Andrej

St. Petersburg im Jahr 1805: Während die Truppen Napoleons halb Europa erobern, bereitet sich das russische Zarenreich auf den Kriegseintritt an der Seite Österreichs vor. Bei einem Fest anlässlich des Namenstages der jungen Natascha (Cleménce Poésy) begegnen sich der uneheliche Adelssprössling Pierre Besuchow (Alexander Beyer), der ambitionierte Prinz Andrej Bolkonski (Alessio Boni) und einige Mitglieder der Familien Rostowa und Kuragin. In den Jahren bis zum Großen Krieg zwischen Frankreich und Russland erfüllen sie ihr atemberaubendes Schicksal ...

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Re: Andrej

Beitragvon mingi17 » 10. Nov 2008 15:28

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Der Interviewtext steht schon mit Zusammenfassung im Info-Bereich
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
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Re: Andrej

Beitragvon puppenmaus » 10. Nov 2008 18:27

Hallo mingi,
danke für dieses Foto. Es immer wieder schön die Filmbilder anzusehen. Weiß nicht warum, aber als Andrej gefällt er mir immer noch am besten.
Einen schönen Abend wünscht
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Re: Andrej

Beitragvon Kaja38 » 10. Nov 2008 20:28

Hallo ,
danke für schöne Fotos, ja mir gefällt auch Andrej am bestens, man kann niemals vergessen. :)
LG Kaja
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Re: Andrej

Beitragvon Beatnix67 » 12. Nov 2008 20:25

Hallo!
Danke für das schöne Bild. Alessio/Andrej ist immer wieder schön anzusehen.
LG und noch einen schönen Abend an alle.
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Re: Andrej

Beitragvon mingi17 » 2. Dez 2008 23:11

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...immer wieder schön!!!
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
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Re: Andrej

Beitragvon Beatnix67 » 14. Dez 2008 20:43

Super, Mingi!
Was für ein schönes "Detailbild" ... dahinschmelz. Wo zauberst du nur immer diese tollen Bilder her?
Liebe Grüße
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Re: Andrej

Beitragvon puppenmaus » 15. Dez 2008 10:32

Hallo Birgit,
wie schön kann doch die Woche anfangen :roll: - wenn man ins Forum schaut. Danke für das schöne Bild.
LG
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Re: Andrej

Beitragvon mingi17 » 19. Dez 2008 22:24

Rezension zu: Krieg und Frieden (2007)
Ein episches Werk mit prächtigen Schauplätzen, großen Schlachtszenen, Hunderten von Kostümen und einem enormem Budget: Sollte "Krieg und Frieden" nicht das erhoffte Fernsehereignis werden, könnte der Vierteiler eines der letzten großen Projekte dieser Art sein.

