Rom

Moderatoren: honey379, mingi17, Sweety

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 5043

Re: Rom

Beitragvon mingi17 » 28. Dez 2013 08:03

Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 9986
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Rom

Beitragvon mingi17 » 13. Feb 2014 23:22

https://www.airbnb.de/locations/rome/testaccio

Hier ein Bericht vom Testaccio, dem ehemaligen Schlachthofviertel, sollten wir unbedingt mal hin; sehenswert auch die Links zu den anderen Vierteln, sehr schön gemacht; Rom- immer wieder!!
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 9986
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Rom

Beitragvon mingi17 » 1. Jun 2014 08:10

http://www.quirinale.it/qvv/visitavirtuale/palazzo.html

Hier gibt es eine tolle virtuelle Führung durch den Quirinalspalast. einfach auf einen Raum klicken, dann kann man mit den Steuertasten allen anschauen.
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 9986
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Rom

Beitragvon mingi17 » 19. Jun 2014 08:04

http://tourvirtuale.museicapitolini.org/#en

Hier ist die virtuelle Tour durch die kapitolinischen Museen.
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 9986
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Rom

Beitragvon mingi17 » 18. Jul 2014 17:28

Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 9986
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Rom

Beitragvon gaby » 10. Sep 2014 09:32

gaby
 
Beiträge: 1593
Registriert: 04.2009
Geschlecht:

Re: Rom

Beitragvon mingi17 » 3. Apr 2015 10:26

Drei nicht alltägliche Orte, wo man in Rom hingehen kann
Wenn die Welt etwas nicht braucht, dann noch einen Reiseführer über Rom. Also mache ich auch gar nicht erst den Versuch. Allerdings präsentiere ich heute hier drei Orte in der Ewigen Stadt, die zwar keine absoluten Geheimtipps sind, welche aber die meisten Touristen vielleicht noch nicht gesehen haben. Wer sie ausprobieren möchte: viel Spaß.

Eins: Das Museum des Fegefeuers
Am Ufer des Tiber, etwa auf halbem Wege zwischen der Engelsburg und dem Mausoleum des Augustus (welches sich auf der anderen Seite des Flusses befindet), liegt die kleine gotische Kirche Sacro Cuore del Suffragio (Lungotevere Prati 18). Bei einem Brand Ende des 19. Jahrhunderts fand man, nachdem das Feuer gelöscht war, auf dem rußgeschwärzten Altar etwas, das wie die Wiedergabe eines gespenstischen Gesichts wirkte. Die Sache war völlig klar: Hier sah man die Fratze einer gepeinigten Seele aus dem Fegefeuer (als Nicht-Katholiken erschließt sich mir diese Logik zwar nicht völlig, aber naja) ... oder alternativ die eines Dämons. Der damalige Pastor entschloss sich, alle Beweise für die Existenz des Fegefeuers, welcher er habhaft werden konnte, zu sammeln und den Gläubigen sowie der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen. Und so können auch heutzutage noch Exponate bewundert werden, die von der Rückkehr der Seelen in die Welt der Lebenden zeugen, unter anderem: Fingerabdrücke Verstorbener, die sich in Bücher und andere Gegenstände eingebrannt haben, geisterhafte Bilder der Toten, die auf Stofffetzen festgehalten wurden, und vieles mehr. Das Museo delle anime del Purgatorio (eigentlich nur etwa anderthalb Zimmer neben der Treppe) ist täglich zwischen etwa 8 Uhr und 11 Uhr sowie zwischen etwa 16 und 19 Uhr geöffnet (Vorsicht: stark abweichende tatsächliche Zeiten!). Auch wenn das Museum einen eher bizarren bzw. altmodischen Eindruck macht, möchte ich der Fairness halber erwähnen, dass die Leute, die es betreiben, die Sache recht ernst nehmen. Daher empfehle ich trotz aller rationalen Vorbehalte ein respektvolles Benehmen. Es stehen Erklärungen auf DIN A4-Zetteln in mehreren Sprachen zur Verfügung (auch Deutsch). Der Eintritt ist frei; eine kleine Spende finde ich aber nicht verkehrt.

