Auf Weihnachten zu

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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Tinkerbell » 23. Dez 2008 12:25

Liebe Swety,

ich bin ganz gerührt über Deine schönen Worte und kann dem eigentlich gar nichts mehr hinzufügen. Das hast Du wirklich wunderschön gesagt... :cry: :D
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein frohes Fest , ein glückliches Neues Jahr und, wie Sweety schon sagte, vor allem Gesundheit. Ohne die ist nämlich alles nichts.
Ich freue mich auf viele gemeinsame Stunden mit Euch , ob im Forum oder bei einem persönlichen Treffen, schön, dass wir uns gefunden haben, Alessio sei Dank.

BUON NATALE E UN FELICE ANNO NUOVO
Heike
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon mingi17 » 23. Dez 2008 12:50

Ja, dem was Sweety in ihrer unvergleichlichen Art ausgedrückt und Heike bestätigt hat, kann ich mich nur anschließen und wünsche euch und natürlich auch unserem Meister noch einmal von Herzen

ein schönes, friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes, vor allem gesundes Jahr 2009

Herzlichst Birgit
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon mingi17 » 23. Dez 2008 20:25

Da ich ja registriertes Mitglied bei den Moschettieri bin, habe ich meinem persönlichen WEihnachtsgruß auch einen des deutschen Forums hinzugefügt, hier Catys Antwort:

Tanti auguri di Buon Natale a te e a tutto il Forum tedesco anche da parte nostra. Merry Christmas1
_________________

Viele Wünsche für ein schönes Weihnachtsfest an Dich, und an das ganze deutsche Forum auch von uns.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon krispalms » 24. Dez 2008 17:54

Hallo Ihr Lieben,

zu fortgeschrittener Stunde - die meisten von Euch werden etnweder Richtung Kirche laufen oder am Herd stehen - wünsche ich allen ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise von lieben Menschen! Lasst den Stress hinter Euch und genießt die Tage.

Dieses Jahr ist der "Konsumrausch" irgendwie an mir vorbeigezogen und es war richtig gemütlich, keinen Geschenkeeinkaufsmarathon absolvieren zu müssen (die meisten Geschenke besorge ich im Laufe des Jahres und horte sie dann in einem Schrank).

Lasst Euch schön beschenken, genießt das gute Essen und allen "kranken Hasen" wünsche ich eine gute Besserung und viel Gesundheit.

Felices Navidades
Eure Kristina
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 24. Nov 2009 15:53

WEIHNACHTEN 2009




Freunde, - ich wollte unbedingt die Erste sein, die heuer wieder in diese Ecke was reinschreibt und ich habe auch was gefunden:



Wenn vom Baum die Blätter fallen:


Wenn vom Baum die Blätter fallen,
und der Herbstwind fegt durchs Land,
fülln sich langsam die Regale,
Weihnachtsduft erfüllt das Land.

Wo ich hinseh Weihnachtsmänner,
Spekulatius, Marzipan,
kanns schon langsam nicht mehr sehen,
warum tun sie uns das an?

Nicht mehr lang, ihr werdets sehen,
steht der Hase unterm Baum,
hängt die Eier an die Nadeln,
schlimmer werden kanns ja kaum.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 25. Nov 2009 20:16

NICHT GANZ UNINTERESSANT:

Wissen wir eigentlich in welch großer Not das Lied "O du fröhliche" entstanden ist? Hatte der Autor und Dichter Johannes Daniel Falk (1768-1826) angesichts des Todes von 4 seiner Kinder innerhalb eines einzigen Jahres (1813) überhaupt von Freude sprechen können - wie er es drei Jahre später durch das dichten des obigen Liedes bezeugte?
Wo nahm dieser Mann die Kraft zum Blickrichtungswechsel, weg von "Welt ging verloren" zu "Christ ist geboren" her?!?

Schauen wir uns kurz seinen Lebensweg an: Johannes Daniel Falk wurde am 28. Oktober 1768 in Danzig als Sohn eines Perückenmachers in ärmlichen Verhältnissen geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums stiftete ihm der Stadtrat ein Stipendium in Halle und soll dabei die Worte gesagt haben: "Wenn dereinst ein armes Kind an deine Tür klopft, dann wisse, daß wir es sind, die alten, grauen Bürgermeister von Danzig. Weise sie nicht von der Tür!"
Zunächst studierte er zwar Theologie, liebte aber die weltliche Fröhlichkeit, ja er brach sogar das Studium ab, um bissige Satire zu dichten und zog nach Weimar.
Jedoch 1806 stellte er unter Beweis, daß er doch um das Wohl seiner Mitmenschen besorgt war. Als 1806 nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt französische Truppen plündernd durch Weimar ziehen wollten, bewahrte er durch diplomatisches Geschick und indem er "seine Feinde speiste" (siehe Bibel) die Stadt vor Schaden.

