speziell nach dem Winter, wenn wir es noch nicht gewohnt sind, mit der Sonne sehr vorsichtig umgehen. Aber sie ist für unsere Energie, für unsere Lebensfreude sehr wichtig. Daher jeden Tag hinaus ( Mittagspause in den Park ) Unser Gehirn - und die Zirbeldrüse - braucht diese Lichtimpulse, aber auch unsere Drüsen.



Wie ist das mit einem Gläschen Sekt oder Champagner am Morgen gegen die Frühjahrsmüdigkeit ?

Professor Bankhofer Da muss man sehr vorsichtig sein. Zuerst wirkt tatsächlich ein paar Minuten die Kohlensäure. Doch die Wirkung hört schnell auf. Und dann ist nur mehr die Wirkung des Alkohols da. Und der macht erst recht müde!



Haben Sie vielleicht noch ein Rezept für einen Cocktail gegen die Frühjahrsmüdigkeit ?

Hademar Bankhofer : Ein ganz einfaches Rezept: 6 Esslöffel Fenchelsaft. 6 Esslöffel Feigensirup, 1 Esslöffel Zitronensaft und 1/4 Liter frischgepressten Orangensaft verrühren. Langsam trinken.
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Re: RUND UM GESUND - In Good Health

Beitragvon Sweety » 27. Jan 2014 15:53

VON FRAU ZU FRAU: - eine kurze Geschichte:

Am Mittwoch am Abend habe ich einen Knoten in meiner linken Brust ertastet. Ca. zwei bis drei Millimeter.
Nicht wegdrückbar. Panik pur. Am Donnerstag Suche nach der Telefonnummer meiner Röntgenärztin, - die ist
seit drei Wochen in Pension (Rente). Auch gerade zur rechten Zeit, wenn man sie braucht. Suche nach einem anderen, fündig geworden, ein Diagnoseinstitut bei
mir in der Nähe, - frühester Termin in zwei Wochen. Geht gar nicht. Mein Leid geklagt. Termin für heute.
Ich sofort einen Urlaubstag genommen. Seit Mittwoch nur mehr bei Professor Google nachgegooglet, was
ist Brustkrebs, was kann alles passieren, wie sind die Heilungschancen, - schon ein passendes Krankenhaus
herausgesucht, weil wo ich sicher nicht hingehe, war mir klar. Aber wo gehe ich hin? Internetseiten durchwühlt,
Internetforen durchwühlt. Da kommt einiges hoch. Ganz junge Frauen betroffen, mit kleinen Kindern, ganz viel Leid,
ganz viel Elend und noch viel mehr Hoffnung. Da wird Dir anders ums Herz und alle Probleme verschwinden, ver-
blassen rund um Dich herum. Alles aber wirklich alles wird unwichtig, nebensächlich, - spielt keine Rolle. Termine? Ich nehme keine mehr an. Keine mehr. Nein, Gott sei Dank wurde ich nicht hysterisch, aber alles war durchgeplant, alles,
grad dass ich nicht schon die Tasche gepackt hatte. 51, - im Wechsel, nicht wegdrückbarer Knoten, was willst Du
mehr?
Heute schweren Herzen den Kreuzweg angetreten, - ruhig, gefasst. 11.oo Uhr Termin, war früher dort, kam
sofort dran. Mammographie, Sonographie, tasten, - ein "Fettknötchen", - alles in Ordnung, in zwei Jahren wieder.
Fettknötchen können überall wachsen, auch in der Brust, außerdem nicht zwei bis drei mm wie ich dachte, sondern bereits 7 mm groß.
Wenn das ein bösartiger Tumor gewesen wäre, schon sehr groß. "Frau Sweety, Ihre Brust ist so schön durchsichtig,
kommen Sie wirklich alle zwei Jahre, man sieht jede aber auch jede Veränderung sofort!". Das wird Eure Sweety auch
machen und weiter tasten, regelmäßig. Was ich nicht bedaure, dass ich mich jetzt voll auskenne, wenn es denn doch einmal so weit sein könnte, außerdem lasse ich alle meine Freundinnen mein Knötchen tasten, das dürfen sie, damit sie wissen, wie sich so ein Knötchen anfühlt, damit sie wissen, worauf sie achten müssen und ganz sicher, werde ich alle Termine einhalten und weh getan hat gar nichts, selbst bei meinem großen Busen nicht, - mit soviel Angst in der Hose, spürst Du kein Quetschen, ich schwörs. Das ist ein Klacks.
Also, vergesst nicht, - haltet Eure Termine bei der Mammographie ein, - rechtzeitig erkannt, ist Brustkrebs heilbar. Bei mir war alles gut und ich bin sehr, sehr dankbar dafür.
Dateianhänge
brustkrebs-bewusstseinsfarbband-16687385.jpg
brustkrebs-bewusstseinsfarbband-16687385.jpg (3.18 KiB) 590-mal betrachtet
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