Puccini

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Re: Puccini

Beitragvon Karina » 10. Mär 2009 14:40

habt ihr euch den Puccini-Film in Rom gekauft? Schade dass ich ihn noch nicht gesehen habe.

Ich bin zwar nicht unbedingt ein Puccini-Fan - mir sind seine Opern etwas zu schwulstig und er liebt es, wenn
Blut fließt (Madame Butterfly, Turandot oder Tosca) aber Alessio als Puccini ist ja etwas besonderes.

Ich mag lieber Verdi, Mozart und Donizetti - vielleicht spielt Alessio ja mal den Wolfgang....von der Größe könnte das vielleicht hinkommen. Ihr Rom-Mädels, wie groß ist Alessio denn? Auf Fotos wirkt er nicht viel größer als ich es bin, so um die 1,70. Täuscht das?

Karina
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Re: Puccini

Beitragvon Tinkerbell » 10. Mär 2009 14:50

Hallo Karina,

ja, das täuscht wirklich. Wir haben ihn so auf knapp 1,80 geschätzt , also gar nicht mal so klein ;)
Ich find ihn einfach perfekt ;)

LG Heike
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Re: Puccini

Beitragvon mingi17 » 10. Mär 2009 15:54

Hallo Karina,

die haben Alessio an mir gemessen, ich bin 1.73 und hatte Schuhe mit 4 cm Absätzen an und da war Alessio sogar noch ein kleines bisschen größer als ich.
Den Puccini kannst Du Dir in einer verkürzten Version über RAI im PC anschauen, das hat Gitta ja in der Plauderecke auch schon reingeschrieben.
http://i4moschettieri.mastertopforum.ne ... a5b320f130
Hier Puccini Prima Puntata suchen, unten Seconda Puntata
http://i4moschettieri.mastertopforum.ne ... &start=420
Das wäre der RAI-Link direkt, ich weiß aber nicht, ob das immer klappt.
http://www.rai.tv/dl/RaiTV/programmi/me ... 9.html?p=0
http://www.rai.tv/dl/RaiTV/programmi/me ... 2.html?p=0

LG Birgit
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Re: Puccini

Beitragvon Karina » 10. Mär 2009 16:03

ja, den Link habe ich auch schon mal gesehen. Aber leider habe ich nur ein altes Modem - mein Rechner fühlt sich da immer leicht überfordert - der Gute. Leider *seufz!

Das mit Alessios Größe hätte ich echt nicht gedacht. Sicher ticke ich nicht richtig, aber ich finde es leider sehr unsexy, wenn mein männlicher Begleiter kleiner ist als ich - da geht es sicher vielen Frauen ähnlich.
Und ich liebe Pumps oder Stiefel mit Endlosabsätzen :D
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Re: Puccini

Beitragvon Babs » 10. Mär 2009 20:19

Hallo zusammen, wie die Damen schon erwähnten, ist die Länge des Herrn Boni ca. 1,80 m, ich bin 1,79 m hatte ca. 4 cm Absatz und finde nicht, daß ich wesentlich länger bin als Herr Boni, ich bin übrigens die Dame mit der weißen Daunenjacke neben/near by Alessio, grüße babs
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Re: Puccini

Beitragvon Vera » 12. Mär 2009 16:39

Heike, ich muss Dir zustimmen: Alessio ist einfach perfekt, da kommt es auf einen cm mehr oder
weniger nicht an.

So - jetzt mein Beitrag zum "PUCCINI"; ich bin irgendewie ziemlich mitgenommen. Der Schluss ist ja grandios - wie er bei den Klängen von "vincero..." durch's Klinikfenster schaut auf die junge Journalistin, die ja quasi die Rahmenhandlung gebildet hat, mit ihrem "Artikel", der dann hinterher viel zu viele Seiten umfasste. Dann als der Schwenk in die Scala geht, Toscanini am Dirigentenpult und die Musik langsam verebbt. Jedes Instrument für sich... und der Maestro dann sagt, hier endet das Werk, da Maestro Puccini gestorben ist". Meine Herren, jetzt, wo ich es schreibe, kriege ich Gänsehaut!

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viel Zeit damit verbracht, die Kritiken zu lesen und zu verstehen und habe in meiner kleinen, aber sehr neuen Biographie nachgelesen. Ich möchte als Liebehaberin (der Musik der großen Italiener) einerseits und als Laie in der Musikgeschichte und
-wissenschaft nur zwei Punkte ausführen.

