Andrej

St. Petersburg im Jahr 1805: Während die Truppen Napoleons halb Europa erobern, bereitet sich das russische Zarenreich auf den Kriegseintritt an der Seite Österreichs vor. Bei einem Fest anlässlich des Namenstages der jungen Natascha (Cleménce Poésy) begegnen sich der uneheliche Adelssprössling Pierre Besuchow (Alexander Beyer), der ambitionierte Prinz Andrej Bolkonski (Alessio Boni) und einige Mitglieder der Familien Rostowa und Kuragin. In den Jahren bis zum Großen Krieg zwischen Frankreich und Russland erfüllen sie ihr atemberaubendes Schicksal ...

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Re: Andrej

Beitragvon puppenmaus » 30. Jan 2008 19:16

Hallo Natascha,
habe eben mir die Videos auf you tube angeschaut, kann nur sagen super. Das ein Darsteller dieses Kalibers, uns so viele Jahre vorenthalten wurde, will mir einfach nicht in den Kopf. Auch jetzt scheinen sich nicht allzuviele für in interessieren, zumindestens die zuständige Stellen. Es ist zum verzweifeln.
VG
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Re: Anatol

Beitragvon Babs » 30. Jan 2008 19:41

Hallo Natascha, ich mein ja auch nicht nur die Knete, die dann weg wäre, sondern auch sämtliche andere Vergünstigungen, wie Einladungen, Ruhm durch den Dienst in der Armee etc. Das war halt eine ganz andere Erziehung und das Buch ist glaub ich von 1869, die Geschichte an sich spielt ja um 1812 rum also schon ziemlich lange her, ich denke deshalb haben wir vielleicht ein kleines Problem mit dieser Gehorsamsgeschichte. Dasselbe erlebt Nikolai Rostov (Bruder von N.), der die arme Sonja nicht ehelichen darf. Da kriegt die Mutter, damit der Jung gehorcht, direkt ne Herzattacke.
grüße babs
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Re: Anatol

Beitragvon Natascha » 30. Jan 2008 19:50

ja das ist klar, das ist heute noch so...zwar selten. andrej hat lise ja wenn ich das richtig seh auch net aus liebe geheiratet
>Der Wille entscheidet. Er kann keine Berge versetzen, aber er kann sie bezwingen<
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Re: Anatol

Beitragvon Tina_1982 » 30. Jan 2008 21:26

Hi,

ich muss euch alle recht geben. Finde es nur schade, dass Andrej sterben musste. Leo T. hätte ihn ruhig leben lassen können. Die zwei wären so ein schönes Paar gewesen. Ich glaube auch dass Andrej Lise auch seine große Liebe war. Ich glaube eher Lise war in Andrej verliebt. Sie hat sich auch so viele Vorwürfe gemacht.

Ist euch aufgefallen, dass fast alle Paare die sich am Anfang verliebten zum Schluss andere heirateten oder sterben? Fast kein einziges Paar hat durchgehalten.

Grüße,

Tina H.
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Re: Andrej

Beitragvon Tina_1982 » 30. Jan 2008 22:19

Hi Natascha,

muss dir echt komplimente bei diesem Video machen. Das ist dir echt gut gelungen. Einfach geil. Ach, Alessio sieht einfach so geil. Schade, dass nicht mehr Filme von ihm kommen.

Grüße,

Tina H.
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Re: Andrej

Beitragvon Natascha » 2. Feb 2008 22:18

so hab jetz das video zum 2.teil hochgeladen

http://www.youtube.com/watch?v=VTFQUx19xfM
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Re: Andrej

Beitragvon mingi17 » 2. Feb 2008 23:46

Hallo Natascha,

erneut großes Kompliment! Ganz toll, habs gerade angeschaut.

LG Birgit
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
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Re: Andrej

Beitragvon puppenmaus » 3. Feb 2008 10:38

Hallo Natascha,
das Video ist super. Bei dem Zusammenschnitt, merkt erst wie toll Alessio spielt. Man meint er würde das alles, auch so empfinden . Ein jammer, dass es zu wenige in unserem Land merken.
Einen schönen Sonntag wünscht
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Re: Andrej

Beitragvon mondnacht » 11. Feb 2008 13:01

Hallo, gibt's hier jemand der das übersetzen kann?

Ist von dieser RAI page: http://www.italica.rai.it/index.php?categoria=altro&scheda=romafictionfest_guerraepace_intervista&lingua=ita

Guerra e pace - Intervista a Alessio Boni

Guerra e pace è uno dei capolavori della letteratura mondiale. Portarlo in scena è una sfida. Come ha vissuto la sua partecipazione ad un progetto così impegnativo?

Amo la letteratura russa e avevo letto Guerra e pace in Accademia. Il principe Andrej Bolkonskij è un personaggio complesso: è un uomo di alti valori morali, leale, che tiene sempre fede alla parola data. Durante il romanzo compie un percorso di ricerca interiore che lo trasformerà per sempre. E'uno di quei personaggi che sognavo di portare in scena, un personaggio difficile e affascinante, come il Raskol'nikov di Delitto e castigo.
Quando Luca Bernabei, il produttore del film, mi ha proposto questo ruolo, ho impiegato qualche mese prima di accettare. Ho riletto più volte il romanzo di Tolstoj e ho visto i film che ne sono stati tratti, quello di King Vidor e quello di Sergej Bondarcuk.
Ma quello che mi ha convinto definitivamente è stato l'incontro con Robert Dornhelm, il regista. Robert è una persona fuori dal comune, e ha una particolarità, è di origine rumena e quindi ama e conosce la letteratura russa, ma vive e lavora a Los Angeles da più di 25 anni. Ha quindi la capacità di fondere la sensibilità europea e l'abilità tutta americana di "fare" cinema. Questa duplice attitudine di Dornhelm emerge benissimo in un film come Guerra e pace dove ci sono anche scene complesse, di disordini, di battaglie, che coinvolgono centinaia di persone.
Ricordo che quando giravamo le scene delle battaglie di Austerlitz e di Borodino, io ero a cavallo, in mezzo a cinquecento francesi e Robert per riprendere in modo più realistico e coinvolgente spedì sul campo due operatori con la camera a mano vestiti da soldati francesi.


