Auf Weihnachten zu

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Auf Weihnachten zu

Beitragvon mingi17 » 25. Nov 2008 18:35

Hallo Mädels,

wie wir in Wien gesehen haben, weihnachtet es schon sehr. Hier könnt ihr alles reinstellen, was zum Thema Advent und Weihnachten gehört.

LG Birgit
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 25. Nov 2008 18:46

A D V E N T Bild

(Loriot)

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Scheeflöckchen leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
am Niklasabend muß es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh',
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei- drei- viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied) -
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluß, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.
Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hundebellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!
"He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
"Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
's ist alles, was ich geben kann."
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent.
Zuletzt geändert von Sweety am 25. Nov 2008 19:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 25. Nov 2008 19:20

ISCHLER SCHOKOWÜRFEL
Für ein Backblech (4ox 32 cm)


Zutaten:
15 dag Bitterschokolade
15 dag Butter
1o dag Feinkristallzucker
4 Eier
15 dag glattes Weizenmehl
15 dag geriebene Haselnüsse
4o dag Ribiselmarmelade zum
Füllen und Bestreichen.

Zubereitung:

Die in Stücke geschnittene Schokolade im Wasserbad
schmelzen, dann auf ca. 35 Grad temperieren und mit
der weichen Butter und dem Zucker schaumig rühren.
Anschließend die Eier nach und nach dazugeben.
Das Mehl mit den Haselnüssen mischen und
einmelieren.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech
ca. 2 cm dick vollkommen glatt aufstreichen und im vorgeheizten
Rohr bei 19o Grad ca. 2o Minuten backen.

Den Schokoladekuchen nach dem Auskühlen einmal
in der Mitte waagrecht durchschneiden und den oberen
Teil wegklappen. Den unteren Teil mit
3o dag Ribiselmarmelade bestreichen, den oberen
Teil wieder darauflegen und mit der restlichen Marmelade
bestreichen.
Für die Glasur das Wasser mit dem Zucker aufkochen, die Butter
und die geschnittene Schokolade dazugeben und bei mäßiger Hitze
noch ca. 1o Minuten rühren - die Glasur darf jedoch keinesfalls kochen!
Den Kuchen mit der Glasur gleichmäßig überziehen
und nach dem Abstocken in ca. 3 cm große Würfel schneiden.
Die Schokowürfel nach Belieben weihnachtlich dekorieren,
zum Beispiel mit weißen Sternen aus Modelliermarzipan.
P.S. Begriff: einmelieren
Erklaerung: Sorgfältiges Mischen zweier Massen mittels eines Kochlöffels
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 25. Nov 2008 22:33

Die stillste Zeit im Jahr
Karl Heinrich Waggerl (1897-1973) Bild

Immer am zweiten Sonntag im Advent stieg der Vater auf den Dachboden und brachte die große Schachtel mit dem Krippenzeug herunter. Ein paar Abende lang wurde dann fleißig geleimt und gemalt, etliche Schäfchen waren ja lahm geworden, und der Esel mußte einen neuen Schwanz bekommen, weil er ihn in jedem Sommer abwarf wie ein Hirsch sein Geweih. Aber endlich stand der Berg wieder wie neu auf der Fensterbank, mit glänzendem Flitter angeschneit, die mächtige Burg mit der Fahne auf den Zinnen und darunter der Stall. Das war eine recht gemütliche Behausung, eine Stube eigentlich, sogar der Herrgottswinkel fehlte nicht und ein winziges ewiges Licht unter dem Kreuz. Unsere Liebe Frau kniete im seidenen Mantel vor der Krippe, und auf der Strohschütte lag das rosige Himmelskind, leider auch nicht mehr ganz heil, seit ich versucht hatte, ihm mit der Brennschere neue Locken zu drehen. Hinten standen Ochs und Esel und bestaunten das Wunder. Der Ochs bekam sogar ein Büschel Heu ins Maul gesteckt, aber er fraß es ja nie. Und so ist es mit allen Ochsen, sie schauen nur und schauen und begreifen rein gar nichts.