Wie Karina, war oder bin ich auch nicht der große Puccin-Fan (eher auch Verdi, Rossini, Donizetti, Bellini), obwohl ich mehrere Opern von ihm schon gesehen habe. Ich kann noch nicht mal eklären, warum, ich glaube es ist weniger die Musik als die Sujets, die er behandelt. Seine Musik ist schon irgendwo fast sphärisch himmlisch und genial. Einmal habe ich in einer Analyse über den Scarpia in Tosca gelesen, dass er dieser Rolle gar keine richtigen, also harmonischen, Noten gegeben hat, eben weil dieser Polzeipräsident so perfide ist, das hat mich nachhaltig beeindruckt.

Der Film nun hat dazu beigetragen, dass ich jetzt viel besser nachvollziehen kann, warum er sich gerade diese Librettos ausgesucht hat. Für mich ist der Film wertvoll, weil er mir den Menschen Puccini, so wie er geleibt und gelebt haben könnte, mit seinem ganzen Umfeld, sehr viel näher gebracht hat. Und ... Alessio hat ihn perfekt dargestellt. Sophie von Kessel hat die Elvira ebenfalls gut interpretiert. Im "richtigen Leben" muss sie allerdings viel härter und fast krankhaft eifersüchtig gewesen sein (wie Du, Birgit, das ja in Deinem letzten biographischen Abriss vom 4. März, ja auch beschreibst). Wenn man ein Foto von ihr sieht, finde ich dies auch bestätigt, sie hat strenge Züge und einen energischen Gesichtsausdruck! Vielleicht hat sie ja Giacomo mit ihren Erwartungen (an Treue usw.) auch überfordert, man muss das mal psychologisch von der anderen Seite sehen.

Nun noch ein paar Worte zu den Kritikern: ich kann schon nachvollziehen, dass Musikliebhaber, die eine Aufeinanderfoge von authentischen Daten und Begebenheiten und der Darbietung musikalischer Leckerbissen erwartet haben, sicher nicht auf ihre Kosten gekommen sind. Allerdings muss ich dann kritisieren, dass sie auf Grund falscher Erwartungen dem Film unrecht tun, ja fast ignorieren, dass da etwas ganz Anderes im Vordergrund stand, nämlich die "zweigespaltene" Persönlichkeit des zerrissenen, immer zweifelnden Musikers und die eines fröhlichen Genussmenschens, der mit seinen Mitmenschen oft geduldig und sehr liebenswürdig umging (so steht's geschrieben!). Hätte man eine detailgetreue Kopie des Wirkens Puccini's geschaffen, dann müssten es nicht 2 sondern 4, 5 oder gar 6 Teile sein.

Was da geschrieben wird von störenden Rückblenden, finde ich sogar gut. Die Erwähnung, das der Film Doria als seine Geliebte darstellt, kann ich nicht nachvollziehen. Er sagt ja zu Elvira, er habe sie nicht angerührt und das ziemlich glaubwürdig, dennoch, so feinfühlig und emotional wie er nun mal wahr, hat sie ihn zu einer Oper inspiriert. Und wenn er kurz darauf Elvira versichert, sie sei seine große Liebe, trotz seiner Seitensprünge, so finde ich das OK und noch nicht einmal unglaubwürdig. Ich empfinde die Anfechtung dieser Behauptung (also, dass Giacomo Elvira liebt und gleichzeitig, in anderen Betten "wildert")durch die Kritiker als schlichte Krittelei oder Nörgelei. Es kann doch gut sein bei so einer Künstlerpersönlichkeit.

Einizig die Kritik mit dem "Musikleitfaden" also zu Neudeutsch "Soundtrack" kann ich nachvollziehen, da hätte ich mir etwas Eindringlicheres oder Markanteres gewünscht. Dabei ist es nicht schlimm, wenn es nicht nicht Puccini ist, das meine ich nicht. Es ist einfach die Komposition, die mir nicht zusagt.

Die Rückblendtechnik finde ich auch in Ordnung, dadurch wird der filmische Ablauf irgendwie interessanter und mir hilft es, Dinge noch mal ins Gedächtnis zu rufen oder führt zu manchem "aha-Effekt.

