allgemeine Infos zum Film

St. Petersburg im Jahr 1805: Während die Truppen Napoleons halb Europa erobern, bereitet sich das russische Zarenreich auf den Kriegseintritt an der Seite Österreichs vor. Bei einem Fest anlässlich des Namenstages der jungen Natascha (Cleménce Poésy) begegnen sich der uneheliche Adelssprössling Pierre Besuchow (Alexander Beyer), der ambitionierte Prinz Andrej Bolkonski (Alessio Boni) und einige Mitglieder der Familien Rostowa und Kuragin. In den Jahren bis zum Großen Krieg zwischen Frankreich und Russland erfüllen sie ihr atemberaubendes Schicksal ...

Moderatoren: honey379, mingi17, Sweety

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allgemeine Infos zum Film

Beitragvon mingi17 » 17. Dez 2014 08:20

1:30

TV-Film

VPS 1:30

DEU 2008

Dolby Digital 5.1

16:9 VB

Länge: 1h 37min

UT
In vier Teilen:
Krieg und Frieden (1)
Das Fernseh-Ereignis zum Wiedersehen

Der ORF sendet heute und morgen die Wiederholung der opulenten Verfilmung von Leo Tolstois Literaturklassiker, inszeniert von Emmy-Preisträger Robert Dornhelm mit einem internationalen Staraufgebot.
Bild: Clémence Poésy, Alessio Boni (c)ORF/EOS Entertainment

1400 Seiten Weltliteratur wurden in einer internationalen Produktion der Superlative in vier spannende Teile verpackt, die am Donnerstag, 25. Dezember und Freitag, 26. Dezember 2014 auf ORF 2 ausgestrahlt werden.

An der aufwendigen Verfilmung waren insgesamt sieben Länder beteiligt, darunter der ORF, ZDF, RAI und erstmals ein russischer Sender. Rund 26 Millionen Euro verschlang das Mammutprojekt, das an historischen Schauplätzen in St. Petersburg und in Litauen gedreht wurde.

Der österreichische Ausnahmeregisseur Robert Dornhelm, Spezialist für bildgewaltige Großproduktionen, umgab sich mit einer exquisiten Crew und einem hochkarätigen Darstellerensemble, das seinesgleichen sucht. Neben Stars wie Malcolm McDowell, Brenda Blethyn und Hannelore Elsner glänzen der österreichichische Bambipreisträger Hary Prinz ("Margarete Steiff") sowie der deutsche Schauspieler Alexander Beyer, der bereits mit Steven Spielberg in "München" zusammenarbeitete.

(c)ORF/EOS

Mit glitzernden Bällen, prächtigen Salons, Duellen im Morgengrauen und einer fantastischen Kameraführung gelang Dornhelm ein naturalistisches Gemälde aus dem Blickwinkel der aristokratischen Gesellschaft zur goldenen Zeit des russischen Adels. Das opulente Ambiente wird untermalt von einer üppigen Ausstattung, hinreißenden Kostümen und der berauschenden Musik von Oscarpreisträger Jan A.P. Kaczmarek ("Finding Neverland").
Bild: Napoleon und der Zar am Verhandlungstisch (c)ORF/EOS

In Leo Tolstois im Jahre 1868 veröffentlichtem Roman wird das Schicksal dreier russischer Aristokratenfamilien während der Zeit der Napoleonischen Kriege (1805-1812) auf dramatische Weise miteinander verwoben.

Da ist die Familie der liberalen, aber finanzschwachen Rostows, denen Geld weniger wichtig ist, als das Glück ihrer Kinder Natascha, Nicolai und Petja. Da gibt es die Kuragins, die die Welt des Scheins, des Schönen bevorzugen und Meister im Spinnen von Intrigen sind. Und da sind die Bolkonskis, Prinz Andrej, Marja und ihr Vater, Fürst Bolkonski, der die Familie mit strenger Hand führt. Pierre, der uneheliche Sohn eines steinreichen Petersburgers, agiert als Bindeglied zwischen den Familien und führt durch die Geschichte.