Weil der Vater selber Zimmermann war, hielt er viel darauf, daß auch sein Patron, der heilige Joseph, nicht nur so herumlehnte, er dachte sich in jedem Jahr ein anderes Geschäft für ihn aus. Joseph mußte Holz hacken oder die Suppe kochen oder mit der Laterne die Hirten einweisen, die von überallher gelaufen kamen und Käse mitbrachten oder Brot oder was sonst arme Leute zu schenken haben.

Es hauste freilich ein recht ungleiches Volk in unserer Krippe, ein Jäger, der zwei Wilddiebe am Strick hinter sich herzog, aber auch etliche Zinnsoldaten und der Fürst Bismarck und überhaupt alle Bestraften aus der Spielzeugkiste.

Ganz zuletzt kam der Augenblick, auf den ich schon tagelang lauerte. Der Vater klemmte plötzlich meine Schwester zwischen die Knie, und ich durfte ihr das längste Haar aus dem Zopf ziehen, ein ganzes Büschel mitunter, damit man genügend Auswahl hatte, wenn dann ein golden gefiederter Engel darangeknüpft und über der Krippe aufgehängt wurde, damit er sich unmerklich drehte und wachsam umherblickte.

Das Gloria sangen wir selber dazu. Es klang vielleicht ein bißchen grob in unserer breiten Mundart, aber Gott schaut seinen Kindern ja ins Herz und nicht in den Kopf oder aufs Maul. Und es ist auch gar nicht so, daß er etwa nur Latein verstünde.

Mitunter stimmten wir auch noch das Lieblingslied der Mutter an, das vom Tannenbaum. Sie beklagte es ja oft, daß wir so gar keine musikalische Familie waren. Nur sie selber konnte gut singen, hinreißend schön für meine Begriffe, sie war ja auch in ihrer Jugend Kellnerin gewesen. Wir freilich kamen nie über eine Strophe hinaus. Schon bei den ersten Tönen fing die Schwester aus übergroßer Ergriffenheit zu schluchzen an. Der Vater hielt ein paar Takte länger aus, bis er endlich merkte, daß seine Weise in ein ganz anderes Lied gehörte, etwa in das von dem Kanonier auf der Wacht. Ich selber aber konnte in meinem verbohrten Grübeln, wieso denn ein Tannenbaum zur Winterzeit grüne Blätter hatte, die zweite Stimme nicht halten. Daraufhin brachte die Mutter auch mich mit einem Kopfstück zum Schweigen und sang das Lied als Solo zu Ende, wie sie es gleich hätte tun sollen. Advent, sagt man, sei die stillste Zeit im Jahr. Aber in meinem Bubenalter war es keineswegs die stillste Zeit. In diesen Wochen lief die Mutter mit hochroten Wangen herum, wie mit Sprengpulver geladen, und die Luft in der Küche war sozusagen geschwängert mit Ohrfeigen. Dabei roch die Mutter so unbeschreiblich gut, überhaupt ist ja der Advent die Zeit der köstlichen Gerüche. Es duftet nach Wachslichtern, nach angesengtem Reisig, nach Weihrauch und Bratäpfeln. Ich sage ja nichts gegen Lavendel und Rosenwasser, aber Vanille riecht doch eigentlich viel besser, oder Zimt und Mandeln.

Mich ereilten dann die qualvollen Stunden des Teigrührens. Vier Vaterunser das Fett, drei die Eier, ein ganzer Rosenkranz für Zucker und Mehl. Die Mutter hatte die Gewohnheit, alles Zeitliche in ihrer Kochkunst nach Vaterunsern zu bemessen, aber die mußten laut und sorgfältig gebetet werden, damit ich keine Gelegenheit fände, den Finger in den köstlichen Teig zu tauchen. Wenn ich nur erst den Bubenstrümpfen entwachsen wäre, schwor ich mir damals, dann wollte ich eine ganze Schüssel voll Kuchenteig aufessen, und die Köchin sollte beim geheizten Ofen stehen und mir dabei zuschauen müssen! Aber leider, das ist einer von den Knabenträumen geblieben, die sich nie erfüllt haben.