1806 kam dann das Schicksalsjahr: Er verlor innerhalb von wenigen Wochen vier seiner Kinder durch Fieber.
Die Legende erzählt, daß kurz danach ein kleiner, zerlumpter Waisenjunge mit bittenden Augen vor seiner Tür gestanden habe, und er an die Worte des Danziger Stadtrates gedacht haben soll.
Er nahm den Jungen auf, gab ihm Kleidung und Spielzeug seiner verstorbenen Kinder.
Da sich diese gute Tat herumsprach, kamen immer mehr Kriegswaisen in das Haus. Für diese Kriegswaisen dichtete der dann im Jahre 1816 die erste Strophe des später so sehr bekannt gewordenen Weihnachtsliedes "O du fröhliche". Sein Gehilfe Heinrich Holzschuher schrieb später die beiden anderen Strophen. Die Melodie stammte von einem alten sizilianischen Volkslied, das Johann Gottfried Herder überliefert hatte.
Später gründete er in Weimar die "Gesellschaft der Freunde in der Not", die verwaiste Kinder aufnahm und an Familien vermittelte.

Bild
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 29. Nov 2009 11:02

Für alle die, die es interessiert:

Advent: Adventszeit, Adventskranz

Advent (lateinisch adventus) bedeutet Ankunft. Die Adventszeit, im christlichen Glauben die vier Wochen vor Weihnachten, ist die festlich begangene Zeit der Vorbereitung auf die Feier der Geburt Jesu Christi.

Sie beginnt mit dem Tag des heiligen Andreas (30. November) oder dem Sonntag, der diesem Tag am nächsten ist.

Gleichzeitig markiert Advent den Beginn des Kirchenjahres.

Ursprung der Adventszeit
Erstmals im 5. Jh. wurde im Gebiet um Ravenna (Italien) Advent ansatzweise gefeiert.

In Rom wurde erst im 6. Jh. von Papst Gregor dem Großen die Adventsliturgie in ihren Grundzügen festgelegt. Er setzt dabei erstmals die Zahl der Adventsonntage auf 4 fest.

Die 4 Wochen sollen symbolisch auf die 4000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten mußte.

Papst Pius V. schrieb dann endgültig die römische Adventsliturgie für die Kirche nieder.

Ursprung des Adventskranzes
Schon aus der Antike kennen wir den Kranz als Siegeszeichen. Für die Adventszeit wird ein Kranz aus Tannenzweigen, in England auch aus Stechpalmen und Efeu, gebunden, auf dem vier Kerzen angebracht werden.

Das Licht ist ein Symbol für Hoffnung und die Abwehr des Bösen, und es vertreibt die Dunkelheit.

Diese schöne Sitte ist ein sehr junger vorweihnachtlicher Brauch, der noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts in vielen deutschen Familien unbekannt war.

Als "Erfinder" des Adventskranz gilt der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808-1881). Er stellte am 1. Advent des Jahres 1838 einen Holzkranz mit 19 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen für die Adventssonntage auf. Jeden Tag wurde eine Kerze mehr angezündet.

Allmählich hat sich die Sitte des Adventskranzes dann von Norddeutschland aus weiter verbreitet.

Ab 1925 fand der Adventskranz, allerdings mit nur noch vier Kerzen, seinen Weg in die katholische Kirche.

Um 1935 wurden dann die ersten häuslichen Adventskränze auch kirchlich geweiht, so wie es bis heute Brauch ist.

Die heutigen traditionellen Adventskränze bestehen aus gebundenen Tannenzweigen und vier roten Kerzen. Oft wird der Kranz mit Kugeln und Schleifen geschmückt. Sie sind mittlerweile weltweit verbreitet.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 30. Nov 2009 19:14

Weihnachtspunsch einmal ganz anders:
„Santa Amaro“ – der „coole“ Weihnachtscocktail

Muss ein Weihnachtspunsch eigentlich immer warm sein? Michele di Carlo, Cocktail-Meister und Geschmacksphilosoph aus Italien, hat sich zu diesem Thema kreative Gedanken gemacht. Für dieses Weihnachten hat er eine moderne und „coole“ Variante des traditionellen Weihnachtspunsches kreiert: Seine Antwort auf das klassische Wintergetränk mit Rotwein, Rum und Nelken ist ein eisgekühlter, frischer Weihnachtscocktail mit dem Geschmack Siziliens: süßlich-herber Amaro Averna, gepaart mit perlendem Prosecco, fruchtigem Apfelsaft und einer Stange Zimt, garniert mit frischen Orangen- und Apfelscheiben – das ist der „Santa Amaro“. Der Cocktail-Experte ist sich sicher: „Santa Amaro“ verleiht den Festtagen einen Hauch von Italien und vereint Familie und Freunde, um in genussvoller Gesellschaft besondere Momente zu erleben und auf ein besinnliches Weihnachtsfest zusammen anzustoßen.

