Anatol

St. Petersburg im Jahr 1805: Während die Truppen Napoleons halb Europa erobern, bereitet sich das russische Zarenreich auf den Kriegseintritt an der Seite Österreichs vor. Bei einem Fest anlässlich des Namenstages der jungen Natascha (Cleménce Poésy) begegnen sich der uneheliche Adelssprössling Pierre Besuchow (Alexander Beyer), der ambitionierte Prinz Andrej Bolkonski (Alessio Boni) und einige Mitglieder der Familien Rostowa und Kuragin. In den Jahren bis zum Großen Krieg zwischen Frankreich und Russland erfüllen sie ihr atemberaubendes Schicksal ...

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Re: Anatol

Beitragvon Nienor » 30. Jan 2008 21:09

@Babs: Tja, ich bin eben ein unglaublich bösartiger Mensch... ;)

Nein, eigentlich kommt es bei mir nur sehr sehr selten vor, dass ich mich darüber freue, dass ein Charaktere im Film stirbt, aber bei Anatol...nya da fand ichs auf jeden Fall nich schade :twisted:
Nienor
 

Re: Anatol

Beitragvon Tina_1982 » 31. Jan 2008 19:24

Hi,

also ich muss sagen, dass ich Ken Duken als Anaton sehr gut finde. Er hat die Rolle wirklich gut gespielt.

Hab mich am Anfang aufgeregt das Natascha auf Anatol reingefallen ist. Andrej ist ja so ein gut aussehender Mann, denn hätt ich nie verlassen. Ich hätte mein ganzes Leben auf ihn gewartet. Außerdem ist Anatol nicht mein Typ. Stehe eher auf dunkel haarige.

Aber danach hab ich mir darüber gedanken gemacht, warum Natascha so gehandelt hat, obwohl sie ihm versprochen hat, dass sie ihr ganzes Leben auf ihn warten würde. Es alles damit angefangen, das Andrej ihr nicht so liebevolle Briefe geschrieben. Er hat ja nur übers Wetter und seine Armee geschrieben und nicht einmal geschrieben wie sehr er sie liebt. Dann kam das Treffen mit seinem Vater dazu. Das hat ja auch nicht funktioniert und so hat es seinen Lauf genommen.

Naja, wenigstens sind sie wieder zusammen gekommen. Und Andrej hat's endlich begriffen was wahre Liebe ist und ihr verziehen. Ich finde diese Szenen eine von den Besten. Natascha hat sich wirklich aufopferungsvoll um ihn gekümmert. Nur schade dass Andrej so schnell im vierten Teil dann gestorben ist. Aber mich hats schon gewundert wie lange Andrej, bei dieser Verwundung durchgehalten hat. Er wäre normalerweise schon längst verblutet.

Liebe Grüße,

Tina H.
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Re: Anatol

Beitragvon Natascha » 31. Jan 2008 20:52

ich finds auch toll dass die beiden sich am ende wieder versöhnen....auch wenn andrej im sterben liegt. stellt euch mal vor tolstoi hätte net geschrieben dass sie sich je wieder sehn oder so
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Re: Anatol

Beitragvon Tina_1982 » 31. Jan 2008 21:15

Hi,

was ich noch sagen wollte, wäre doch geil gewesen wenn sie doch noch schnell geheiratet hätten, obwohl Andrej im Sterben lag. Schade

Und ja, Natascha, du hast recht. Wenn Tolstoi die nicht wieder zusammengebracht hätte, dass wäre wirklich eine Tragödie gewesen.

Liebe Grüße,

Tina H.
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Re: Anatol

Beitragvon mingi17 » 31. Jan 2008 21:42

Hallo Tina,
in der Tat haben sie unseren armen Andrej ziemlich schnell um die Ecke gebracht, im Buch (ich habs gerade noch mal nachgelesen) dauert das viel länger, läuft aber auch etwas weniger telegen ab. Tatsächlich stirb er ja nicht durch Verbluten oder so sondern in Folge von Entzündungen und Vereiterung der Wunde und das kann sich hinziehen! Aber irgendwie wäre ein Happyend schon schöner gewesen!
LG Birgit
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Re: Anatol

Beitragvon Tina_1982 » 31. Jan 2008 21:46

Hi Birgit,

danke für die Info. Für mich sahs halt immer aus wie er verbluten würde. Weil er immer so viel blut an sich hatte. Sie hätten ruhig auch am Schluss um die Ecke bringen können. Dann hätten wir noch mehr von unserem Alessio. Schade.

Liebe Grüße,
Tina H.
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