Am Abend nach dem Essen wurde der Schmuck für den Christbaum erzeugt. Auch das war ein unheilschwangeres Geschäft. Damals konnte man noch ein Buch echten Blattgoldes für ein paar Kreuzer beim Krämer kaufen. Aber nun galt es, Nüsse in Leimwasser zu tauchen und ein hauchdünnes Goldhäutchen herumzublasen. Das Schwierige bei der Sache war, daß man vorher nirgendwo Luft von sich geben durfte. Wir saßen alle in der Runde und liefen braunrot an vor Atemnot, und dann geschah es eben doch, daß jemand plötzlich niesen mußte. Im gleichen Augenblick segelte eine Wolke von glänzenden Schmetterlingen durch die Stube. Einerlei, wer den Zauber verschuldet hatte, das Kopfstück bekam jedenfalls ich, obwohl es nur bewirkte, daß sich der goldene Unsegen von neuem in die Lüfte hob. Ich wurde dann in die Schlafkammer verbannt und mußte Silberpapier um Lebkuchen wickeln, um ungezählte Lebkuchen.

Kurz vor dem Fest, sinnigerweise am Tag des ungläubigen Thomas, mußte der Wunschzettel für das Christkind geschrieben werden, ohne Kleckse und Fehler, versteht sich, und mit Farben sauber ausgemalt. Zuoberst verzeichnete ich anstandshalber, was ja ohnehin von selber eintraf, die Pudelhaube oder jene Art von Wollstrümpfen, die so entsetzlich bissen, als ob sie mit Ameisen gefüllt wären. Darunter aber schrieb ich Jahr für Jahr mit hoffnungsloser Geduld den kühnsten meiner Träume, den Anker-Steinbaukasten, ein Wunderwerk nach allem, was ich davon gehört hatte. Ich glaube ja heute noch, daß sogar die Architekten der Jahrhundertwende ihre Eingebungen von dorther bezogen haben.

Aber ich selber bekam ihn ja nie, wahrscheinlich wegen der ungemein sorgfältigen Buchhaltung im Himmel, die alles genau verzeichnete, gestohlene Zuckerstücke und zerbrochene Fensterscheiben und ähnliche Missetaten, die sich durch ein paar Tage auffälliger Frömmigkeit vor Weihnachten auch nicht mehr abgelten ließen.

Wenn mein Wunschzettel endlich fertig vor dem Fenster lag, mußte ich aus brüderlicher Liebe auch noch den für meine Schwester schreiben. Ungemein zungenfertig plapperte sie von einer Schlafpuppe, einem Kramladen, lauter albernes Zeug. Da und dort schrieb ich wohl ein heimliches "Muß nicht sein" dazu, aber vergeblich. Am Heiligen Abend konnte sie doch eine Menge von Früchten ihrer Unverschämtheit ernten.

Der Vater, als Haupt und Ernährer unserer Familie, brauchte natürlich keinen Wunschzettel zu liefern. Für ihn dachte sich die Mutter in jedem Jahr etwas Besonderes aus. Ich erinnere mich noch an ein Sitzkissen, das sie ihm einmal bescherte, ein Wunderwerk aus bemaltem Samt, mit einer Goldschnur eingefaßt. Er bestaunte es auch sehr und lobte es überschwenglich, aber eine Weile später schob er es doch heimlich wieder zur Seite. Offenbar wagte es nicht einmal er, auf einem röhrenden Hirschen zu sitzen, mitten im Hochgebirge.

Für uns Kinder war es hergebracht, daß wir nichts schenken durften, was wir nicht selber gemacht hatten. Meine Schwester konnte sich leicht helfen, sie war ja immerhin ein Frauenzimmer und verstand sich auf die Strickerei oder sonst eine von diesen hexenhaften Weiberkünsten, die mir zeitlebens unheimlich gewesen sind. Einmal nun dachte auch ich etwas Besonderes zu tun. Ich wollte den Nähsessel der Mutter mit Kufen versehen und einen Schaukelstuhl daraus machen, damit sie ein wenig Kurzweil hätte, wenn sie am Fenster sitzen und meine Hosen flicken mußte. Heimlich sägte ich also und hobelte in der Holzhütte, und es geriet mir auch alles vortrefflich. Auch der Vater lobte die Arbeit und meinte, es sei eine großartige Sache, wenn es uns nur auch gelänge, die Mutter in diesen Stuhl hineinzulocken.

