Auf Weihnachten zu

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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 1. Dez 2009 18:35

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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 1. Dez 2009 21:19

Eine winzig kleine Laus

saß einst im Bart des Nikolaus.

Sie zwickt ihn hier, sie zwickt ihn dort,

will er sie packen, hüpft sie fort.



Da schimpft der alte Nikolaus

mit dieser frechen kleinen Laus!

Er geht ins Bad, macht schnipp und schnapp,

die Laus erschrickt, der Bart ist ab!!

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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 1. Dez 2009 21:26

DER WEIHNACHTSTRAUM
copyright: Ulrike Baumann
Friede auf der ganzen Welt
Hat sich endlich eingestellt.
Hunger gibt es nirgends mehr,
keine Herzen sind mehr leer
Liebe hat den Hass besiegt,
Hoffnung und Lachen, wohin man sieht.
Toleranz wird echt gelebt,
keine Angst im Menschen bebt.
Das Glück hat sich gerecht verteilt,
doch halt –
wohin ist nur mein Traum enteilt....
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon mingi17 » 1. Dez 2009 22:15

Advent

Wir schreiten auf das Licht zu - oder
das Licht bewegt sich auf uns zu.
Advent heißt Ankunft.
Kommen wir an - oder - kommt es bei uns an?

Es ist eine Gnade, wenn unser Auge das Licht
erblickt; es ist eine Offenbarung, wenn wir
das Licht im Herzen erleben können.

Wer sich nach dem Licht sehnt, ist nicht lichtlos,
denn die Sehnsucht ist schon ein Licht.

Bettina von Arnim


[b]Dieses Gedicht habe ich von Roswitha, meiner Yoga-Lehrerin bekommen; es war heute der Text unserer Stunde; das Thema zur Zeit ist "Liebe".
Händeringen hält einen nur davon ab, die Ärmel aufzukrempeln.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 2. Dez 2009 20:24

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Beitragvon Sweety » 2. Dez 2009 23:08

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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 4. Dez 2009 21:10

Advent
von Hilde Fürstenberg

Im Tale sind die Blumen nun verblüht
Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.

Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
Und in des Winters Kälte angstvoll gehen,
Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.

Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
Das einstens voll von solchen Lichtern war,
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

Verändert hat die Welt sich hundertmal
In Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön: Es ist Advent!

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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 5. Dez 2009 17:32

Der Krampus ist im alpenländischen Adventsbrauchtum sowie in Ungarn, Tschechien, Teilen Norditaliens und Teilen Kroatiens eine Schreckgestalt in Begleitung des Heiligen Nikolaus. Während der Nikolaus die braven Kinder beschenkt, werden die unartigen vom Krampus bestraft.

Der Krampus ähnelt somit in der Funktion dem Knecht Ruprecht, es bestehen aber Unterschiede zwischen beiden Figuren: Währende der Knecht Ruprecht an den Tod gemahnt, verkörpern die Krampusse die Teufel, sie treten meist auch in größeren Gruppen auf.
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon kurshuni » 7. Dez 2009 09:34

Gibt es den Weihnachtsmann?
1.Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen.

ABER es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

2. Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt.

ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15% der Gesamtbevölkerung - nur 378 Millionen Kinder (Quelle: UNICEF) bleiben übrig.
Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Haushalte. Wir nehmen an, dass in jedem Haushalt mindestens ein braves Kind lebt.

3. Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint).

Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann fuer jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit fuer seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, dass jeder diese 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wir wissen dies, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir das), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss, plus Essen usw. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1.040 km pro Sekunde (!) fliegt, also der 3000-fachen Schallgeschwindigkeit.
Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fliegt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.

4. Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt.

Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als stattlicher Mann beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein fliegendes Rentier (siehe 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen.

5. 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1.040 km/sek. Erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 Trillionen Joule Energie absorbieren.
Pro Sekunde.
Jedes.
Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5/1000 Sekunden verdampft. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach noch lächerlich wenig sein muss) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.
Damit kommen wir zum Schluss: WENN der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht haben sollte, ist er heute tot...
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Re: Auf Weihnachten zu

Beitragvon Sweety » 8. Dez 2009 14:18

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