Letzter Satz mit einem Augenzwinkern: HÜTE stehen Alessio überhaupft nicht, finde ich! In keinem Film fand ich ihn mit Hut hip! Aber da soll ein Kritiker sagen, der Film hätte in diesem Punkt auch historische Lücken! Wo er geht und steht auch beim Klavierspielen bzw. Komponieren kann man ihn mit Hut sehen (meistens jedenfalls), wie im richtigen Leben ;)

Liebe Grüße

Vera
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Re: Puccini

Beitragvon mingi17 » 12. Mär 2009 19:40

Hallo Vera,

die Kritik, dass nicht herauskäme, dass Doria nicht seine Geliebte war, finde ich auch unzutreffend. Das ist so eindeutig, wie er da im Regen steht und sagt "È una ragazzina". Sie ist für ihn ein Mädchen, mit dem er über vieles reden kann, auch über seine Musik, wo Elvira nicht unbedingt die richtige Ansprechpartnerin war. Das kommt da, meine ich, schon rüber.
Und ebenso stimme ich Dir zu, dass die Zerrissenheit des Menschen Puccini gut rauskommt.

Übrigens, meine Lieblingsszene, die ich mir auch einige Male angeschaut habe, bevor RAI den Link wieder stilllegt - das wird nicht mehr lange dauern - ist die Entstehung von "O dolci mani" mit dem schaurig-schönen Männerdreigesang ;) :mrgreen: und da kommt er ja von der Jagd und erzählt, er würde "l'antilisca" beobachten, einen seltenen Vogel. Jetzt wollt ich mal wissen, was das für ein Viech ist: das gibt es gar nicht, das ist eine Erfindung Puccinis, der im Spaß einen Jagdgenossen stundenlang darauf angesetzt hat. Und ich hab mich noch gewundert, dass nicht einmal mein überaus dickes und ausführliches großes PONS-Wörterbuch den Vogel kannte. :mrgreen: Scherzkeks!

LG Birgit
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Re: Puccini

Beitragvon mingi17 » 20. Mär 2009 08:42

RomaFiction Fest 2008, per 'Puccini' prima mondiale a New York
Lunedì 23 febbraio 2009
Lo ha annunciato lo sceneggiatore Francesco Scardamaglia, nel corso della presentazione al pubblico di alcuni assaggi della miniserie Rai, ancora in post produzione, interpretata da Alessio Boni e diretta da Giorgio Capitani. È visibilmente emozionato lo sceneggiatore Francesco Scardamaglia quando annuncia che la prima mondiale della fiction "Puccini", realizzata dalla Leone Cinematografica per Rai Fiction, si terrà il 7 ottobre alla 'Carnegie Hall' di New York e sarà preceduta, il giorno prima, da una proiezione all'Istituto italiano di Cultura di Washington. "Un omaggio a un grande artista - ha spiegato Scardamaglia - che amava molto gli Stati Uniti e che ne aveva previsto le enormi potenzialità". Parte del cast presente in sala, da Alessio Boni ad Andrea Giordana, da Francesca Cavallin alla giovanissima Pamela Saino, hanno assistito per la prima volta, insieme al pubblico del cinema Adriano, alla proiezione delle prime immagini della miniserie diretta da Giorgio Capitani e dedicata al grande compositore morto nel 1924. La fiction, due puntate da circa 100 minuti l'una, approderà su Rai Uno in autunno. "Vedere queste scene - ha sottolineato il protagonista Alessio Boni - mi ha fatto tremare i polsi, mi ha emozionato perchè Puccini è un personaggio che ho amato tantissimo". Un trasporto emotivo che non lascia indifferente neppure il maestro Giorgio Capitani.

Quale anima di Puccini presenterete al pubblico?
Giorgio Capitani: Il Puccini che vedrete è un uomo visto da dentro e dato che la sua musica è di commento ai sentimenti, abbiamo cercato di fare un film sui sentimenti. Non ho mai smesso di scoprire un lato sempre nuovo di Puccini durante la lavorazione del film. Ciò che la gente non conosce e che mi ha molto affascinato è l'immensa fragilità dell'uomo ed è proprio questo lato della sua personalità che abbiamo cercato di raccontare. Sono molto orgoglioso di aver realizzato questo film e soprattutto di averlo realizzato con questi attori, davvero eccezionali.