Aber aufgeräumt, wie sie am Heiligen Abend war, tat sie mir wirklich den Gefallen. Ich wiegte sie, sanft zuerst und allmählich ein bißchen schneller, und es gefiel ihr ausnehmend wohl. Niemand merkte jedenfalls, daß die Mutter immer stiller und blasser wurde, bis sie plötzlich ihre Schürze an den Mund preßte - es war durchaus kein Gelächter, was sie damit ersticken mußte. Lieber, sagte sie hinterher, weit lieber wollte sie auf einem wilden Kamel durch die Wüste Sahara reiten, als noch einmal in diesem Stuhl sitzen! Und tatsächlich, noch auf dem Weg zur Mette hatte sie einen glasigen Blick, etwas seltsam Wiegendes in ihrem Schritt.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon mingi17 » 25. Nov 2008 22:51

Apfend Apfend

Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter. Die meisten Leute haben im Winter
eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung
und man schreibt sie mit K.

Drei Wochen bevor das Christkindl kommt, stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer
auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.

Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mordstolle Figuren
darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt, damit sie es
schön warm haben, und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und
den Josef hat es auf lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzleteig
geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt,
dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Ich habe
Gott sei dank viele Figuren in meiner Spielkiste, und der Josef ist jetzt Donald Duck.
Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass
er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als
Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser.
Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.

Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier.
Das Nilpferd und den Saurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren
mir zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher.
Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen und war dodal
hin. Jetzt haben wir nur noch zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Cristkindl dabei,
nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt
Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro
in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön,
wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein
Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen..

Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel.
Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt,
damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.

Rechts neben dem Stall haben wir Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und
drei Weizen für die Oma dabei und reißt gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben
wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummel als Ersatzwolf hervor.
Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die
Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum
und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu
lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so:

Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt.
Erst trinkst oan, dann zwoa drei vier,
dann hautsde mit dein Hirn an d'Tür!

Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht
merken darf.

Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine große Schüssel voll Nüsse und
eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzeln wir die Nüsse, bis sie goldern sind und
das Christkindl hängt sie später an den Christbaum. Man darf nicht fest schnaufen,
weil der Goldstaub ist dodal leicht und fliegt herum, wenn man hinschnauft.
Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und wie mein
Vater die erste Nuss darin gewälzelt hat, tat er einen Nieser, dass es ihn gerissen
hat und sein Gesicht war goldern und die Nuss nicht. Mama hat ihn geschimpft,
weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich dümmer an als
wie ein Kind. Meinem Vater war es recht zuwider und er hat nicht mehr mitgetan.
Er hat gesagt, dass bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama
hat gesagt, dass höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich habe mich sehr
gefreut, weil es war insgesamt ein lustiger Apfentabend.

Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben.
Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Glump.
Ich schreibe vorsichtshalber gleich mehr Sachen darauf und zum Schluss schreibe
ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen, bis das Geld ausgeht.
Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir
das Christkindl gar nichts mehr, wenn ich nicht bescheiden bin. Aber bis
jetzt habe ich immer etwas gekriegt. Und wenn ich groß bin und ein Geld
verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin überhaupt nicht bescheiden.
Dann kann sich das Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht.

Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr
geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts
mehr, höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat. Aber eins ist gwies:

Der Apfent kommt immer wieder.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 26. Nov 2008 09:02

Die drei Stadien im Leben eines Mannes:
1. Man(n) glaubt an den Weihnachtsmann.
2. Man(n) glaubt nicht mehr an den Weihnachtsmann.
3. Man(n) ist der Weihnachtsmann.