Leo Tolstois Klassiker "Krieg und Frieden" ist mit seinen rund 1500 Seiten in der Tat schwere Kost. Aber Jan Mojto mag ja den großen Wurf. Das aufwändigste Projekt des Produzenten war vor fünf Jahren "Napoleon" (2002). Der noch für Leo Kirch produzierte Vierteiler hat seinerzeit 40 Mio. Euro gekostet. Dagegen mutet Mojtos jüngstes Epos, erneut in Koproduktion mit dem damaligen Partner Lux Vide fast preiswert an. Aber 26 Millionen sind immer noch ein Haufen Geld, wenn sie sich als Fehlinvestition entpuppen sollten: Ein Film muss schon außergewöhnlich sein, um das Publikum vier Abende lang zu fesseln. Im Gegensatz zum mit Stars gespickten "Napoleon" hat "Krieg und Frieden" zudem international weitgehend unbekannte Darsteller zu bieten.
Darin liegt auch eine Schwäche des Mehrteilers, die aber mehrere Ursachen hat. Keiner der Hauptdarsteller ist charismatisch genug, um wirklich über 400 Minuten zu fesseln. Allerdings werden sie vom Drehbuch im Stich gelassen: Es ist den Autoren (Enrico Medioli, Lorenzo Favella, Gavin Scott) nicht gelungen, ihre Figuren eine echte Entwicklung durchmachen zu lassen. Aber vielleicht ist gerade diese Eindimensionalität der Tribut ans Fernsehen von heute: Unter der Regie von Robert Dornhelm, spätestens seit "Kronprinz Rudolf" ein Experte für den erlesenen Kostümfilm, bietet sich "Krieg und Frieden" als gigantische Seifenoper dar. Die Themen - Liebe, Eifersucht und Leidenschaft - sind letztlich identisch; die Weltgeschichte sorgt bloß für einen dramatischen Hintergrund. Das Werk zerfällt daher immer wieder in drei Ebenen: große Gefühle, große Politik, große Empfänge. Die ausschweifenden Ballszenen mit all ihrer Pracht mögen für einen bestimmten Teil des Publikum zwar den Reiz der vier Filme ausmachen (ebenso wie die Schlachtengemälde für einen anderen), halten aber auch die Handlung auf.
Natürlich entwickelt Tolstois Saga allen Einwänden zum Trotz dennoch einen Sog, dem man sich gerne hingibt. Die größtenteils unglücklich verlaufenden Liebesgeschichten, die immer wieder an Dünkel, Standesunterschieden oder Missgunst scheitern, sind gerade in ihrer Tragik faszinierend. Vor allem die Liaison zwischen der armen Natascha und dem reichen Prinz Andrej ist von ergreifender Melodramatik. Der Italiener Alessio Boni ist das mit Abstand markanteste Gesicht des Films, und die junge Clémence Poésy, international bislang in erster Linie als Fleur Delacour in "Harry Potter und der Feuerkelch" aufgefallen, macht ihrem Namen alle Ehre. Tolstois Kunst, Privatleben und Weltgeschichte miteinander zu verweben, weil sich zumindest die männlichen Protagonisten nicht nur im Ballsaal, sondern auch auf dem "Feld der Ehre" immer wieder über den Weg laufen, ist ohnehin faszinierend. tpg.
Kur

Aus einer Besprechung bei Weltbild
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Re: Andrej

Beitragvon Beatnix67 » 22. Dez 2008 18:12

... ja, der rot markierte Abschnitt stimmt wohl, Alessio sticht da schon raus. Aber wo tut er das nicht.

Ansonsten, nuja, die Ansage "Seifenoper" trifft ins Mark - KuF ist niemals eine "Seifenoper", nicht mal die Version aus den 50er Jahren, obwohl ich die persönlich eigentlich am wenigsten gelungen finde. Sorry, die Geschichte der napoleonischen Kriege und der Zarenzeit, KuF und seine Hintergründe und Entstehung sowie auch andere russische Literatur dieser Zeit sind genau eines meiner Lieblingsgebiete um nicht zu sagen Hobbys. Aber gut, Kommentare dieser Art gehören nicht in das Alessio Boni Forum, also halt ich mich mal schön zurück ....

Liebe Grüße
Beatnix67
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Re: Andrej

Beitragvon mingi17 » 25. Dez 2008 18:48

Ihr Lieben,

da im Fernsehen nur die Wiederholung der Wiederholung oller Klamotten läuft, habe ich mir sozusagen zum Jahrestag mal wieder den Krieg und Frieden reingezogen. Einmalig, wie Alessio den desillunsionierten Andrej spielt, der nicht mehr lächelt und dann gegen Ende des ersten Teils, wenn dann wie ein Sonnenstrahl zum ersten Mal der Anflug eines Lächelns über sein Gesicht geht, oder wenn er da auf dem Schlachtfeld im Dreck liegt, da möchte man doch in den Kasten reinkriechen und erste Hilfe leisten, den Vater, der an allem Unglück schuld ist, auf den Mond schießen und....

Ach, schweg, so was Schönes und so ein Glück, dass an diesem 6. Januar auch nichts im Fernsehen lief, was mich mehr interessiert hätte, und bald, bald sehen wir ihn auf der Bühne in persona, ach, ich glaub es kaum.

Ich wünsche euch noch gute Zeiten, ich geh jetzt wieder zu meinem KuF

Liebe Grüße
Birgit
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