Nel romanzo di Tolstoj ci sono molti temi: quello storico, quello sociale, c'è l'amore, la religione... La lettura di un grande libro ci trasforma. Anche l'interpretazione di un personaggio produce questo effetto?
Partecipare a questo progetto è stato un arricchimento per me. Ricordo che la sera, dopo le riprese, con Valentina Cervi, che nel film interpreta Maria Bolkonsky, usavamo la sceneggiatura per ripercorrere il libro e scoprivamo sfumature, motivi che prima non avevamo colto.
Il libro è pervaso da una grande spiritualità. Andrej compie un percorso di ricerca interiore. All'inizio è ateo e parte per la guerra per difendere la patria, alla ricerca del gesto eroico. Poi, il dolore, la morte, l'esperienza della prigionia, e l'amore per Natasha lo riavvicinano alla fede cristiana.
Quando reciti c'è una crescita: il personaggio che tu porti in scena man mano si arricchisce dei contributi di tutti, del talento e delle indicazioni del regista, delle interpretazioni degli altri attori, dei costumi, delle luci.
Eravamo immersi nel romanzo di Tolstoj e si avvertiva la grande passione di tutti verso il romanzo. Penso che questa passione si sia trasmessa al film.
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Re: Andrej

Beitragvon mingi17 » 11. Feb 2008 22:40

Krieg und Frieden - ein Interview mit AB
KuF ist eines der Hauptwerke der Weltliteratur. Es in Szene zu setzen ist eine Herausforderung. Wie haben Sie Ihre Teilnahme an so einem anspruchsvollen Projekt erlebt?

Ich liebe die russische Literatur und habe KuF auf der Akademie gelesen. Der Prinz Andrej ist eine vielschichtige Persönlichkeit: er ist ein Mann von hohen moralischen Werten, loyal, der immer zu einem gegebenen Wort steht. Wähjrend des Romans erlebt er einen Weg der inneren Suche, der ihn für immer verändert. Er ist einer jener Persönlichkeiten, die in Szene zu setzen ichimmer geträumt habe, eine schwierige und faszinerende Persönlichkeit, wie Raskolnikov in "Schuld und Sühne".
Als L. Bernabei, der Produzent des Films, mir diese Rolle angeboten hat, habe ich eineige Monate gebraucht , bevor ich akzeptiert habe. Ich habe den Roman von Tolstoj mehrere Male wieder gelesen und ich habe die Filme angschaut, die gemacht wurden, den vonKing Vidor und den von S. Bonduracuk.
Aber was mich schließlich übverzeut hat, war die Begegnung mit Rob. Dornhelm, den Regisseur. Robert ist eine außergewöhnliche Person (?), er hat eine Besonderheit, er ist rumänischen Ursprungs und liebt undkennt daher die russische Literatur, aber er lebt und arbeitet seit 25 Jahren in Los Angeles. Er hat daher die Fähigkeit, die europäische Senisbilität und den ganz amerikanischen Weg Kino zu "machen" zu verschmelzen. Diese doppelte Begabung von Dornhelm kommt auf das Beste in einem Film wie KuF zum Tragen, wo es auch vielschichtige Szenen gibt, mit Unordnung, Schlachtszenen, in die hunderte von Personen verwickelt sind. Ich erinnere mich:Als wir die Szenen der Schlachten von Austelitz und Borodino, wo ich zu Pferd war, inmitten von 500 Franzosen, drehten, hatte Robert , um sie realistischer und mittendrin aufzunehmen, auf dem Schlachtfeld zwei Aufnahmeteams mit Handkamera als französische Soldaten gekleidet .

Im Roman von Tolstoj gibt es viele Themen: histoische, soziale , da ist Liebe, Religion... Die Lektüre eines großen Buchs verändert uns. Bringt auch die Interpretation einer Person diesen Effekt hervor?

Die Teilnahme an diesem Projet war eine Bereicherung für mich. Ich erinnere mich, dass ich an einem nach der Aufnahme
mit V. Cervi, die in dem Film die Maria Bolkonsky spielt das Drehbuch benutzt habe um das Buch wieder durchzugehen und wir entdeckten Nuancen, Motive, die wir zuvor nicht gefunden hatten.
Da Buch ist voneiner großen Spiritualität durchdrugen. Andrej vollendet einen WEg der inneren Suche. Zu Beginn ist er Atheist und zieht in den Krieg um das Vaterland zu verteidigen, auf der Suche nach der heroischen Geste. Dann führen ihn Schmerz, Tod, die Erfahrungen der gefangenschaft und die Liebe Nataschas zurück zum christlichen Glauben. Wenn man spielt ist das ein Wachstum: die Person, die du in Szene setzt, bereichert sich nach un nach durch die Beitäge aller, durch das Talent und die Absichten des Regisseurs, die Intepretationen der anderen Schauspieler, die Kostüme, das Licht. Ich bin eingetaucht in den roman von Tolstoj und ich habe die große Leidenschaft aller für den Roman empfunden. Ich denke, dass diese Leidenschaft sich auf den Film übertragen hat.
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
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