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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 26. Nov 2008 09:05

>Charity Punsch
>
>Vor Weihnacht find ich keine Ruh,
>bevor ich nicht was Gutes tu!
>Es gibt viel Not in dieser Welt,
>am besten hilft man da mit Geld.
>
>Nicht mit dem Zahlschein auf der Bank,
> es gibt was bessres, Gott sei Dank!
>Damit das Helfen mich auch freut,
>nehm ich mir für einen Rundgang Zeit.
>
>Jetzt, im Advent, an allen Enden und auch Ecken,
>kann man den Punsch schon förmlich schmecken.
>Der heiß und süß und parfümiert,
>zum Wohl von Andren trunken wird.
>
>Im Namen Allahs geh ich´s an,
>und trinke für Afghanistan.
>Dann einen für die armen Kinder,
>und für noch viele, ärmere Inder.
>
>Ich denk an die Malteser Ritter,
>denn deren Leid ist auch recht bitter.
>Beim Stand vom Lions Club am Graben,
>kann ich mich für Rumänien laben.
>
>Fürs Rote Kreuz und für die Gruft
>mit Zimt und mit Holunder-Duft.
>Ich merke deutlich, gute Werke
>erfordern sehr viel Kraft und Stärke
>
>Ein Punsch noch rasch für die Partei -
>als Wechselwähler trink ich zwei!
>Dort steht der Herr Bezirksvorsteher,
>bei einem Punsch kommt man sich näher.
>
>Für Hungernde im fernen China,
>für Araber in Palästina.
>Wer Gutes tut, hat immer Recht!
>Und noch ein Punsch - jetzt wird mir schlecht!
>
>Doch ehe ich nach Hause schunkel,
>trink ich noch rasch für "Licht ins Dunkel".
>Man kann heut wirklich jeden Deppen,
>mit Punsch und Glühwein kräftig neppen.
>Ich kann die Häferl nicht mehr zählen,
>jedoch muss ich mich weiter quälen.
>Am Stephansplatz werd ich ganz fromm -
>und trinke auf den Stephansdom. ??????
>
>Spät Abends ladet mich wer ein,
>zu Punsch und Keks bei Kerzenschein.
>"Doch bitte komm mit leeren Händen,
>nur eins! Du kannst gerne für die Armen spenden!"
>
>Am Sonntag dann, in meiner Pfarr,
>wird sicher auch der Punsch nicht gar.
>Das Geld für das, was uns so schmeckt,
>wird in die Kirchenrenovierung g´steckt.
>
>So trink ich mich durch den Advent.
>Ein Wahnsinn, was man dafür brennt!
>Doch ist das letzte Geld auch weg,
>egal, ich tu es für den guten Zweck!
>
>So wird man schnell ein hoffnungsloser Säufer,
>und Schuld dran sind: die Punschverkäufer!
>Den Punsch kann ich schon nicht mehr sehn,
>und lass ihn deshalb zu Silvester stehn!
>
>Da hab ich dann nur einen Wunsch:
>Ich trinke alles - nur NICHT PUNSCH!
>Den Nächsten gibt es, das ist klar,
>erst im Advent, im nächsten Jahr!
>
>
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 26. Nov 2008 16:52

Es schneitBild


8. Dezember 18:00
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch - wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.

9. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles Leben!

12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, daß ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, daß wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, daß ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, daß das möglich ist. Bob ist sehr nett - ich bin froh, daß er unser Nachbar ist.

14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte läßt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben! Der Schneepflug kam heute Nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, daß ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.

15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Habe den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich - schließlich sind wir nicht in Alaska.

16. Dezember
Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

17. Dezember
Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war fünf Stunden weg. mußte mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat! Ich hasse es, in meinen eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!

20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, daß die lügen. Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, daß die lügen. Bob sagt, daß ich schaufeln muß oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, daß er lügt.

22. Dezember
Bob hatte recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von dem weißen Zeug gefallen ist und es ist so kalt, daß es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann mußte ich pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe versucht für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, daß er zu viel zu tun hat. Ich glaube, daß der Wichser lügt.

23. Dezember
Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine Frau wollte, daß ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine Zeit - ich muß SCHAUFELN!!! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, Sie hat, aber ich glaube, daß sie lügt.

24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, daß ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Eiern durch den Schnee. Ich weiß genau, daß er sich hinter der Ecke versteckt und wartet bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit 150km/h die Straße runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine Zeit. mußte nach dem Schneepflug Ausschau halten.