Come si può proporre al grande pubblico italiano e internazionale un personaggio come quello di Puccini?
Alessio Boni: Quando ho ricevuto la sceneggiatura ero molto scettico. Come si poteva - mi sono chiesto - far rivivere un personaggio del calibro di Puccini in appena tre ore? Poi ho iniziato a leggerla e l'ho divorata in una notte. La mattina seguente ho chiamato lo sceneggiatore, Francesco Scardamaglia, e gli ho fatto i complimenti perché è davvero eccezionale. Come delle pennellate in un quadro di Van Gogh, tutta la storia parte dalla fine, da un'intervista che il compositore, sessantaseienne e malato, rilasciò poco prima di morire. Poi procede per flashback in diversi momenti della sua vita. Abbiamo cercato di tirare fuori le difficoltà che l'uomo Puccini viveva nel quotidiano come il bere, il lasciarsi andare ad amori anche frivoli, fino a raccontare la sublime poesia. Dopo aver interpretato anche Caravaggio posso dire di essere davvero felice ed onorato che la Rai mi offra sempre ruoli così enormi.

Come ti sei preparato ad interpretare il ruolo di un compositore?
A.B.: Tre, quattro volte a settimana andavo a lezione di musica per cercare di interiorizzare le sue note. E quegli insegnamenti si sono rivelati preziosi. Non sono in grado di suonare il piano per più di 30 secondi perciò, durante le riprese, alle mie mani subentravano quasi subito quelle di un compositore, ma d'altronde questa è l'illusione del cinema

Come è stato interpretare un personaggio come Giulio Ricordi così vicino, nel bene e nel male, al grande maestro toscano?
Andrea Giordana: Giulio Ricordi è una figura importantissima nella vita di Giacomo. E' incuriosito da come Puccini vive e interpreta le sue emozioni. Soffre quando lui non riesce più a creare e lo sprona a non perdersi d'animo. Rappresenta una sorta di figura paterna che lo stimolerà ad andare avanti sempre, anche nei momenti più terribili della sua vita.

Tra le figure femminili spiccano quelle di Liza e di Doria Manfredi. Che ruolo hanno nella vita dell'artista?
Francesca Cavallin: Liza è il personaggio da cui prende il via la narrazione. È una giovane giornalista viennese, emancipata e intraprendente, che incontra Puccini nel 1924. Sua amante solo per una notte, sarà proprio lei a spingerlo ad aprirsi alle istanze musicali più moderne. Per Puccini, Liza rappresenta la vita che se ne va.
Pamela Saino: Io interpreto Doria Manfredi, la giovane cameriera che lavora nella villa del musicista e che lo aiuterà, con la sua freschezza, a ritrovare l'ispirazione. Ma questa simpatia, di natura platonica, attirerà l'ira e la gelosia della moglie Elvira. Una calunnia insopportabile a tal punto da spingere Doria al suicidio. Puccini si porterà dentro, per tutta la vita, la disperazione per la morte della sua giovane musa.
Daniela Palermo
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Re: Puccini

Beitragvon mingi17 » 17. Apr 2009 13:46

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Re: Puccini

Beitragvon ritaml » 17. Mär 2010 00:39

Puccini DVD 2.jpg
Puccini DVD 2.jpg (61.28 KiB) 1353-mal betrachtet
Diese DVD ist seit Ende Februar bei http://www.dvd.italia.ch erhältlich.
Vorgestellt wird der Film (leider ohne Untertitel) mit folgendem Text, den ich übersetzt habe:
Wien 1924, Giacomo Puccini ist Gast der österreichischen Hauptstadt, eingeladen zu einem grossen Konzert, das zu seinen Ehren stattfindet. Er ist jetzt ein Künstler von Weltruf, doch es gelingt ihm nicht, die richtige Musik zu "Turandot" zu finden, der Oper , die er gerade komponiert. Zu dieser kreativen Schwierigkeit gesellt sich die Beunruhigung wegen Halsbeschwerden, die ihn schon seit einiger Zeit quälen und die Wiener Grössen der Kunst beunruhigen.
In dieser so angespannten Zeit begegnet Giacomo eine junge Journalistin, Lisa Berman, die ihn mit ihren Fragen zwingt, zu den Quellen seiner Berufung als Musiker zurückzukehren.
Ich hoffe, dass "Puccini" bald auch in Deutschland und Österreich erhältlich sein wird.
LG Rita
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