Und so einfach wird der frische Weihnachtscocktail „Santa Amaro“ zubereitet:

ZUTATEN (Zutaten pro Person)
4cl Averna
4cl Apfelsaft
7cl Prosecco
1 Stange Zimt
Eiswürfel

ZUBEREITUNG
Alle Zutaten in eine Karaffe geben, sanft umrühren, Eiswürfel dazugeben und mit Orangen- und Apfelscheiben dekorieren.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 1. Dez 2009 15:43

Die Geschichte des Adventskalenders

Der heute in der Adventszeit nicht mehr wegzudenkende Adventskalender entstand erst am Anfang dieses Jahrhunderts.
Die eigentlichen Ursprünge lassen sich jedoch bis in das 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Die ersten Formen kommen aus dem protestantischen Umfeld.

So wurde in religiösen Familien im Dezember 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt. Einfach, aber nicht weniger effektvoll, war eine andere Variante: 24 an die Wand oder Türe gemalte Kreidestriche, von denen die Kinder täglich einen wegwischen durften (sog. Strichkalender). Oder es wurden Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag bis Heilig Abend.

Weiter Formen sind die Weihnachtsuhr, oder aber eine Adventskerze die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt werden durfte.

Die wohl früheste Form eines selbstgebastelten Adventskalenders stammt aus dem Jahre 1851.

Im Jahr 1902 veröffentlichte die Evangelische Buchhandlung in Hamburg den wohl ersten gedruckten Adventskalender : Eine Weihnachtsuhr für Kinder, die in der Handhabung absolut vergleichbar ist mit jener, die 1922 bei der St. Johannis Druckerei erschienen ist (Dominik Wunderlin, lic.phil Schweiz).

Im Jahr 1904 wurde dem "Neuen Tagblatt Stuttgart" ein Adventskalender als Präsent beigelegt. Das NÖ Landesmuseum gibt jedoch das Jahr 1903 als das Entstehungsjahr des gedruckten Adventskalenders an.

Im Gegensatz dazu, bezeichnet Esther Gajek Gerhard Lang (1881-1974) als Erfinder des Adventskalenders. Das erste gedruckte Exemplar verdankt seine Existenz den Kindheitserlebnissen des schwäbischen Pfarrersohnes aus Maulbronn. Seine Mutter zeichnete 24 Kästchen auf einen Karton - auf jedes war ein "Wibele" genäht.





Als Teilhaber der lithographischen Anstalt Reichhold & Lang verzichtete Gerhard Lang auf die Gebäckstücke und verwendete stattdessen farbenprächtige Zeichnungen, die ausgeschnitten und auf einen Pappkarton geklebt werden konnten. 1908 verließ dieser erste, wenn auch noch fensterlose Adventskalender die Druckpresse. Damals sprach man noch von "Weihnachts-Kalender", oder "Münchener Weihnachts- Kalender". Seit ca. 1920 erschienen die ersten Adventskalender mit Türchen zum Öffnen auf den Markt, so wie wir sie heute kennen.




Ebenso fertigte die badische Sankt Johannis Druckerei Anfang der 20er Jahre religiöse Adventskalender, deren geöffnete Fenster Bibel Verse anstatt Bilder zeigten.
Ende der 30er Jahre mußte Gerhard Lang seinen Betrieb aufgeben, bis zu diesem Zeitpunkt hatte er etwa 30 verschiedene Motive herausgegeben. Der 2. Weltkrieg setzte dem Höhenflug des Adventskalenders ein jähes Ende. Grund hierfür war die Knappheit des Papiers und das Verbot, Bildkalender herzustellen. Erst in der Nachkriegszeit konnte der Adventskalender wieder an seinem Erfolg anknüpfen.

1946 gründete Richard Sellmer einen Verlag und brachte den ersten Adventskalender nach dem zweiten Weltkrieg heraus.

Uns ist bekannt, dass es bereits im Jahr 1958 mit Schokolade gefüllte Adventskalender gab.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon mingi17 » 1. Dez 2009 17:28

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