25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der weißen Kacke. Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln läßt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, daß ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, daß sie eine Idiotin ist. Wenn ich mir noch einmal Wolfgang Petry anhören muß, werde ich sie umbringen.

26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.

27. Dezember
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.

28. Dezember
Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE MACHT MICH VERRÜCKT!!!

29. Dezember
Noch mal 30 Zentimeter. Bob sagt, daß ich das Dach freischaufeln muß, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste was ich je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?

30. Dezember
Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 200.000 öS Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25 Zentimeter vorhergesagt.

31. Dezember
Habe den Rest vom Haus in Brand gesteckt. Nie mehr Schaufeln!

8. Januar
Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben. Aber warum bin ich an das Bett gefesselt?
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon mingi17 » 26. Nov 2008 17:56

"Der Dienstweihnachtsbaum-Erlaß"
für Polizeireviere in Niedersachsen aus dem Jahre 1987

Dienstweihnachtsbäume sind Weihnachtsbäume natürlichen Ursprungs oder natürlichen Weihnachtsbäumen nachgebildete Weihnachtsbäume, die zur Weihnachtszeit in Diensträumen aufgestellt werden.


Abschnitt 1: Aufstellen von Weihnachtsbäumen:
Dienstweihnachtsbäume dürfen nur von sachkundigem Personal nach Anweisung des unmittelbaren Vorgesetzten aufgestellt werden.
Dieser hat darauf zu achten, daß:
a) der DwBm (Dienstweihnachtsbaum) mit seinem unteren, der Spitze entgegengesetzten Ende, in einen zur Aufnahme von Baumenden
geeigneten Halter eingebracht und befestigt wird
b) der DwBm in der Haltevorrichtung derart verkeilt wird, daß er senkrecht steht
c) im Umfallbereich des DwBm keine zerbrechlichen oder durch umfallende DwBm in ihrer Funktion zu beeinträchtigenden Anlagen vorhanden sind.

Abschnitt 2: Behandeln der Beleuchtung:
Die DwBm sind mit weihnachtlichem Behang nach Maßgabe des Dienststellenleiters zu versehen. Weihnachtsbaumbeleuchtung, deren
Leuchtwirkung auf dem Verbrennen eines Brennstoffes mit Flammenwirkung beruht - sog. Kerzen - dürfen nur Verwendung finden, wenn:
a) die Bediensteten über die Gefahren von Feuersbrünsten hinreichend unterrichtet sind und
b) während der Brennzeit der Beleuchtungskörper ein in der Feuerbekämpfung unterwiesener Beamter mit Feuerlöscher bereitsteht.

Abschnitt 3: Aufführen von Krippenspielen und Absingen von Weihnachtsliedern:
In Dienststellen mit ausreichendem Personal können Krippenspiele unter Leitung eines erfahrenen Vorgesetzten zur Aufführung gelangen.
Zur Besetzung sind folgende in der Personalplanung vorzusehende Personen notwendig:
Maria: möglichst weibliche Beamtin oder ähnliche Person
Josef: älterer Beamter mit Bart
Kind: kleinwüchsiger Beamter oder Auszubildender
Esel und Schafe: geeignete Beamte aus verschiedenen Laufbahnen
Heilige Drei Könige: sehr religiöse Beamte.

Zum Absingen von Weihnachtsliedern stellen sich die Bediensteten unter Anleitung eines Vorgesetzten ganz zwangslos nach Dienstgraden
geordnet um den DwBm auf. Eventuell vorhandene Weihnachtsgeschenke können bei dieser Gelegenheit durch einen Vorgesetzten in Gestalt
eines Weihnachtsmannes an die Untergebenen verteilt werden.
Zwar ist bei einer solchen Gelegenheit das Besprechen unerledigter Verfügungen aus dem zu Ende gehenden Rechnungsjahr nicht unbedingt
gefordert, jedoch scheint es angebracht, die allgemeine Anwesenheit des Dienstpersonals auch für Dienstgeschäfte zu nutzen.

Wir bitten, vorgenannte Richtlinien in geeigneter Weise in Ihrem Zuständigkeitsbereich bekanntzugeben.
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 27. Nov 2008 10:42

HAU DEN WEIHNACHTSMANN - Zum Abbau von Stress!


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