Zwei: Das Ende der Päpstin
Vor ein paar Jahren (und, soviel ich weiß, vielleicht immer noch) war es in bestimmten Kreisen en vogue, daran zu glauben, eine Frau habe es geschafft, als Mann verkleidet im Jahre 855 den Papstthron zu besteigen, und zwar als Papst Johannes VIII. Diese so genannte Päpstin Johanna habe dann während einer Prozession überraschend (!) ein Kind zur Welt gebracht (so etwas Ungünstiges aber auch) und die empörte Menge habe sie daraufhin gesteinigt. Der Ort sei danach als Vicus Papessa (etwa: Gasse der Päpstin) bezeichnet, verflucht und in Zukunft von Prozessionen der Kirche gemieden worden. Dort befinde sich heute aber noch eine kleine Kapelle, die an die Päpstin und ihr Neugeborenes erinnere.
Die ganze Geschichte ist natürlich Unfug und beruht wahrscheinlich auf einer mittelalterlichen Legende oder einer späteren antipäpstlichen Propagandaschrift (jaja, ich weiß: da gab es auch dieses eine Buch und auch diesen Film - aber ich habe auch schon mal einen Film gesehen, wo ein riesiger Affe das Empire State Building hochgeklettert ist und ich glaube trotzdem nicht an King Kong). Das Ganze ist also, historisch gesehen, Kokolores. Aber wer auf den Spuren der Legende wandern möchte, kann tatsächlich den Vicus Papessa und die kleine Kapelle finden. Man bewege sich vom Kolosseum Richtung Osten (den Hügel herauf, der zu San Giovanni in Laterano führt), benutze aber nicht die Via San Giovanni in Laterano, sondern betrete das kleine Stadtviertel, das rechterhand liegt. Dies ist der Vicus Papessa (der auch grammatisch gesehen nicht: der Päpstin heißen kann sondern auf eine hier einstmals ansässige Familie zurückgeht). An der Kreuzung Via dei Santissimi Quattro und Via dei Querceti findet sich dann auch besagte Kapelle. Ein Blick hinein verrät, dass es sich hier um ein sehr schlecht erhaltenes Wandbild der Madonna mit Kind handelt - oder eventuell um die Heilige Anna. Wer sich umschaut, weiß auch, warum hier nie (wieder?) kirchliche Prozessionen abgehalten wurden: enge Gassen, die man nicht benutzen braucht, wenn man die alte, bequeme Verlängerung der Via Sacra oder die Via Labicana hoch zum Lateran gehen kann. Weitaus interessanter ist die in der Nähe gelegene Kirche San Clemente.


Bild: TAQ
Drei: Zum Abschluss eine Erfrischung
Nach dem Besuch beim Fegefeuer und in der Hitze des Vicus Papessa kommt eine Abkühlung wahrscheinlich recht. Traditionell empfiehlt sich hier in Rom natürlich ein Eis. Empfohlen werden in den meisten Reiseführern Giolitti und San Crispino. Beide ganz hervorragend, keine Frage. Aber begibt man sich in die Via del Governo Vecchio 112, so findet man dort die Gelateria Frigidarium, für mich zur Zeit die beste Eisdiele der Stadt. Mein Rat: einmal exotische Genüsse wie Pomodoro oder Millefoglio probieren. Reelle Portionen zu akzeptablen Preisen, nicht weit von der Piazza Navona.



um 15:59 Autor: Tomas Aquinas
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 9986
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Re: Rom

Beitragvon mingi17 » 9. Okt 2015 08:20

https://www.youtube.com/watch?v=l6rn0PA1c4Y

Ein sehr hübsches Video über Rom
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
mingi17
 
Beiträge: 9986
Registriert: 01.2008
Wohnort: nahe MÜNCHEN
Geschlecht:

Vorherige

Zurück zu "Reisen"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

cron