Bild: (c)ORF/EOS
Hinter den Kulissen

Von August bis Dezember 2006 ließ Regisseur Robert Dornhelm insgesamt rund 7.000 Menschen aus zehn verschiedenen Ländern aufmarschieren, auf zum Teil historischen Schauplätzen in Russland und Litauen, wo die hochkarätig besetzte europäische Großproduktion das Russland des 19. Jahrhunderts auferstehen ließ.

Im Bild: Robert Dornhelm, Malcom McDowell (c)ORF, Ali Schafler
Regisseur Robert Dornhelm

Der österreichische Regisseur (hier im Bild mit seinem Star Malcolm McDowell) von internationalem Rang feierte am 16. Dezember seinen 60. Geburtstag. Geboren in Rumänien, emigrierte er als Jugendlicher mit seinen Eltern nach Österreich und wanderte schließlich nach Amerika aus. Der preisgekrönte Filmemacher punktete zuletzt im ORF mit der Historienverfilmung "Kronprinz Rudolf".

Im Bild: Fürst Kuragin (Toni Bertorelli) und seine Tochter Hélène (Violante Placido) hoffen auf eine Erbschaft (c)ORF/EOS
Inhalt und Ausstrahlungsdaten

Im Roman geht es um große Emotionen wie Liebe, Hass, Freundschaft, Rache und Vergebung. Zugleich ist es die Geschichte dreier Adelsfamilien im Russland zur Zeit der Napoleonischen Kriege (1805 -1812). Dabei zeigt der Film auch die Grausamkeit des Krieges auf, mit Schlachtszenen, die unter die Haut gehen.

Im Bild: Marja Dmitrievna (Brenda Blethyn) und ihr Schützling Pierre (Alexander Beyer) erwarten den baldigen Tod von Pierres Vater (c)ORF/EOS
Internationale Stars

Für die internationale Großproduktion traten Schauspieler aus neun europäischen Ländern vor die Kamera. Große Namen wie Brenda Blethyn, Hannelore Elsner und Malcolm McDowell waren ebenso mit dabei wie Newcomer in Gestalt der bezaubernden Clémence Poésy aus Frankreich. In dem bunten Sprachgewirr fand die Verständigung am Set auf Englisch statt. Gedreht wurde ebenfalls in Englisch, die Schauspieler synchronisierten sich für die jeweilige Sprachversion ihres Landes selbst.

(c)ORF/EOS
Ein bisschen Geschichtskunde

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Pierre (Alexander Beyer) vertraut sich Natascha (Clémence Poésy) an (c)ORF/EOS
Die filmischen Vorgänger

Tolstois Werk wurde bereits mehrfach verfilmt, die bekanntesten Versionen sind die US-Fassung (1956) von King Vidor mit Audrey Hepburn, Henry Fonda und Mel Ferrer sowie der sowjetische Monumentalfilm von Sergej Bondartschuk aus dem Jahre 1968. Der oscargekrönte Film gilt mit seinen sieben Jahren Vorbereitungszeit und 45.000 Statisten (laut Dornhelm quasi die Antwort auf die amerikanische Mondlandung) bis heute als detailreichste Version des Romans.

Für Dornhelm ist der Roman auch heute noch "erschreckend aktuell. Einen politischeren Stoff kann es kaum geben. Ein Film kann wohl nicht viel bewirken, aber er kann uns einmal mehr zeigen, dass wir nichts aus der Geschichte lernen." Eine mehrteilige Fernsehfassung hat zudem gegenüber einer Kinofassung den Vorteil, dem Zuseher mehr Details zeigen zu können. Auch der Geschichte und den Figuren, besonders Natascha und Pierre, wird dabei mehr Zeit zugestanden, sich zu entwickeln.

"KRIEG UND FRIEDEN" ist eine Produktion von EOS Entertainment und Lux Vide – Pampa Production – Grupo Intereconomia –Grupa Filmowa Baltmedia & Studio Filmowe Projektor für ZDF, ORF, RAI, TV Channel Russia, Telewizja Polsat S.A., France 2
Produziert von Matilde und Luca Bernabei (Lux Vide) und Ferdinand Dohna (EOS)
(erstellt von Sandra-Sabine Holzer)

http://tv.orf.at/program/orf2/20141225/695910201/388424
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
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